z 424 stránek
Titul
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
352
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band XII. Abt. 6. (1435–1437)
Autor:
Beckmann, Gustav
Rok vydání:
1901
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
424
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edition
- 327: Chronologisches Verzeichnis
- 335: Orts-Personen-Namen Register
- 352: Zusätze und Verbesserungen
Strana 54
54
Entwicklung der Kirchenfrage von Dezember 1435 bis Mai 1437.
11436
Ende
Noc.
oder
Anfang
Dez.]
Aus Dresden H.St. A. Loc. 10180 Geh. A. Reichstagssachen Alte Copeien eines Rat-
schlages - 1434 fol. 13a-15a cop. chart. coaeva, die Randnotizen wohl von anderer
aber gleichzeitiger Hand ; am Rande außerdem mit blasserer Tinte wohl auch von gleich-
zeitiger Hand die unserer Artikelzählung entsprechenden Alineazahlen zugefügt.
Erwähnt bei Droysen, Gesch. d. Preuß. Politik 1, 592 nach unserer Vorlage.
Antwort unsers herren des keisers uf siner neven und ohemen und kurfursten
erbare rete werbung a.
[1 Zum ersten, so dankt in sine keiserliche gnade solchir b irbietung williger und
gehorsamer dinst mit andern gutwilligen fruntlichkeit, als danne di erbarn rete wißlich
irzelt habin, und sine gnade lassit in widderumbe sagen sine fruntschaft gnad und gut- 10
willigkeit als sinen liebin neven und ohemen mit irbietung aller gunst und libe.
[2] Item sein keiserliche gnad dankt in ouch solchir irfrauwung, die si mit im
habin, als er von gots gnaden zu disser siner cron zu Behemen mit gesuntheit geluglich
kommen ist, und ist das wol loblich und billich, wanne sine gnade hoffet und getruwet,
das dadurch nicht allein allen umbegelegin landen fride und gemach, sundern der ganzen 15
Cristenheit nucz und ere entstehin sal. und als sin gnad von anfang solchir loufe allezit
grose muhe und arbeit darumbe gehabt und sein person nach lant und lute gespart
had, also meint sin gnade nach zu volfaren mit der hulf gotis in allen sachin nach
seinem besten vermogin. und wiewol dicz lant in geistlichin und wertlichin sachin in
gros vorwerniß komen was, idoch so gehit sine keiserliche gnade mitsampt den legaten 20
des heiligin conciliums, die alhie sint, also mit den sachin umbe mit guten wegen, das,
ab got wil, alle sache des gloubens und andere sache in ein gute form und zu lob-
lichin stand komen, und was mit dem heiligen concilio vorbrifft ist, genzlich sal gehal-
den und volfurt werden, und das das land sinen gnaden von gotis gnaden vast gehorsam
und gevolgig ist und sin wirdet.
[3] Danne ‘ uf das stugke das heilge concilium antreffinde etc., als di herren di
kurfursten sinen keiserlichin gnaden habin furbringen lassin solch botschaft 1, als das
heilige concilium an si had tun lassin, und ir antwert 2 daruf, also meint sin gnade,
sollich antwert sie redelich und weißlich dirgangen, und als sie danne zuleczt setzen,
wie di sach des conciliums, damidte es zu Basel bleib und von Dutschin landen nicht so
gezogin werde, groser sei, das si die billich mit rate und hulf siner keiserlichin gnaden
handeln, nach dem und sin gnade durch den patriarchin lobelich und gute wege fur
sich genomen had, und darumbe so wollin si ire botschaft zu sinen gnaden tun, in
bitten und anruffen in solchin sachin mit vliß zu arbeiten und, was sie sinen gnaden
geraten und gehelfen mogen, das wollin sie gerne tun; das heilige concilium und sunder- 35
lich unser nacio Germanica d zu sinen keiserlichin gnaden gesant had und begert durch
den patriarchen und meister Johannes Hymmel3, das sin gnade gerucht darzu zu ge-
denken und zu tun, damid das concilium zu Basel bleibe und nicht uß Dutezschen
landen kome etc. also schreib 4 sine gnade zu stund dem keiser zu Krichin nach not-
dorft und begerung des conciliums und erbot sich luttere, was sin gnade furbas in den 40
sachen getun mocht, das wolle er mit willen tun und daran weder e leib nach gut sparen.
25
a) in Vorl. folgt von anderer Hund (derselben wie in den Randuotizen) gegeben zu Prage 1436. b) Vorl. solschir.
c) am Rande Prima responsio imperatoris etc. d) Vorl. Germaniaca. e) Forl. wider mit ganz klein fber-
geschriebenem e, das woll als Korrektur zu betrachten ist.
nr. 29.
2
nr. 30.
3
Vgl. nrr. 9—12 u. 15. Beider Anwesenheit in
Iglau wird erwähnt zum 5., 9. und 24 Juli in Mon.
Conc. saec. 15, T. 1, 780; 821; 828. Himel war
vom Konzil mit der Verkündigung des Griechen-
ablasses beauftragt und ernannte am 11 Mai 1436
von Wien aus den Propst Nicolaus von Prag zu
seinem Stellvertreter im Königreich Böhmen oder in 45
der Kirchenprovinz Prag. (Wittingau Schwarzenb.
Archiv Urkunden nr. 365 cop. chart. coaeva. Dat.
Vienne in domo mea — anno 1437 indictione
15 die vero sabbati 11 mensis maji —-.) — Himel
ist natürlich identisch mit dem p. 55 Zeile 24 a 50
u. 47a genannten Magister Johannes Coeli.
4
Nicht aufgefunden.