z 382 stránek
Titul
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
I
II
III
IV
Edice
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Albrecht II. Abt. 1. Hälfte 1 (1438)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1908
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
382
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Inhaltsübersicht
- 1: Edice
Strana 136
[1435
Apr. 29]
Apr. 15
Apr. 28
136 Wahltag zu Frankfurt März 1438.
Lieben frewnde. als ir uns bei Sebalden Goltsmid widerumb verschrieben ! habt
etc. haben wir vernomen. also haben uns unser kawfleńie, den der herzog von Sagen
die nome getan hat?, hewt auch etlich schrift darinne und darunter ergangen und, wie
die von Bressla vou ir selbs der unsern und der andern wegen vast gemwWet darinne
sein, fürbrach? und uus gebetten den von Bressla in unserm brief fleissig zu danken
und zu bitten sóllich sache ungesündert der iren und der unsern habe furbaB nach dem
besten aber zu arbeiten; wie sie denn diese sache rechtlich und sust awBzutragen für-
nemen werden, wellen die unsern auch stet halten. also schreiben ? wir das den von
Bressla in dem besten. hilft das die unsern wol, sehen wir gern. also haben wir do
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die unsern ewr schrifte sie antreffend auch hóren lassen. den und auch uns gefallt wol 10
eWr handlung und der antwurt vom herzogen zu warten nach hern Caspars rat und
unterweisung. und ist unser meinung, daz ir die sache nach unser und der unsern
notdurft aber nach dem besten handelt und arbeitet und eWch die schrift, die wir den
von Bressla in vorgemeldter weise tun, daran niht hindern lasset, sunder zu der un-,
sern nueze wisset zu gebrawchen, als wir niht zweifeln, ir twet das best darinne selbs 15
als ir denn begert habt einr abschrift des begriffs*, der hewr zu Eger
Franken, wólten wir
gern vernommen haben oder noch vernemen, wie sich söllich sache bewegt hetten und
auch gern.
geschah, und einr abschrift der freiheit? von des zolls wegen zu
wie sie zu rede komen und gestalt weren; doch schicken wir eWch beid abschriffen
hierinne verslossen.
also gestalt, daz eWch für uns bedunk, daz ewr einr lenger da beleibe, daz denn ‚der
ander sich zu uns herheim füge denn, lieben frende, nachdem ir nehst wegzugt
liessen wir Hawbten marschalk, do er zu lande kam, wit freWntlicher bett anlangen
sein fürdrung zu tun, ob die sache zwischen der erbern gesellschaft und unB zu einen
o
es ist auch unser gefallen und meinung, sein die ding daniden 20
unverpunden tag komen mócht, als da vor zu Otingen verlassen was, ee: denn, er 25
wider von land züg. also tet er das, und sein herr Walther von Hürnheim ritter, Al-
brecht von Hürnheim hawbtman und Görg von Wemdingen von der 'esellschaft wegen .
o o 1
und unser botschalt auf den ertag in der osterwoche nehstvergangen bei im zu Pappen-
heim gewesen und haben da unvergriffenlich. mit einander geredt und geratslagt von
artikeln dienende zu einr einung " auf hinter sich bringen, als denn der marschalk -wol so
waiB, daz ieczunt zu lank zu schreiben were. also ist uns auf gestern von.der gesell-
1 Nicht aufgefunden.
2 Am 10. April 1438 hatte Nürnberg an die
beiden Gesandten bei K. Albrecht geschrieben: der
Nürnberger Bürger Ludwig Grüber habe vorge-
bracht, daff Hzg. Johann von Sagan, wnter dem
Königreich Böhmen wohnhaft, ihm, dem Zütschen,
den Garitmern und etlichen anderen Nürnberger
Kaufleuten 6 Wagen Guts in seiner Herrschaft
und seinem Geleite genommen und in sein Schloß
gebracht habe, unter dem Vorgeben, daß sie nicht
vecht verzollt gewesen seien; Breslan, dessen Kanf-
leute auch. dabei beteiligt gewesen seien, hátte des-
halb Schrift md Botschaft «n K. Albrecht ge-
schickt; die Gesandtem sollen sich gleichfalls am
den König wenden; dat. sub sigillo Berehtoldi
Nüczel magistri civium ut supra [d. 4. feria b. iu
cena domini]. (Nürnberg Kreis- A. Briefbuch 13
fol. 140* cop. chart. coaeva.)
3 Tags zuvor, am 28. April, hatte Nürnberg, dem
Ansimen seiner Kaufleute entsprechend, an Breslau
geschrieben und außerdem auch für Jörg von Iw,
der Huntpiß von Ravensburg und ihrer Gesellschaft
Diener, dieselbe Bitte um Förderung der Sache
ausgesprochen; dat. ut supra [d. à. feria 2. ante
Walpurgis]. (Nürnberg Kreis- A. Briefbuch 13 fol. 35
1525-1532 cone. chart.)
* RTA. 12 m. 95. .
5 Gemeint ist wohl dus der Stadt Nürnberg von
K. Sigmund am 17. November 1420: verlichene, am
31. Mai 1433 bestätigte Privileg, vgl. Altmann, 40
Regesten Sigmumds mr. 4325.
6 Am 9. April 1438 hatte Nürnberg die Städte
Überlingen und Schaffhausen um eine Abschrift
der Einung gebeten, die sie, wie Nürnberg gehört
habe, mit der Ritterschaft mit St. Georgen - Schild 45
eingegangen seien, mit dem Versprechen, sie ge-
heim zw halten; dat. ut supra [d. 4. feria 4. post
palmarum]. (Nürnberg Kreis- A. Briefbuch 13 fol.
139 cone. chart.) Am 29. April dankte Nürnberg
den genannten Stüdten für die Evfüllung seiner 50
Bitte; dat. ut supra [d. i. feria 8. ante Walpurgis].
(Ebenda fol. 154^ - 155% cone. chart.)
A