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- s. 11: … Vgl. die betreffende Anmerkung zu nr. 15. Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 5 Regesten nr. 4378. Regesta Boica 13, 253-254. Altmann…
- s. 37: … vom 3. Mai 1438 datiert (vgl. Lichnowsky, Ge- schichte des Hauses Habsburg Bd. 5 nr. 3902 45 und RTA. 13, 112 Anm.…
- s. 114: … M fol. 405-412 cop. chart. coaeva).. Vgl. Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 5 qw. 4206. 2 Die Verzichtsurkunde Annas befindet sich…
- s. 174: … bei Chmel, Regesta Friderici III. nr. 3; Lichnowsky, Geschichte des Hauses Habs- burg Bd. 6 nr. 26; Görz, Regesten der Erzbischöfe zu Trier…
- s. 274: … diese Weisungen durch den Uberbringer 45 1 nowsky, Geschichte des Hauses Habsburg Bd. 6 Die Bestätigungsurkunde ist datiert Wiern am nr. 60).…
- s. 319: … Regesta Friderici III. nr. 5 und bei Lichnowsky, Geschichte des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 32. — Benutzt von Chmel, Geschichte Kaiser…
- s. 360: … Friderici III. nr. 34, und bei Lichnowshy, Geschichte des 35 Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 71. Benutzt von Chmel, Geschichte Kaiser Friedrichs…
- s. 367: … Chmel, Regesta Friderici III. nr. 62; Lichnowsky, 25 Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 84. — Erwähnt von Voigt, Enea Silvio…
- s. 500: … bei Chmel wr. 85 und bei Lich- nowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6.96.) — An demselben Tage schrieb der König an…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 114
114
wenn weder ein männlicher noch ein weiblicher Sproß
Wahltag zu Frankfurt am 2. Februar 1440.
des Königshauses vorhanden sei
oder wenn sonstwie eine Thronvakanz eintrete.
Nach K. Albrechts Tode war also jetzt dessen. dlteste Tochter, die sicbenjälwige, seit
dem 1. April 14391 mit Herzog Wilhelm von Sachsen verlobte Prinzessin Anna die nächste
am Thron,
Kärnten, Krain,
da sie bei ihrer Verlobung nur auf ihre Rechte am Österreich, Steiermark,
Tirol und den übrigen Österreichischen Besitz diesseits des Arlbergs
und in Schwaben, im Elsaß und am Rhein verzichtet, dagegen alle Ansprüche an Ungarn,
Böhmen, Dalmatien, Kroatien, Luxemburg,
Besitzungen ihres Vaters aufrecht erhalten
die im Jahre 1438 geborene Prinzessin Elisabeth.
Mähren und die sonstigen außerösterreichischen
hatte?. An zweiter Stelle stand Annas Schwester,
Dann folgten kraft des Erbfolgever-
trages vom. 10. Februar 1364? die Mitglieder des Österreichischen Herzogshauses, voran
dessen. Senior der vicrundzwanzigjährige Herzog Friedrich.
' Der Tlwonbesteigung Annas standen jedoch
die die Vererbung der mit der Böhmischen Königs-
pitels der Goldenen Dulle* entgegen,
würde verbundenen Kur an ein weibliches Mitglied
schrieben beim Fehlen männlicher Erben die Königswahl durch die Stände vor.
die Bestimmungen des siebenten Ka-
des Königshauses ausschlossen. Sie
Wurde
num auch das Erbrecht der Häuser Luxemburg und Habsburg durch diese Bestimmungen
nicht ausdrücklich aufgehoben, so waren doch, andererseits die Stände nicht. verpflichtet,
es gw berücksichtigen.
Es kam auf ihren guten Willen an, ob sie eventuell durch. die
Wahl Herzog Wilhelms von Sachsen den Ansprüchen
der Prinzessin Anna im ähnlicher
Weise Rechnung tragen wollten, wie es wenigstens die Deutschkatholische Partei unter
ilmen vor zwei Jahren gegemiiber
den Ansprüchen von Kaiser Sigmunds Erbtochter
Elisabeth durch die Wahl Herzog Albrechts von Österreich getan hatte.
Eine Wahl Herzog Wilhelms hing von zwei ‚Voraussetzungen ab, einmal davon,
daß die Czechisch - Hussitische Partei, die bekanntlich die Wahl K. Albrechts und also
auch die Thronansprüche der
weiblichen Linie des Hauses Luxemburg micht amerkamnt
hatte 5, ihrer Neigung zu einer Polnischen Thronkandidatur entsagte und sich mit den Habs-
burgisch gesinnten Deutschkatholiken vereinigte, und dann vor allem davon, da K. Al-
brechts Witwe, die ihrer Niederkumft entgegensah, stàtt des erhofften Thronerben eine
Tochter gebar.
auch das Wahlrecht der Stände,
War das erwartete Kind ein Sohn, so kam natürlich eine Nachfolge
Annas und ihres Verlobten in Böhmen vorläufig nicht mehr in Betracht,
Dann entfiel
Aus dieser Ungewifheit über die Gestaltung der Erbfolge und aus den Schwierig-
keiten, die der Ausgleich zwischen Katholiken umd Hussiten bereitete, erklärt sich das
Zögern der Stände, zu der von vielen gewünschten Königswahl zu schreiten.
Es würde zu weit führen,
wollten wir hier den Verhandlungen nachgehen, die die
Stände seit Mitte Dezember. 1439, zuerst. getrennt. (die Katholiken in Prag, die Hussiten
1 Die Urkunde, in der K. Albrecht und Königin
Elisabeth versprechen, dem Herzog Wilhelm von
Sachsen ihre Tochter Anna unter näher angegebenen
Bedingungen zur Gemalilin zw geben, ist datiert aus
Prespurg 1489 Mi. v. ostertag [April 1] v. 2
(Weimar Gesamt-A. Registrande D S. 15 Nr. 22b
orig. membr. lit. pat. c. 2. sig. pend. ; Unterschrift
De mandato domini nostri regis || et domine regine;
auch in Wien H. H. St. A. Reichsregistraturbuch M
fol. 405-412 cop. chart. coaeva).. Vgl. Lichnowsky,
Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 5 qw. 4206.
2 Die Verzichtsurkunde Annas befindet sich im
Dresden H. St. A. Urkunden nr. 6565 orig. membr.
lit. pat. c. 5 sig. subtus impr.; ferner in Wien
II. H. St. A. Reichsregistraturbuch M. fol. 415-42*
cop. chart. coaeva. Sie ist undatiert, muß aber
vor dem 24. Juni 1439 ausgestellt sein, da Hzg.
Friedrich der Âltere von Osterreich als noch lebend
erwähnt wird.
3 Steyerer, Commentarii pro historia Alberti II.
ducis Austriae (Lipsiae 1725) Spalte 390-391;
Regesta imperii VIIIwr. 4011. Vgl. Palacky, Gesch.
von Böhmen II, 2 S. 360-862.
+ Zeumer a. a. O. II, 2 S. 21-22 und ebenda
II, 1 S. 42ff.
5 Vgl. darüber Palacky a. a. O. IIT, 3 S. 289 fri
Kraus, Deutsche Geschichte im Ausgange des
Mittelalters 1, 5ff.; auch RTA. 13, 391 Z. 25 ff.
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