z 530 stránek
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 1 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1912
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
530
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorbemerkung
- 1: Edice
Strana 48
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Das Zwischenreich vom November 1439 bis zum Januar 1440.
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halten sullen und verwaren mogen. und herumb so uwer furstliche gnade und andere
unsere gnedigen herren die korfursten umb welunge eins Romischen koniges kurzlich bi
uns gen Franckenfurt kommen werdet, des wir uns versehen, wollen wir alsdann an
unsern gnedigen herren den korfursten und andern darumb erlernen und erfaren, wie
wir uns nach gelegenheid damide und darinne halten sullen und mogen, und in solichen
und andern des heilgen richs sachen uns mit der hulfe godes halten, als uns geburlich
ist und billich tun und, als wir hoffen, bißher erberclich getan haben. und biden uwer
furstliche gnade oitmudiclich, dise unsere antwurt gnediclich zu versteen und ufzunemen.
daz wollen wir mit willen gerne verdienen. datum feria quinta ante diem beate Bar-
bare virginis anno 1439.
[supra] Hern Ludewig von gotes gnaden palzgraven
bi Rijne des heilgen Romischen richs erzdruchsessen
furseher der lande des Rijne zu Swaben und des
Frenckischen rechten und herzogen in Beyern.
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17. Gen. Frankfurter Juden an den Rat der Stadt 1: auf das briefliche Ersuchen des 15
Pfalzgrafen Ludwig, der Rat möge sie anhalten, die 600 Gulden zu bezahlen, die
sie mit dem Erbkämmerer Konrad von Weinsberg als Betrag des dritten Pfennigs
vereinbart haben, erwidern sie, daß sie laut der Vereinbarung jene Summe erst nach
Empfang eines Freiheitsbriefes K. Albrechts zahlen sollten, daß sie aber diesen
Freiheitsbrief nicht mehr erhalten haben; sie bitten den Rat, dies dem Pfalzgrafen 20
mitzuteilen. 1439 Dezember 3 [Frankfurt].
Aus Frankfurt Stadt-A. Untergewölb Lade E nr. 45: Allerhand Schreiben und Berichte
betr. Judensteuer Tom. I nr. 93 orig. chart. lit. clausa c. sig. in v. impr. laeso.
In Frankfurt Stadt-A. a. a. O. Tom. I nr. 91 conc. chart. ohne Datum, ein Foliobogen,
auf dessen vierter Seite das Konzept des Briefes Frankfurts an Pfalzgraf Ludwig 25
vom 3. Dezember (nr. 18) steht. Beide Konzepte sind von ein und derselben Hand
geschrieben. In der Unterschrift folgt auf eiden noch und Samson von Frideberg.
Fursichtigen ersamen wisen lieben herren. uwerer ersamekeit enbieden wir unsern
undertenigen willigen dinst zuvor. und als ir uns einen brief2 hat lassen horen, den
uch der durchluchtige hochgeborne furste und herre her Ludewig palzgrave bi Rijne des 30
heiligen Romischen richs erzdruchses und furseher der lande des Rijnes zu Swaben und
des Frenckischen rechten und herzoge in Beyern, unser gnediger lieber herre, hat tûn
schriben (do-inne sin furstliche gnade beruret, wie der edel herre her Conrad herre zû Wins-
perg des heiligen richs erbkemmerer, auch unser gnediger herre, sinen gnaden ein ver-
siegilte schrift 3, als wir mit ime vereinget worden sin umb seheshündert gulden von des 35
dritten penniges wegen, die wir unserm allergnedigisten herren dem konnige seliger ge-
dechtenis plichtig sin worden, furbracht habe, daran wir drûhündert gulden uf silbern
phande herüßgegeben haben, und wand sinen gnaden solich gelt als einem furweser und
vicarien des heiligen richs, so lange das ledig si, gebore inzûnemen und inzusamen als
andere des heiligen richs stüre rente nûcze und gefelle, so begeret sin gnade, uns darzu 40
zu halten, das wir die ußsteenden drûhundert gulden und die silbern phande bezalen und
herüßgeben sollen etc., als siner furstlichen gnaden brief forter inhelt), ersamen wisen
lieben herren, nachdem uwer ersamekeit dan vormals und nû aber ernstlicher mit uns
von den sachen hat tun redden, so ist unser antwurt und meinunge: als wir dem edeln
2
1
nr. 5.
Weder das Konzept noch das Original des
3
Vgl. S. 38 Anm. 2.
Briefes sind von den Juden geschrieben. Beide
sind vielmehr in der Frankfurter Kanzlei, also
offenbar im Einvernehmen mit dem Frankfurter
Rat aufgesetzt worden.
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