z 555 stránek
Titul
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 383: … Mitarbeit beauftragt und bereit. Sodann wurden die drei Entwürfe vom Egerer Reichstag (Juli 1437) verlesen und ihre Be- sprechung in gesonderten Beratungen…
- s. 386: … einem Teil seiner Bestimmungen an den fürstlichen Ent- wurf vom Egerer Reichstag an. Schon dieser hatte die genügende Besetzung der ordentlichen 25…
- s. 912: … Die Stadt an Karl Holzschuher: schickt ihm d. Entwürfe vom Egerer Reichstag * . e + + p. 487, — 30 — Die Stadt…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Albrecht II. Abt. 1. Hälfte 2 (1438)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1916
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
555
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Inhaltsübersicht
- 377: Edice
- 901: Chronologisches Verzeichnis
- 923: Zusätze und Verbesserungen
Strana 383
Einleitung.
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ihren obersten Hauptmann vertreten. Bei einer Anzahl der in unseren Präsenzlisten
genannten zweiundzwanzig (bzw. dreiundzwanzig) Frei- und Reichsstädte, die zum
Reichstag geschickt hatten, sind uns die Namen der Gesandten bekannt: Kölns Rats-
boten waren Johann Wall und Johann von Heimbach (s. nr. 222, I Anm.), Frankfurts
Walther von Schwarzenberg und Peter Marpurg (s. nrr. 311; 312; 338), Regensburgs
Lukas Ingolsteter und Peter Portner (s. nr. 336), Windsheims Konrad Varenpach
(s. nr. 335), Augsburgs Bürgermeister Stephan Hangenor (s. nr. 337), des Schwäbischen
Städtebundes Walther Ehinger aus Ulm und Hans Mäslin aus Rottweil (s. nr. 329),
Straßburgs Kuno zum Trübel und Adam Ryff (s. nr. 310), Colmars Meister Gilge
10 (s. nr. 339). Schaffhausen und Konstanz hatten wie Augsburg ihre Bürgermeister ge-
schickt, deren Namen wir aber nicht erfahren (s. nr. 335).
Außerdem waren noch anwesend und an den Verhandlungen des Reichstages in
ciner Angelegenheit wenigstens, dem Kirchenstreit, beteiligt die vier Gesandten des
Baseler Konzils, Patriarch Ludwig von Aquileja, Bischof Georg von Vich, Magister
15 Johannes von Segovia und der Archidiakon von Agram, Dr. Johannes von Bachenstein
(s. Einleitung zu lit. G S. 400 Z. 41ff. und nr. 289).
5
D. Reichsreform nr. 223�226.
Uber die Versuche einer Reichsreform, den Anlaß und den wichtigsten Beratungs-
gegenstand des Reichstages, werden wir durch die von uns beigebrachten Materialien in
20 jeder nur wünschenswerten Weise unterrichtet. Den Gang der Verhandlungen erzählt
das Schreiben Nürnbergs vom 24. Juli (nr. 313), durch das es dem Reichstag fern gebliebene
Städte von seinem Verlauf in Kenntnis setzt; ihr Substrat lernen wir aus den zur Vor-
lage gekommenen vier Entwürfen (nrr. 223�226) kennen.
Der Gang der Verhandlungen war in Kürze folgender. Eine erste Plenar-
25 versammlung galt vor allem der Eröffnung der Sitzungen durch die königlichen Ge-
sandten: im Namen des Königs baten sie um den Rat und die Hilfe der reichsständischen
Gesandten und erklärten sich selbst zu fleißtiger Mitarbeit beauftragt und bereit. Sodann
wurden die drei Entwürfe vom Egerer Reichstag (Juli 1437) verlesen und ihre Be-
sprechung in gesonderten Beratungen der einzelnen reichsständischen Gruppen angeordnet.
30 Die Sonderversammlungen fanden alsbald statt. Ihr Ergebnis trat in einer zweiten
Plenarversammlung zu Tage. Die Räte der Kurfürsten hatten, zum Teil in
Anschluß an den fürstlichen Entwurf vom Egerer Reichstag, einen newen Entwurf (nr. 223)
aufgestellt und brachten ihn nun zur Verlesung; die Räte des Kurfürsten von Köln legten
außerdem den Landfrieden König Wenzels vom 9. März 1382 vor. Sodann erklärten
35 die Räte der Fürsten, Grafen, Herren und Rittergesellschaften ihre Zu-
stimmung zu dem Entwurf der kurfürstlichen Gesandten. Anders die Städteboten,
die ihre Bedenken äußerten, wie sie es zu Eger dem fürstlichen Entwurf gegenüber
getan hatten, und den Wunsch aussprachen, daß an dem gemeinsamen Entwurf von Eger
festgehalten und seine Beachtung vom König unter Androhung schärfster Strafen an-
40 geordnet werde. Es fand nun eine Pause in den Sitzungen statt, während der die
Räte des Königs auf Grund aller bisher vorgelegten Materialien einen neuen Entwurf
(nr. 224) zu Papier brachten. In einer dritten Plenarversammlung ließen sie
ihn verlesen und baten um seine Besprechung. Um sie zu ermöglichen fanden neue
Sonderberatungen statt. In der sich dann anschließenden vierten Plenar-
45 versammlung stimmten die kurfürstlichen Räte dem Entwurf der königlichen Ge-
sandten zu bis auf einen Punkt: die in ihm beiseite gelassene Ordnung der gerichtlichen
Instanzen erklärten sie für unumgänglich notwendig und verlasen die darauf bezüglichen,
inzwischen etwas modifizierten Artikel (nr. 223") des von ihnen in der zweiten Plenar-