z 424 stránek
Titul
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band XII. Abt. 6. (1435–1437)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1901
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
424
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edition
- 327: Chronologisches Verzeichnis
- 335: Orts-Personen-Namen Register
- 352: Zusätze und Verbesserungen
Strana 7
Einleitung.
hatte, um mit diesem über die Ortswahl in Verhandlung zu treten. Uber diese Gesandt-
schaft unterrichtet nur ein einziges Stück: die Instruktionen, die der Papst im März 1437
dem Bischof mitgab, als er zum Kaiser zurückkehrte (s. nr. 27). Es ergiebt sich daraus,
daß Sigmund an den Papst das Verlangen stellte, ihm die Entscheidung in der Frage
5 der Ortswahl zu überlassen (s. nr. 27 art. 10). Der Papst lehnte ab: für ihn war die
Frage entschieden und es handelte sich nur darum, jetzt vor allem die Griechen für
Florenz zu gewinnen.
An den Griechischen Kaiser schrieb Sigmund sofort, nachdem der Patriarch
von Aquileja ihm den Wunsch der Germanischen Nation mitgeteilt hatte, also Ende Juli,
to und bat ihn, in Basel zu willigen (s. nr. 32 art. 3). Ende November ließ die Ger-
manische Nation nochmals durch den Magister Gregorius von Prag und den Griechen
Demetrius den Kaiser angehen, sich in Konstantinopel für Basel als Konzilsort zu ver-
wenden (s. nr. 32 art. 4). Sigmund schickte den Demetrius und einen seiner Ver-
trauten mit dem Auftrage, Kaiser und Patriarch in Konstantinopel zu ver-
15 anlassen, sich in der Ortsfrage nicht eher zu entscheiden, als bis eine Gesandtschaft des
Kaisers eingetroffen sei (s. nr. 32 art. 6); zugleich bat er die Kurfürsten, zusammen mit
der Germanischen Nation für die Aufbringung der für das Unionskonzil nötigen Geld-
mittel zu sorgen, damit die Gesandtschaft nach Konstantinopel den gewünschten Eindruck
nicht verfehle (s. nr. 32 art. 4). Im weiteren Verlauf hören wir vorläufig nichts mehr
20 von dieser Absicht: erst als im Februar 1437 das Konzil eine große Gesandtschaft nach
Konstantinopel schickte, um die Griechen nach Avignon abzuholen 1, erhielt, wie es scheint,
ein Mitglied derselben, der Bischof von Lübeck, von Sigmund den Auftrag, zusammen
mit Henman Offenburg, der ihm beigegeben wurde, die Griechen für Basel zu gewinnen 2.
Aber der Bischof von Lübeck kam gar nicht bis nach Konstantinopel, und über Offen-
25 burgs Thätigkeit verlautet weiter nichts. Im Juli, vom Reichstag zu Eger aus, machte
Sigmund dann nochmals einen Versuch, jetzt zwar nicht mehr Basel, aber doch seine
Ungarische Hauptstadt Ofen den Griechen als Konzilsort annehmbar zu machen 3. Indes
ohne Erfolg: der Papst hatte es sowohl über das Konzil wie über Sigmund davongetragen 4.
Sigmund hatte nämlich, als es ihm zweifelhaft wurde, ob Basel bei dem Mangel
30 an den nötigen Geldmitteln und bei dem Widerstande der Griechen als Ort für das
Unionskonzil durchzusetzen sei, dem Konzil die Stadt Ofen angeboten (s. nrr.
18�23; 25�26; 32 art. 7 u. 8) und zugleich mit Venedig wegen Stellung der Schiffe, die
die Uberfahrt der Griechen bewerkstelligen, und der Mannschaften, die während der Ab-
wesenheit des Griechischen Kaisers zur Beschützung Konstantinopels dienen sollten, durch
35 Simon von Crema mit gutem Erfolg verhandelt (s. nr. 23). Aber es war zu spät: im
Konzil war schon am 5 Dezember die Entscheidung gefallen.
B. Beratungen der Kurfürsten wegen der Kirchenfrage September bis November
1436 nr. 28-32.
Zu derselben Zeit ungefähr, als Konzil und Germanische Nation den Patriarchen
40 von Aquileja zum Kaiser schickten, ging im Auftrage der letzteren der Propst Tilman
von St. Florin in Koblenz zu den Deutschen Kurfürsten, um auch mit diesen über die
Ortswahl und die Entschädigung für den Papst zu verhandeln 5. Von dieser Gesandt-
schaft erfahren wir indes weiter nichts, als daß der Propst Ende Juli noch nicht zu-
rückgekehrt war.
45 1 Vgl. Hefele, Konziliengeschichte 7, 641 und
Haller, Conc. Bas. 1, 156.
Vgl. nr. 148 Anm.
Vgl. nrr. 148 u. 158.
4
Vgl. Hefele, Konziliengeschichte 7, 655-656 u,
Haller, Conc. Bas. 1, 158.
5
Vgl. nr. 10.