z 522 stránek
Titul
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
Ic
Id
Ie
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Verzeichnis
XVII
XVIII
XIX
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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453
454
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 395: … sichergestellt. Die Zeit zwischen dem Mainzer Kur- fürstentag und dem Frankfurter Tag überbrückt unsere lit. A, während lit. B die speziellen Vor-…
- s. 418: … handschriftlichen Uberlieferung gehört die Vorlage C unserer nr. 186 zum Frankfurter Tag. 2 Datum nach Zusammenhang mit nr. 215 u. 217. 45…
- s. 454: … . p. 406, 4 bis Okt. 21. Ausgaben Nürnbergs: Griechenablaßgeld; Frankfurter Tag . . p. 279, 47 a. 411, 41b — 24 Florenz. P.…
- s. 454: … 1 Feldlager bei Slankamen. K. Albrecht bevollmächtigt gen. Gesandte zum Frankfurter Tag, nr. 208 . . . . . . . .…
- s. 462: … 10 ff. Vgl. Bachenstein, Dundrainan, Segovia, Widenroc. — Desgl. zum Frankfurter Tag: 414, 44a; 53a. 415, 47b. Vgl. Bachenstein, Offenburg. — Desgl.…
- s. 470: … 10. 393, 12, 408, 21; 32; 52a. — Gesandte zum Frankfurter Tag 426, 37. — Unionskonzil 134, 2 ft. 153, 52b. 308,…
- s. 479: … 359, 8 ff. Vgl. Albenga, Mailand (Erzbischof). — Desgl. zum Frankfurter Tag Nov. 1439: 426, 8. Mitglieder ' des Konz. aus Mailand…
- s. 482: … Kongreß Marz u. April 1439 s. Vórchtel. — Desgl. am Frankfurter Tag Nov. 1439 s. TruchseB (Ulrich). — Gesandtschaft zam Armagnakentag in…
- s. 483: … u. Schwyz 289, 9. — Agent d. Baseler Konzils auf,dem Frankfurter Tag Nov. 1439: 397, 5. 414, 10. 417, 2f. 423, 1.…
- s. 493: … 40 ff. 92, 26. 95, 18 ff. — Desgl. z. Frankfurter Tag 412, 6 fi. ; 34. 414, 38. 415, 3 fi.…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Albrecht II. Abt. 2. (1439)
Autor:
Weigel, Helmut
Rok vydání:
1935
Místo vydání:
Stuttgart
Počet stran celkem:
522
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- XVII: Verzeichnis
- 1: Edice
- 443: Chronologisches Verzeichnis
- 457: Orts-Personen-Namen Register
- 495: Zusätze und Verbesserungen
Strana 395
Königlicher Fürstentag zu Frankfurt
November 1439.
Die Abhaltung des großen Tages zu Frankfurt, der in der Kirchenfrage das entscheidende
Wort sprechen sollte, war seit Ende August sichergestellt. Die Zeit zwischen dem Mainzer Kur-
fürstentag und dem Frankfurter Tag überbrückt unsere lit. A, während lit. B die speziellen Vor-
akten bringt. Es folgen in den litt. C und D die Akten des Tages, sowie die auf ihn bezüglichen
Korrespondenzen und Berichte. König Albrechts plötzlicher Tod verhinderte die geplante Ent-
scheidung; der Tag lief wieder in ein Provisorium, die Neutralität, aus. Die Haltung der
Erzbischöfe von Salzburg und von Bremen zu ihr beleuchtet lit. E.
Man hat bisher, so Pückert, Bachmann u. a., den Frankfurter Tag als Reichstag bezeichnet.
Ich kann mich dem nicht anschließen. Als Teilnehmer des Tages lassen sich aktenmäßig und
damit einwandfrei nachweisen Vertreter des Königs (nrr. 208 und 223), der Kurfürsten — die
geistlichen Kurfürsten waren persönlich erschienen (nr. 217) — und einiger Fürsten, wohl solcher
geistlichen Standes (nrr. 222 und 223). Auch die Anwesenheit von Abgeordneten der Städte ist
aktenmäßig zu belegen (nr. 211); aber sie beraten über städtische Sonderfragen und werden zu den
kirchenpolitischen Verhandlungen nicht herangezogen. Wenn die Nürnberger Jahresregister mit-
teilen, daß der Stadtschreiber Ulrich Truchseß von des babst und conciliis und insunderheit von
dez heimlichen gerichts wegen und auch von des zolls wegen zu Franken in Frankfurt gewesen
sei, so kann bei der sozial-beruflichen Stellung des Abgeordneten nur an einen Beobachter gedacht
werden. Das Interesse Nürnbergs an der Kirchenpolitik ist bekannt (nr. 40). Wenn aber die
Reichsstadt als Reichsstand an den kirchenpolitischen Verhandlungen teilgenommen hätte, hätte
sie sich durch ein Mitglied des Rates vertreten lassen müssen. Auch aus nr. 211 art. 5 geht ein-
wandfrei hervor, daß die Beratungen der städtischen Vertreter Sonderfragen der Reichsstädte be-
trafen, an denen die Kurfürsten irgendwie interessiert waren. Zudem waren die Reichsstädte, seit-
dem der Straßburger Adam Riff Ende 1438 die Baseler Verhandlungen verlassen hatte (nr. 18), nicht
mehr zu den kirchenpolitischen Verhandlungen herangezogen worden. Sie waren auf dem Mainzer
Kongreß im März und April nicht mehr anwesend; die zweite Intelligenz (nr. 69) hatte bei den
Festsetzungen für den Frankfurter Tag die Reichsstädte als Verhandlungsteilnehmer nicht erwähnt.
Nun berichtet unsere nr. 224 von dem Auftreten reichsstädtischer Gesandter; sie gibt
so außerdem eine Liste der anwesenden Deutschen Bischöfe bzw. deren Gesandten und der durch
besondere Abordnungen vertretenen Europäischen Mächte. Aber Herausgeber steht dieser Quelle
schr skeptisch gegenüber. Sie nennt zwar ganz richtig als Gesandte Albrechts nur solche
Persönlichkeiten, die nach den Akten auch wirklich anwesend waren. Man darf vielleicht daraus
den Schluß ziehen, daß auch ihre Aufzählung der in Frankfurt anwesenden oder vertretenen
35 Deutschen Bischöfe zutrifft. Jedenfalls lassen sich keine Beweise gegen die Richtigkeit der Liste
anführen, allerdings auch keine dafür. Aber es läßt sich auch kein Grund angeben, weshalb der
Schreiber unserer historia ausgerechnet auf diese Bischöfe verfallen sein soll; die Liste ist ihm doch
wohl von außen zugetragen worden. Die Aufzählung ist also durchaus möglich, ja sie entbehrt
nicht einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Damit könnte man nun auch das, was unsere nr. 224
über die Anwesenheit außerdeutscher Gesandter erzählt, zu glauben geneigt sein. Aber verschiedenes
muß hier bedenklich stimmen: I. Kastilien und Spanien erscheinen als zwei Staaten; tatsächlich
bezeichnen doch die zwei Worte den gleichen Staat, nämlich Kastilien. 2. Der Frankfurter Tag
10
15
20
25
5
40