z 522 stránek
Titul
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
Ic
Id
Ie
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Verzeichnis
XVII
XVIII
XIX
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Albrecht II. Abt. 2. (1439)
Autor:
Weigel, Helmut
Rok vydání:
1935
Místo vydání:
Stuttgart
Počet stran celkem:
522
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- XVII: Verzeichnis
- 1: Edice
- 443: Chronologisches Verzeichnis
- 457: Orts-Personen-Namen Register
- 495: Zusätze und Verbesserungen
Strana 257
C. Besteuerung der Juden nr. 135-137.
257
10
darinne sie etwas verdrießen hetten und giengen also uf den zetel: iedoch haben sie sovil mit ine gerett,
das sie ine es steen lossen; und meinten die Juden : wo es uch keinen unglimph brecht nach inhalt der zetel,
sie wolten es gar nit getan haben; und sie wolten 10 gulden darumbe geben, das es die zetel nit ußwiset etc.
die von Swinfurt baten zuletzt sere: sie gein uch zu verantwurten; dann hetten sie das gelt gehabt, so wolten
sie uch die 600 gulden zumale gerne herußgegeben haben. ich han auch umbe die summe alle, das ich
Hannsen Crammen geben han, ein quittancien1 genommen. In der Angelegenheit des Smyden wird der
Dechant [von Hildesheim] an Konrad schreiben, daß der Wiesentawer wegen des Bischofs von Bamberg sachen
erst am andern Ostertag ritten und das2 sammen könne, sowie daß er mit den Chorherren von St. Stephan
[in Bamberg] wegen der 100 fl. geredet habe. Nach einem Brief des Marschalk an den Steinberger aus Wien März 27
vom Freitag vor Palmarum sei der König heim für gezogen, nach Mariazell gewallet 3, würde in die osterviertag
April 5
und 6
nach Wien kommen und weiter nach Preßburg reisen, da er ze tunde gewünne mit den Hungrischen herrn etc.
Tod des Holczinger zu Onelspach.
Johannes Volk sagt mir, uwern gnaden in geheimde zu wissen ze
tünde, wie etlich Juden meinten uß Swinfurt hinder den herzog von Sachssen ze ziehen; were uch iht darinne
zu willen, das sie darzu tun solten, wôlten sie gern tun. der lantschreiber wase nit anheimsch. der
15 Bamgartner gab die quitancien € ungern herûß, das mich fremde name. er meint, er hett keinen brief,
sunder nüwr wort. antwurtet ich : werent ir selbs da, ir gertent villicht keiner; ich tett als ein knecht und
dorst nit abscheiden und auch der von Swinfurt quitanz nit ubergeben, ich hett dan sin quittanz; es were
kein missegetraw, sundern ob er abgieng etc. also meint er: sôlt er mir ein quittanz geben, so wolde er
scheden darin seczen, wann ime were verzug geschehen. daruf rett ich: ir hett ein gut getruwen zu ime;
20 doch so were mir lieber ein quitanz mit scheden begrieffen dann keine, nachdem ir selbvierd oder fumfte
darzu werend. ich verstunde aber glichwol, das er des licht nit nutzs, sundern ehe schaden muwe und arbet
hette; doch moht u. h. kunig solchs wol herkennen, und ir alle ime des tanken. also gab er mir die und
rette: es mecht doch nit ime bliben; er hett wol gemerket das datum der copien m. h. konigs briefs ; uf
denselben tag were Johannes Volk erst gen Preßlaw kummen und dannoch nicht angefangen zu werben etc.;
25 tett er oder siner genoß einer solchs, so wurde er zu schimph darob. da rett ich: ich hett nach nie gemerket,
wie das datum stunde; aber ir hett einen jungen schriber (noch ein schuler) bi uch; es moht villicht die
copien misseschriben oder villicht gar recht a geschriben sin. ich glawbt genzlichen und weste fur ware, das
ie der brief rechtvertig were; solchs hett Johannes Volk darvor auch gein mir gemeldt; dem antwurtet ich
auch solcher mosß, das ich wol weste, das es anders nit dann recht zugienge. die copia warde auch nit mere
30 dann einest verhôrt. (ebenda E 55 ced. or. ch.)
1439
Febr. 5
bis
[April
8]
[Feb. 51
136. Briefe zur Besteuerung der Juden des Erzbischofs von Köln.
April 18.
1439 Februar 13 und 1439
Febr. 13
und
April 18
[I] Am 13. Februar 1439 bestätigt Erzbischof [Dietrich] von Köln Konrad von Weinsberg den Empfang
seines Briefes€ über dessen Verhandlungen mit proist Tilman von unser Juden wegen"; gleichzeitig sei nun
35 letzterer van Basel herave gekommen und habe ihm mitgeteilt, dat hee van dir gescheiden si, dat man van der
ind anderen sachen, als man zu dem dage zo Franckefort kompt, forder reden sulle; dem wir ouch denken
also nazogain. --- dat. Rolandzecke fridages na s. Scholastice. (Öhringen Hohenloh. H.-A. E 55 or. ch. lit. cl.)
[2] In einem zweiten Schreiben vom 18. April nimmt nun der Erzbischof Bezug darauf, daß unse frunde
mit dir gesprochen hant7 van unser Juedschaf wegen; aber er spricht auch die Zuversicht aus, daß der König
40 uns bi unser friheit ind privilegien laissen wille und bittet, das du (Konrad) unse Juden mit freden laissen
wils bis unse genedige herre gekroenet wirt ---ind wils, lieve neve, uns darup dinen versigelten brief8
senden bi disem boiden. Weiter teilt der Erzbischof mit, daß er Konrad einen Hengst gesandt habe, von dem er
hoffe, daß er ihm wale behagelich were. dat. Poppilstorp satertages na sondage quasimodogeniti (ebenda
E 55 or. ch. lit. cl.).
45 137." K. Albrecht bevollmächtigt Konrad von Weinsberg, mit den auf 25. Juli nach Nürnberg, 1439
Mai 1
bzw. auf 24. Aug. nach Mainz beschiedenen Juden des dritten Pfennigs wegen zu verhandeln
und abzuschließen.
1439 Mai 1 Preßburg.
O aus Öhringen Hohenloh. H.-A. E 50 or. mb. lit. pat. c. sig. pend. Rückseite Registrata Jo-
hannes Richter.
50
a) sic.
1 Nicht aufgefunden.
2 Griechenablaßgelder?, vgl. nr. 160 art. 10.
3
Vgl. Wostry 2, 103 f.
4 Nicht aufgefunden; wohl eine Gegenquittung über
55 die 700 Gulden.
Deutsche Reichstags-Akten XIV 33
5 Nicht aufgefunden; vgl. nr. 165 art. 1.
In Basel, vgl. RTA. 13 nrr. 352 u. 353.
Wo und wann, ist nicht zu erschen.
Vgl. dazu nr. 165 art. II.
Vgl. zu den nrr. 137-140 auch nr. 112 art. 2.
6
7
8
9