z 522 stránek
Titul
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
Ic
Id
Ie
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Verzeichnis
XVII
XVIII
XIX
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Albrecht II. Abt. 2. (1439)
Autor:
Weigel, Helmut
Rok vydání:
1935
Místo vydání:
Stuttgart
Počet stran celkem:
522
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- XVII: Verzeichnis
- 1: Edice
- 443: Chronologisches Verzeichnis
- 457: Orts-Personen-Namen Register
- 495: Zusätze und Verbesserungen
Strana 215
A. Allgemeine Akten zur Reichspolitik nr. 110-111.
215
nachgeen wollen, als wir fuglicht mogen.
geben zu Breslaw am suntag invocavit in der
vasten unser riche des Hungerischen im andern und des Romischen und Behemischen im
ersten jaren.
1439
Febr. 22
Ad mandatum domini regis ll Marquardus Brisacher.
5 111. K. Albrecht an Konrad von Weinsberg: Kirchenstreit; Friedensvermittlung zwischen Frank- 1439
April II
reich und England; Judenbesteuerung; Armagnaken; Entschädigung Konrads.
1439
April 11 Wiend.
Aus Öhringen Hohenloh. H.-A. Q 26. or. ch. lit. cl. Adresse ähnlich nr. 110.
edler lieber getrewer.
Albrecht [usw.]
[I] deinen brief 2 uns bei disem botten
10 gesant und alle schrifft darinne verslossen haben wir wol vernomen. und was des heiligen
conciliüms sachen antreffend ist, daz lassen wir ietzund ansten, das wir darauf nit antwürten
bedurffen, bis wir erinnert werden, wie es sich auf dem tag zu Meintz verlauffet, dornach wir
uns dann in der kirchen sachen aber verer richten werden.
[2] Hinsichtlich Konrads Vor-
schlag 3, K. Albrecht solle zwischen den Königen von Frankreich und England Frieden ver-
15 mitteln, so wisten wir wol, das uns das wol zugebûrt als einem Romischen kunig ; wir können
uns aber damit nicht befassen wegen der Polan 4, die sich dann gancz zu herfart schicken gein
Beheim zu czihen und wegen der Türcken, die nû berait in Ungern ligen durch anweisünge
der Polan; doch hätten wir die brief an die kunig nach laut der zetl 5 zum Tag von Beauvais
[am 5. April] gefertigt, wenn es nicht zu spät gewesen wäre. Konrad soll beizeiten mitteilen, wenn
sich Gelegenheit zur Vermittlung bietet, zugleich mit Vorschlägen betr. Instruktion und Kosten-
deckung.
[3] dann als du berûrest von der Juden wegen, also haben wir dir vormals bei
unserm herold, dem Behmerland 6, wol geschriben", wie unser canczler und der von Pottendorff
alle sach wol an uns bracht haben; aber die sach ist dürch deinen botten, den du mit denselben
noteln und briefen8 von Nürmberg gein Breßlaw sandtest, versawmet worden, wann graf
25 Ulrich von Helffenstein dieselben brief erst brachte, do die unsern vor gein Breßlaw komen
waren, wiewol dein brieff ee von Nürmberg ausgangen waren; dannoch wurden die brieff alle
graf Ulrichen, der sy wegfürte; und kûnnen doch nicht wissen, ob dir die von im worden sind
oder nicht, nachdem und er sich der gancz verfieng ; und wir haben dorinne nit gesawmet,
wer’ es dûrch deine botten nicht versawmet worden. doch wie dem ist, wir hetten dir ge-
30 schriben: wir wolten die vierczigk tausent gulden genomen haben, wer’ die Judischeit dahin"
komen. doch nû es nit gescheen ist, so wellest uns an alles verziehen verschreiben, wie dich
dûncke, das man die Judischeit nû zusame bringe; oder welichen fürsten graven hern oder
steten wir darauf schreiben sollen, auf welichen tag oder wohin zu komen; oder ob unser ge-
waltsbrieff genugig were dir zu senden ; und was dich darinne nach dem besten bedüncket, das
35 laß uns zustünden verschriben wissen, das wollen wir dir senden. und gelaub nicht, das wir
anders von dir getrawen und hoffen dann alle trewe und redlikeit; und ob uns icht fûrqueme,
wir wolten dich das wol wissen lassen. ouch sind wol ettlich stet zu uns kômen, die der
Juden gern vertragen weren. wir wolten in des nit gunnen. wir haben auch mit den von
20
45
1 K. Albrecht weilte in Wien vom 8. bis etwa
40 20. April (Lichnowsky 5 nrr. 4208-4249). Dann begab
er sich nach Preßburg. Vgl. Wostry 2, 107 f.
2 Nicht aufgefunden, vgl. nr. 165 art. 5 und Kon-
rads reigister vom 21. April (vgl. S. 57 Anm. 4).
Item copien als ich von Nürenberg als ich uf sant
Peters tag kathedra [Februar 22] und darnach uf
ostern [April 5] dem kunge und den sinen ge-
schriben han. (Öhringen Hohenloh. H.-A. Q 30-31
nr. 27 not. ch.) Das hier erwähnte Schreiben vom
5. April ist nr. 47; vgl. nr. 165 art. 9.
2 Vielleicht die undatierte Aufzeichnung Konrads:
Sendung des Ritters Hartung [Klux] nach England,
eines anderen nach Frankreich; Vermittlung durch
K. Albrecht auf dem Krönungstag zu Aachen. (Öhringen
Hohenloh. H.-A. G 58 nr. 30 cop. ch.)
Vgl. Wostry 1, 173 und 2, 104 ff.
Nicht aufgefunden.
D. i. der Herold des Königreichs Böhmen, vgl.
auch Conc. Bas. 5, 335 Z. 3.
Vgl. nr. 110 art. 3.
s
Vgl. S. 214 Z. 11 ff.
Nach Nürnberg zum 22. Februar.
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