z 555 stránek
Titul
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
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- s. 491: … 1438 Juli 30 Prag. 1438 Juli 30 35 40 Aus Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv (früher Schbl. IV Nr. 120) orig. chart. lit. clausa…
- s. 502: … den 1438 September 14 im Feld vor Tabor. Herzog. Aus Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv (früher Schbl. XXIV Nr. 38) orig. chart. lit. clausa…
- s. 504: … Recesse 1416-1450) fol. 165b. 166a cop. chart. coaeva. K coll. Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv (früher Schbl. XXI/a Nr. 104) cop. 10 chart. coaeva.…
- s. 525: … then ---; dat. Ferrar in sante Egidien tag --- 38. (Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv (früher Schbl. XX Nr. 35) orig. chart. lit. clausa.)…
- s. 705: … Art. 8 ist von anderer gleichzeitiger Hand hinzugefügt. K coll. Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv (früher Schbl. VIII Nr. 137) cop. chart. coaeva, nur…
- s. 714: … Sachsen fam 23. September]. 1438 Sep- tember 30 Prag. Aus Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv (früher Schbl. XXIV Nr. 34) orig. chart. lit. clausa…
- s. 715: … liche rede ---; dat. Basel octava Martini anno etc. 38. (Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv (früher Schbl. II/a Nr. 71a) orig. chart. lit. clausa.)…
- s. 829: … 30 35 1438 Nov. 17 Nov. 18 10 40 Aus Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv (früher Schbl. II/a Nr. 31) orig. chart. lit. clausa…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Albrecht II. Abt. 1. Hälfte 2 (1438)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1916
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
555
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Inhaltsübersicht
- 377: Edice
- 901: Chronologisches Verzeichnis
- 923: Zusätze und Verbesserungen
Strana 715
E. Der Schles. Feldzug. a) K. Albrechts Bemühungen um milit. u. diplom. Unterstützung nr. 355-375.
715
1438
Sept. 30
5
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schrift 1 und meinung, als ewer gnad wol vernomen hat, also hat si unser herr wol vernomen
und wil daruber siczen und dem grosfursten ein redlich antwort und außrichtung tun bei
seiner eigen botschaft. und verstee nicht anders, dann das unser herre ganz geneigt ist den
grosfursten fûr einen ganzen freund in gûter einung zu behalden 2. dann, gnediger herre,
unserm hern ist ouch fürkomen, wie ewer gnad und der orden solich frevel und ungerechti-
keit, die der von Polan unserm hern tût und dem reich und der ganzen Kristenheit, wenig
zu herzen nemet und das ir dorin sewmig seit. davon ich dann under fursten und herrn vil
rede hôre, und man spricht offenlich: das heilig reich hab dem orden vil hilf und gûtes
getan; das sei alles verloren, wann ir zusehet, daz ein Romischer kunig, der ewer haupt
10 ist, und das reich verkürzet wirt, und nichts dorzu tût, nemlich nû ir horet und also
ist, daz der kunig von Polan und sein bruder personlich in der Slesie ligen und die
verderben und unserm hern abzudringen meinen. nû solt ir wissen, gnediger herre, daz
sich sein gnad unverzogenlich von hinne in die Slesie fügen wil und hat allermenniclich
ufgeboten und meint die feinde uß dem land zu dringen, aber dorob leiden a. dorumb,
15 gnediger herre, dieweil die sach so nôtlich sind, als ich ewern gnaden bei her Gaspar
Gôczen 3 ouch embotten han, deûcht mich fur euch und den orden sein, ir tet anders
dorzu und hulfet seinen gnaden an ewerm orte. wanne geschicht des nicht, so ist zu
besorgen, es werd nicht für euch sein. wanne solt in gelingen (da got vor sei!), dem
orden wurd der frid wenig helfen, als die Polan zu mir vor dem Thabor selber ge-
20 sprochen haben. gelückt es dann unserm hern, der wirt euch ouch nit danken, und
môcht euch von der ganzen Cristenheit ein ufhebung sein. und in geheim, gnediger
herre, fürcht ich, die zwitrecht zwischen euch und dem meister 4 von Deutschen landen
wûrd sich tiefer einreissen, als ich dann vernime, daz uf der sampnung zu Nüremberg
der kurfursten fursten und stete, die uf sand Gallen tag wirt, do ouch unsers hern des Okt. 16
kunigs rete sein werden, red und handlung davon gehalten wirt 5. dorumb, gnediger
herre, wisset euch in den sachen fürzusehen. man sagt alhir, ir besorget die ver-
schreibung 6 und eide. nû ist doch kûntlich, daz si di an euch dickmal uberfaren
haben und si haben gebrochen und nicht ir. so halten si sich iczund in Behem zu den
ergsten Thaborschen keczern und andern, die die compactata mit dem concilio gemacht
so gar nicht halden, also daz ir gegen got und der werlt entschuldigt weret, wo ir euch
in den sachen redlich beweiset. das schreib ich ewrn gnaden in gût und in solichem
getrawen, das ich zu dem orden habe, und bitte ewer gnad mir das nit zu vermerken,
wann ich es tue in dem besten. ouch send ich ewern gnaden hirinne in schrift7, was
gerechtikeit die Polan gehaben mogen gen Behem und was gelimpfes unser herre der
kunig gen in gesuchet hat durch frides willen und zu vermeiden vergiessung Cristen-
lichs blûtes. und wiewol das ist, das die Polan iczund frevel treiben, so sol ewer gnad
doch wissen, das das, ob got wil, nicht lang weren sol, und hetten die Turken nit getan,
die dann die Polan gen Ungern bracht haben, als wir des ir eigne briefs haben, si
hetten nicht also gehandeln mogen. doch so sind die sach also gestalt, daz sich das
40
a) sic.
1
Nicht aufgefunden. Vgl. S. 720 Anm. 3.
Vgl. nrr. 249; 267; 271.
3
Vgl. nr. 267.
4
Eberhard von Seinsheim.
Daß das geschehen sei, ergeben unsere Akten
nicht. — Am 18. November 1438 schrieb Johannes
Karschau, der Kaplan des Deutschordenshoch-
meisters Paul von Rusdorf, an diesen u. a.: von
dem tage uf der hilligen drei konige tag [Jan. 6]
50 zu Franckenfort [wegen des Streites zwischen Hoch-
2
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meister und Deutschmeister] schreibe euwir gnode
in zeiten euwirn willen und vornemet euch wol mit
dem Romischen konige. alhir geen hemlich wunder-
liche rede ---; dat. Basel octava Martini anno etc.
38. (Königsberg Staats-A. Deutschordensbriefarchiv
(früher Schbl. II/a Nr. 71a) orig. chart. lit. clausa.)
6
Den ewigen Frieden zu Brzesc vom Jahre 1435,
vgl. S. 489 Anm. 1.
Das ist Vorl. K unserer nr. 355.
8
Nicht aufgefunden. — Vgl. S. 524 Anm. 6.
90*