z 530 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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- s. 11: … Vgl. die betreffende Anmerkung zu nr. 15. Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 5 Regesten nr. 4378. Regesta Boica 13, 253-254. Altmann…
- s. 37: … vom 3. Mai 1438 datiert (vgl. Lichnowsky, Ge- schichte des Hauses Habsburg Bd. 5 nr. 3902 45 und RTA. 13, 112 Anm.…
- s. 114: … M fol. 405-412 cop. chart. coaeva).. Vgl. Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 5 qw. 4206. 2 Die Verzichtsurkunde Annas befindet sich…
- s. 174: … bei Chmel, Regesta Friderici III. nr. 3; Lichnowsky, Geschichte des Hauses Habs- burg Bd. 6 nr. 26; Görz, Regesten der Erzbischöfe zu Trier…
- s. 274: … diese Weisungen durch den Uberbringer 45 1 nowsky, Geschichte des Hauses Habsburg Bd. 6 Die Bestätigungsurkunde ist datiert Wiern am nr. 60).…
- s. 319: … Regesta Friderici III. nr. 5 und bei Lichnowsky, Geschichte des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 32. — Benutzt von Chmel, Geschichte Kaiser…
- s. 360: … Friderici III. nr. 34, und bei Lichnowshy, Geschichte des 35 Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 71. Benutzt von Chmel, Geschichte Kaiser Friedrichs…
- s. 367: … Chmel, Regesta Friderici III. nr. 62; Lichnowsky, 25 Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 84. — Erwähnt von Voigt, Enea Silvio…
- s. 500: … bei Chmel wr. 85 und bei Lich- nowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6.96.) — An demselben Tage schrieb der König an…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 274
Beabsichtigter Reichstag zu Nürnberg am 30. November 1440 bezw. 6. Januar 1441.
274
ausschließlich um die Westfälischen Freigerichte gehandelt zu haben. Sie endeten damit,
daß Friedrich den Erzbischof von Köln als den Statthalter über diese Gerichte am 16. Mai
aufforderte, seine im April 1437 entstandene, aber infolge des Todes K. Sigmunds nicht
durchgeführte Arnsberger Reformation mit sachkundigen Leuten von neuem durchzuberaten
und sie dann zum Nürnberger Reichstag mitzubringen (nr. 168). Gleichzeitig erging ein 5
Befehl des Königs an die Freigrafen, die Bemühungen des Erzbischofs um die Zurück-
führung der Veme auf ihren ursprünglichen Wirkungskreis zu unterstützen (nr. 169).
Beiläufig mag hier auch erwähnt werden, daß Friedrich schon am 23. April den
Grafen Hans von Sulz als Reichshofrichter in Rottweil bestätigt hatte 1.
Die finanziellen Verhandlungen des Königs mit dem Erbkämmerer Konrad von 10
Weinsberg drehten sich in erster Linie um die Eintreibung rückständiger Reichssteuern.
Den Anstoß zu ihnen gab der Erbkämmerer.
Man möge hier zuvörderst vergleichen, was wir in lit. A der ersten Hauptabteilung
über die erfolglosen Bemühungen des Reichsvikars Pfalzgrafen Ludwig und Konrads in
dieser Angelegenheit gesagt haben. Es scheint, daß Konrad hoffte, jetzt mit Hilfe des 15
neuen Königs erreichen zu können, was ihm während der Thronerledigung nicht geglückt
war. Wenigstens legt die Instruktion, die er seinem Gesandten Henmann Offenburg mit-
gab, diese Vermutung nahe.
Zu welcher Zeit Offenburg nach Wien gesandt worden war, läßt sich nicht genau
bestimmen. Im Weinsbergischen Ausgabenregister und in Offenburgs eigener Chronik ist 20
darüber nichts bemerkt. Nach den Briefen zu urteilen, die Papst Felix und der Kar-
dinal von Arles am 12. und 26. Februar an Konrad richteten, unseren nrr. 150 und
151, scheint dieser in jenen Tagen noch nicht an eine Gesandtschaft gedacht, sich viel-
mehr mit der Absicht getragen zu haben, selbst zum König zu reisen. Am 5. März
(nr. 158) meldet er aber dem Kardinal, daß er seine „dreffenliche botschaft“ an den 25
König geschickt habe, und zugleich erfahren wir, daßt ihn dazu die Mahnung des Kar-
dinals veranlaßt hatte, sich so bald als möglich an den königlichen Hof zu begeben und
dort die Interessen der Kirche und des Konzils wahrzunehmen. Diese Mahnung war
ihm durch seinen Kaplan Johann Gerber übermittelt worden, der auch jenen Brief vom
26. Februar befördert hatte. Erwägt man, daß um diese Zeit auch eine Gesandtschaft so
des Papstes und des Konzils an den König abging, und zwar ebenfalls auf Veranlassung
des Kardinals von Arles2, so liegt die Annahme sehr nahe, daß der Kardinal Konrads
Anwesenheit am königlichen Hofe gewünscht hatte, damit er dort dieser Gesandtschaft die
Wege ebene und ihr fördernd zur Seite stehe. Private Angelegenheiten hinderten jedoch
Konrad am sofortigen Aufbruch 3. Aus diesem Grunde entschloß er sich zur Absendung 35
Offenburgs, der ja, wie wir gesehen haben, schon früher einmal, im Dezember 1439, bei
K. Friedrich gewesen war 4 und offenbar Verbindungen am königlichen Hofe besaß, die
von ihm ein ersprießliches Wirken für Papst und Konzil erhoffen ließen. Wird man
demnach als frühesten Termin für Offenburgs Ausreise die ersten Tage des März an-
zunehmen haben, so wird man andererseits als spätesten den 14. März ansetzen dürfen, 40
da Konrad von Weinsberg an diesem Tage laut unserer nr. 166 art. 1 vom Baseler
Münzmeister Peter Gatz benachrichtigt wurde, daß er Offenburg mit Reisegeld versehen
habe. Kann man ferner Konrads oben erwähnte Mitteilung an den Kardinal von Arles
so verstehen, daß Offenburg nicht schon tatsächlich abgereist war, sondern nur alle erforder-
lichen Weisungen erhalten hatte und daß ihm diese Weisungen durch den Uberbringer 45
1
nowsky, Geschichte des Hauses Habsburg Bd. 6
Die Bestätigungsurkunde ist datiert Wiern am
nr. 60).
nechsten sambstag vor sant Jorgen tag [April 23]
2 Vgl. S. 267.
anno etc. 40 r. 1 (Wien H. H. St. A. Reichsregistra-
3
Vgl. nr. 158.
turbuch O fol. 5b cop. chart. coaeva; Regest bei
Vgl. S. 121-122.
Chmel, Regesta Friderici III. nr. 17 und bei Lich-
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