z 506 stránek
Titul
I
II
III
IV
V
VI
Předmluva
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Předmluva k vydání prvého dílu
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Středověké archivy
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Seznam literatury a pramenů
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Resumé
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Rejstřík osob a míst
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Rejstřík věcný
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Opravy
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Obsah
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- s. 65: … 4. 110) Joseph Neuwirth, Mittelalterliche Wandgemälde und Ta- felbilder der Burg Karlstein in Böhmen. Forschungen zur Kunstge- schichte Böhmens I. (1896), str.…
- s. 189: … diese Übertragung jedoch vor dem Jahre 1625, weil, als die Burg Karlstein am 16. Oktober 1626 an Johann von Ričan verpfändet wurde,…
- s. 344: … Vereins zu Hohenleuben, 74—75. 1905. Franz, Beschreibung der k. k. Burg Karlstein. (1. vyd. 1812, 2. vyd. 1814, 3. vyd., přepracované, pořídil…
- s. 352: … Zeiten bis zum Jahre 1815. Görlitz, 1865. Körner Julius, Die Burg Karlstein, ihre Kirchen und Capellen. Aus Anlass der fünfhundertjährigen Gründungsjubelfeier ver-…
- s. 374: … zurückgeblieben, nachdem schon längst das böhmische Staats- archiv auf die Burg Karlstein gebracht worden war. Wir be- 375 sitzen ein altes Urkundeninventar…
- s. 377: … zwei Jahrhunderte der böhmische Kronschatz mit dem Archiv auf der Burg Karlstein gelegen war, galt noch zu Beginn des XVII. Jahrhundertes die…
- s. 378: … hat klar der Meinung Ausdruck verliehen, daß Karl IV. die Burg Karlstein zwecks Aufbewahrung der Krone des deutschen Reiches und zwar an…
- s. 378: … die sichere Aufbewahrung der deutschen Reichskleinodien den eigentlichen Anlagezweck der Burg Karlstein gebildet hat, ist dann die herrschende Ansicht bei den Kunsthistorikern…
- s. 379: … di- rekt als »imperium« bezeichnet werden. Aus der Anlage der Burg Karlstein ersehen wir, daß Karl IV. einen umso höheren Wert auf…
- s. 379: … ist selbstverständlich, daß diejenigen, welche der Ansicht huldigten, daß die Burg Karlstein von Karl IV. in erster 380 Linie zwecks Aufnahme des…
- s. 380: … erst seit der Zeit der Hussitenkriege in der Kreuzkapelle der Burg Karlstein seine Aufbewahrung gefunden hat, ist jetzt zur herrschenden geworden. Krofta…
- s. 387: … registrieren sollte, ließ alle in Betracht kommenden Urkunden von der Burg Karlstein nach Prag schaffen und ersuchte den gelehrten Ma- touš von…
- s. 388: … verwahrt, wel- che längs der Wände der Kreuzkapelle auf der Burg Karlstein aufgestellt waren. Jede dieser Truhen war durch einen Buch- staben…
- s. 392: … der Großteil der Urkunden des Kronarchivs aus der Kreuzkapelle der Burg Karlstein nach Prag zum Amte der Landtafel geschafft werden. Die eigentliche…
- s. 392: … Mitgliedern des Herren- und sieben des Ritterstandes bestand, auf die Burg Karlstein. Die eigentlichen Inventarisierungsarbeiten nahmen sieben Tage in Anspruch ; am…
- s. 393: … waren, wurde das alte böhmische Staats- archiv wieder nach der Burg Karlstein zurückgebracht, um daselbst nur noch 8 Jahre zu bleiben und…
Název:
Archiv Koruny české. I. Dějiny archivu
Autor:
Koss, Rudolf; Bauer, Otakar
Rok vydání:
1939
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
502
Obsah:
- I: Titul
- 1: Předmluva
- 3: Předmluva k vydání prvého dílu
- 7: Středověké archivy
- 275: Conspectus
- 344: Seznam literatury a pramenů
- 365: Resumé
- 409: Rejstřík osob a míst
- 466: Rejstřík věcný
- 495: Opravy
- 497: Obsah
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387
dieses Archivs nicht sofort mit den Urkunden des böhmischen
Kronarchivs vereinigt. Karl IV. plante vielmehr die Gründung
eines besonderen Archivs der Markgrafen von Brandenburg auf
der Burg Tangermünde. Hier müssen sich denn auch die bran-
denburgischen Urkunden noch im Jahre 1374 befunden haben,
wie wir dies aus dem Bruchstücke eines alten Urkundenverzeich-
nisses entnehmen können, das offenbar in diesem Jahre ange-
legt wurde. Bald nach dem Jahre 1374 wurde jedoch das alte
Archiv der Markgrafen von Brandenburg nach Böhmen ge-
bracht und mit dem Archiv der böhmischen Krone vereinigt.
Die beiden im böhmischen Kronarchive verwahrten Postelber-
ger Exemptionsurkunden König Wenzels II. (vom Jahre 1292
und 1301) können sich auch nicht schon ursprünglich unter
den Kronarchivsurkunden befunden haben; sie sind in dem Zeit-
punkte dahin gekommen, als Kaiser Karl IV. am 17. Oktober
1357 das Dorf Boč (Wotsch) von dem Benediktinerkloster Po-
stelberg im Tauschwege erworben hat.
VI. Das älteste Inventar der Urkunden des böhmischen
Staatsarchivs ist uns erst aus der Zeit nach den Hussitenstür-
men erhalten, als sich dieses bereits auf der Burg Karlstein
unter der Obhut des Burggrafen Meinhard von Neuhaus be-
fand; es wurde im Jahre 1437 angelegt und ist sehr summa-
risch gehalten. In ihm kommt bereits eine Ordnung nach Terri-
torial- und Sachbetreffen zur Geltung. Was die damalige Auf-
bewahrung der Urkunden anbelangt, so geschah diese in 4 Tru-
hen und Säckchen, welche durch verschiedene Zeichen kennt-
lich gemacht waren. Von späteren Inventaren des böhmischen
Kronarchivs wäre vor allem ein während der Regierungszeit
König Georgs von Poděbrad und zwar im Jahre 1466 verfertigtes
namhaft zu machen. Die Anlage dieses Inventars hängt mit
dem Streite zusammen, den der böhmische Herrenbund mit Kö-
nig Georg von Poděbrad um die Landesfreiheiten seit dem
Jahre 1465 führte. Eine Handschrift dieses Inventars führt irr-
tümlich das Jahr 1471 als das Jahr seiner Anlage an. Dieser
Umstand hat offenbar Čelakovský dazu bewogen, von einem
Verzeichnisse der Landesprivilegien aus dem Jahre 1471 zu
sprechen. Die auf dem Hieronymuslandtage im Jahre 1500 er-
wählte Landtagskommission, die alle auf Karlstein befindlichen
Reverse und Landesprivilegien durchsuchen und registrieren
sollte, ließ alle in Betracht kommenden Urkunden von der Burg
Karlstein nach Prag schaffen und ersuchte den gelehrten Ma-
touš von Chlumčan, diese zu registrieren. Das von Matous von
Chlumčan im Jahre 1510 angelegte Inventar der böhmischen
Kronarchivsurkunden trägt die Überschrift: »Registrum všech
deseti truhlic, do nichž jsou složena privilegia královstvie Čes-
kého« (Registrum aller zehn Truhen, in denen die Privilegien