z 522 stránek
Titul
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
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XII
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Verzeichnis
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Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. VIII: … engstem Zusammenhang mit dem Mainzer Kurfürstentag steht die Synode der Mainzer Kirchenprovinz vom August, zu der sich im Oktober eine zweite Provinzialsynode…
- s. 298: … 191). Dagegen sind uns vorbereitende Aktenstücke zu der Synode der Mainzer Kirchenprovinz erhalten. Sie war bereits im Anschluß an den Mainzer Kongreß…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Albrecht II. Abt. 2. (1439)
Autor:
Weigel, Helmut
Rok vydání:
1935
Místo vydání:
Stuttgart
Počet stran celkem:
522
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- XVII: Verzeichnis
- 1: Edice
- 443: Chronologisches Verzeichnis
- 457: Orts-Personen-Namen Register
- 495: Zusätze und Verbesserungen
Strana VIII
VIII
Vorwort
der Städte) mit 20 Nummern auf 37 Seiten, die Akten zur Außenpolitik (Krieg gegen die
Polen und Abwehr der Armagnaken) mit I6 Nummern auf 15 Seiten, endlich die Akten finan-
zieller Art (Judenbesteuerung und Rechnungen Konrads von Weinsberg) mit I9 Nummern auf
26 Seiten geradezu ärmlich.
Drei Hauptteile des Bandes entsprechen den drei größeren Versammlungen, die nahezu
ausschließlich den kirchlichen Angelegenheiten gewidmet waren: dem Kongreß zu Mainz (März
und April 1439), dem Kurfürstentag zu Mainz (August 1439) und dem königlichen Fürstentag zu
Frankfurt (November 1439). Um den Mainzer Kongreß herum gruppieren sich mehrere Gesandt-
schaften: eine des Nürnberger Reichstages zum Konzil nach Basel (November 1438 bis Februar
1439), dann des Mainzer Kongresses zum Konzil (Mai und Juni) und an den Papst (diese frei-
lich nur geplant, August), weiter zwei Gesandtschaften des Konzils an König Albrecht (Juni bzw.
Juli) und endlich eine des Papstes an den Römischen König (Juni). In engstem Zusammenhang
mit dem Mainzer Kurfürstentag steht die Synode der Mainzer Kirchenprovinz vom August, zu der
sich im Oktober eine zweite Provinzialsynode zu Aschaffenburg gesellt. Eine weitere Gesandtschaft
des Konzils an den König (August bis Oktober) und die Versammlungen der Kirchenprovinzen
von Salzburg und Bremen (beide im Januar 1440) umrahmen zeitlich den Frankfurter Tag.
In schärfstem Gegensatz zu Band 13 fehlt ,die über alle Maße angeschwollene Zahl der Städte-
tage“; erklärlich aus zwei Gründen: I. fallen die die städtischen Belange so nahe berührenden Fragen
der Reichsreform für das Jahr 1439 aus ; 2. wurde von uns gerade das auf speziell städtische An-
gelegenheiten bezügliche Aktenmaterial stärker als in früheren Bänden gesiebt. So ist die Ulmer
Einung in unseren Akten nur mit drei Tagen (10. Februar, 14. April, 6. Juli) vertreten; aber
es werden mehr Bundestagungen stattgefunden haben. Wegen der heimlichen Gerichte trafen
sich Städtegesandte Anfang November in Frankfurt; sie besuchten am 23. November das Kapitel
in Arnsberg. Die zwei Tage der Eßlinger Einung (11. und 24. März) galten der Hilfeleistung
gegen die Armagnaken. Eben die Armagnakengefahr veranlaßte nicht weniger als 25 Versamm-
lungen in der Zeit von der Jahreswende bis Anfang Juli, besonders im Elsaß. Als bedeutsamer
hebe ich aus ihnen hervor die Tagungen zu Molsheim im Januar und Februar, zu Straßburg am
19. April, zu Speyer am 7. Juni und zu Mainz am 29. Juni. Letztere, einberufen von Kurmainz
und Kurpfalz, ist abermals ein Beweis für die führende Stellung der Kurfürsten; Konrad von
Weinsberg kümmert sich trotz königlichen Auftrags nicht um die Armagnakengefahr (nr. III
art. 4). Am häufigsten kam man in Straßburg und Molsheim zusammen, mehrmals auch in
Schlettstadt, vereinzelt in Rappoltsweiler, Roßheim, Bergheim, Speyer, Oppenheim und Mainz.
Im Zusammenhang mit der Armagnakengefahr treten uns einige Tage der Elsässischen
Reichsstädte und eine Tagung der vier Mittelrheinischen Städte, Mainz, Speyer, Worms
und Frankfurt (30. Mai zu Oppenheim) entgegen. Die übrigen von Beckmann (S. XIX ff.)
sorgfältig aufgezählten Städtegruppen lassen sich in unserem Material nicht erkennen. Wegen der
Luxemburger Frage kam Konrad von Weinsberg am 20. Juni mit Vertretern der Herzogin
Elisabeth in Godesberg oder in Bonn zusammen. Von einer Tagung zur Friedensvermittlung
zwischen Frankreich und England, auf der sich vertreten zu lassen Konrad dem König
nahegelegt hatte, erfahren wir nur andeutungsweise. Tagungen mit den Juden hielt Konrad am
22. Februar bzw. I. März und am 25. Juli in Nürnberg sowie am 24. August zu Mainz; geplant
war eine für 25. Oktober in Worms. Der Krieggegen Polen hat keine größere Reichstagung be-
schäftigt; das darauf bezügliche Hilfegesuch Albrechts ist aber auf mehreren der schon genannten
Tage, auch auf solchen, die in erster Linie der Armagnakengefahr galten, zur Sprache gekom-
men. Als Besprechungen außerhalb der Reichsgrenzen verzeichnen wir die wichtige Deutsch-
Polnische Konferenz zu Lublau am 24. Mai und eine für den 8. September vorgesehene Zu-
sammenkunft der beiden Könige.
So führt uns das Material des Bandes auf eine Gesamtzahl von 54 Versammlungen (mit Ein-
schluß gewisser Gesandtschaften). Für das Jahr 1438 hat Beckmann 76 Versammlungen gezählt.
Ein wesentlicher Unterschied ist, besonders wenn wir die breitere Stoffauswahl des 13. Bandes be-