z 522 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
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VIII
IX
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XI
XII
XIII
XIV
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Verzeichnis
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Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. II: … Sie fassen zu- sammen besonders städtische Korrespondenzen, und zwar zum Mainzer Kongreß, zur Polenhilfe, zur Huldigung der Reichsstädte, zur Armagnakengefahr und zum…
- s. XIV: … allgemeineren Sinn auch den Tagungen unseres Bandes beilegen. An dem Mainzer Kongreß nahmen die drei geistlichen Kurfürsten nur im März teil, d.…
- s. 134: … für nicht gen. Gesandte der Könige und Fürsten auf dem Mainzer Kongreß. zw. über den Inhalt der geheimen Vereinbarung und der Instruktionen…
- s. 446: … +... '- zu 27 Basel. Instruktion f. die Konzilsgesandten zum Mainzer Kongreß * . . . . . . . 98 Colmar. C. an Straßburg: Gesuch an Pfgf. Otto um…
- s. 450: … 155 30 Florenz. Kard. Condulmari an Cues: zum Bericht vom Mainzer Kongreß, nr. 80 . . p. 158 od. Mai. Aufzeichnung des…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Albrecht II. Abt. 2. (1439)
Autor:
Weigel, Helmut
Rok vydání:
1935
Místo vydání:
Stuttgart
Počet stran celkem:
522
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- XVII: Verzeichnis
- 1: Edice
- 443: Chronologisches Verzeichnis
- 457: Orts-Personen-Namen Register
- 495: Zusätze und Verbesserungen
Strana XIV
XIV
Vorwort
zogen; er umfaßte den gesamten Rhein bis nach Köln und Berg; ostwärts reichte er bis Augsburg
und Nürnberg; leider wissen wir nicht, ob auch die mittel- und norddeutschen Reichsstände ein-
geladen wurden. Die Frage, ob die Tagung zu Mainz als ein von den Kurfürsten einbe-
rufener Sonder-Reichstag aufzufassen ist, bleibt somit offen. Jedenfalls kam der Planung
nach der Mainzer Armagnakentag einem Reichstag sehr nahe. Die Einbeziehung der Reichsstädte
hatte einen zwingenden Grund: die Söldner und das Geschütz der Reichsstädte waren bei der
Abwehr der Armagnaken unentbehrlich.
Einige Worte zu dem Punkt: Kreis der Teilnehmer. In der Kirchenfrage waren die
Reichsstädte ausgeschaltet; nur an der ersten Gesandtschaft nach Basel waren sie beteiligt.
Von da an handelten in den kirchlichen Dingen zu Mainz und abermals zu Basel lediglich die
Gesandten des Königs, der Kurfürsten und der Metropoliten. Auf dem Frankfurter Novembertag
waren nach einer freilich wenig zuverlässigen Quelle auch noch eine Reihe von Bischöfen vertreten.
In den Kreisen des Nürnberger Rates sah man — wohl im Hinblick auf die kirchlichen Rechts-
verhältnisse innerhalb der eigenen Stadtmauern — das Monopol der Kurfürsten in der Kirchen-
frage schr ungern, wie man hier überhaupt über deren Bestreben, die Reichspolitik maßgebend
zu bestimmen, und über die führende Rolle des Markgrafen Friedrich I. von Brandenburg
wenig erfreut war. Doch entsandten die Reichsstädte sowohl zu dem Mainzer Kongreß wie zu dem
Frankfurter Fürstentag Ratsfreunde oder Ratsschreiber als „Beobachter“ und auch um städtische
Angelegenheiten untereinander oder mit den fürstlichen Vertretern zu besprechen. — Das welt-
liche Fürstentum nahm an den Tagungen des Jahres 1439 nicht teil. — Die Reichsritter-
schaft, die im 13. Band stärker hervortritt, wird nur in den Akten der Polenhilfe erwähnt.
Die Umbildung des Reichstages zu einer Gesandtenkonferenz tritt auch 1439 zutage,
wenn wir den Ausdruck Reichstag im allgemeineren Sinn auch den Tagungen unseres Bandes
beilegen. An dem Mainzer Kongreß nahmen die drei geistlichen Kurfürsten nur im März teil,
d. h. solange die Annahme der Baseler Dekrete im Vordergrund stand. Pfalz, Sachsen und die
drei nichtkurfürstlichen Erzbischöfe von Salzburg, Bremen und Magdeburg waren nur durch
Gesandte vertreten ; Brandenburg hatte Mainz Vollmacht erteilt; im April sind nur noch Gesandte
bezw. Bevollmächtigte der Gesandten (z. B. der Mainzer Domherr Albrecht Schenk zu Limburg
für Sachsen) nachweisbar. Auf dem Mainzer Kurfürstentag waren nur die Erzbischöfe von
Mainz und Trier persönlich anwesend, Köln und Pfalz durch Gesandte vertreten; Brandenburg
hatte abermals Vollmacht an Mainz übertragen ; Sachsen war unvertreten. Uber dem Frankfurter
Fürstentag schwebt starkes Dunkel. Anwesend waren die drei geistlichen Kurfürsten; von den
weltlichen haben wir keine Nachricht; ebenso unklar bleibt es, ob die in nr. 224 genannten Bischöfe
persönlich anwesend oder nur durch Gesandte vertreten waren. Es bleibt also der Eindruck, daß
die Entwicklung der Reichsversammlungen zu Gesandtenkonferenzen im Jahr 1439 fortschreitet,
jedenfalls keine Unterbrechung erfährt.
Das Verhandlungsverfahren tritt uns auf dem Mainzer Kongreß in einer modern an-
mutenden Form entgegen. Es wurde der Beratungsstoff nach sachlichen Gesichtspunkten auf drei
Ausschüsse verteilt, ein Verfahren, das innerhalb unserer Edition meines Wissens hier zum
erstenmal auftritt. Der erste Ausschuß, aus zwei Mitgliedern jeder Deutschen Gesandtschaft be-
stehend (König, Kurfürsten, Erzbischöfe) behandelte die Gravamina der Deutschen Nation; in
dem zweiten, in dem auch die fremden Gesandtschaften mit je zwei Mitgliedern vertreten waren,
wurde das Problem der Vermittlung im Kirchenstreit bearbeitet; der dritte Ausschuß für die
Fragen der Reichsreform (Westfälische Gerichte; Landfrieden; Münze) stellte, wie wir wissen,
ein Begräbnis erster Klasse für diese wichtige Materie dar.
Der Einzelforschung stellt dieser Band Aufgaben genug; denn die Akten sind recht un-
gleichmäßig auf uns gekommen. Sehr lückenhaft ist das Material gerade für den Mainzer Kur-
fürstentag, ebenso auch für den Frankfurter Fürstentag. Die verschiedenen Traktate von konzi-