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- s. 43: … Verwalter und Regirer des Hauses Rosen- berg, obrister Cammerer des Königreichs Böheimb, thuen kund und bekenen hie mit diesem Brief offentlich vor…
- s. 53: … auf Litschkaw und Commuthaw, Röm. kais. Mt. Rath und des Königreichs Böheimb obrister Landrichter oc, bekenne vor mich, meine Erben und nachkommende…
- s. 261: … 261 rern, Filial- und andern hierzu gehörigen Kapellen in diesen Königreich Böheimb in eine ordentliche Relazion verfasset werden solle, und ihnen Subdelegirten…
- s. 303: … obberührten ausführlichen angezogenen Motivis klar zu sehen, dass in diesem Königreich Böheimb keine verlässliche General-Definition eines Angesessenen eingerichtet werden kann; hierumben auch…
- s. 351: … Herrn Grafen von Kollowrat, als obristen Herrn Herrn Burggrafen in Königreich Böheimb und Herrn Patron[s] der Filialkirchen in dem Dorf Rzepy, in…
- s. 368: … wirklich geheimber Rath, Kammerer und des königlichen grössern Landrechtes im Königreich Böheimb Beisitzer, gebe hiemit meiner Herrschaften be- stellten Haubtleuten, Rendschreibern und…
- s. 398: … Rath, würk- licher Kammerer, und des grösseren Landrechts Beisitzer im Königreich Böheimb. thue kund vor jedermänniglich, insonderheit da, wo es vonnöthen, dass…
- s. 409: … Cister- cienserordens des königl. Stüftskloster zu Königsaal Abt und zu Königreich Böheimb infulirter Praelat etc, bekennen und thuen hiermit kund, dass wür…
- s. 419: … Räthe, Kammerer, veror- dnete königl. Statthaltere und Obriste Landesofficirere im Königreich Böheimb. [Podpis nečtitelný.] [Na rubu:] Denen hoch- und wohlgebornen Herrn und…
- s. 484: … der Centesima . . Und gleichwie ad exemplum Moraviae das Königreich Böheimb zu denen Erfordernussposten, ausgenommen des Domestici, Brand- beschädigungen, Invalidenverpflegungen und…
- s. 484: … 11/2 d. Nun ist zwar die neue Ansässigkeit in dem Königreich Böheimb auf 52.750[?] Angeses- sene ausgefallen, und wäre allerdings dieses Quantum…
Název:
Archiv český, čili, Staré písemné památky české i moravské, sebrané z archivů domácích i cizích. Díl XXIX
Autor:
Kalousek, Josef
Rok vydání:
1913
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
617
Obsah:
- I: Titul
- 1: Edice
- 559: Rejstřík písemností
- 572: Rejstřík jmen vlastních
- 606: Rejstřík věcný
- 615: Opravy
Strana 53
Samodílný řád a výsady vsi Droužkovic 1571—1600.
53
gehorsamst vorgebracht, wasmassen er dem Richter, Geschwornen und ganzen Gemein des
Dorfs Drauschkowicz ihr alte Gewohnheit, Ordnung und Gerechtigkeit, so sie vor Alters in ihrer
Gemein vor Recht gehalten, auf ihr demüthiges Suechen bekräftiget hätt. Damit aber dieselben
in desto grössern Würden und Ansehen, jetzo und in kunftigen Zeiten gehalten werden und
standhaft verbleiben möchten, so hat er uns die in Underthänigkeit fürgebracht, und uns umb
unser kaiser- und königliche Confirmation auch gehorsamblich angelangt und gebeten. Welche
Bestätigung nun von Wort zu Wort also lautet, wie folgt :
Ich Bohuszlaw Felix von Lobkowicz und Hassenstain auf Litschkaw und
Commuthaw, Röm. kais. Mt. Rath und des Königreichs Böheimb obrister Landrichter
oc, bekenne vor mich, meine Erben und nachkommende Inhaber der Herrschaft
Commuthaw und des Dorfs Drauschkowicz offentlich mit diesem Brief, dass vor mir
erschienen meine Underthanen und getreue lieben Richter, Geschworne und ein
ganze Gemein des Dorfs Drauschkowicz, mich underthäniglich und fleissig angelanget
und gebeten, ihnen ihre alte Gewohnheit, Ordnung und Gerechtigkeit, die sie vor
Alters in ihrer Gemein vor Recht gehalten, darneben auch andere Artikel, welche
zu Erhaltung guter Richtigkeit und Befürderung ihrer Nahrung dienstlichen und
nothwendig, gnädiglich zu confirmiren, zu bekräftigen und sie damit begnaden. Und
lauten ihre alten Gewohnheiten und Ordnung von Wort zu Wort also:
[1] Wir melden in unser Rug und haben vor Recht von Alters hero, einen
Schneider und Schmied vor unsere häusliche Nothdurft zu halten, doch dass sie
unsers gnädigen Herrn Underthane, und seiner Gnaden mit Eidspflicht verwandt sein.
[2] Auch haben wir vor Recht einen gemeinen freien Steig umb das Dorf;
so jemand denselben verengt, der solls abstellen, bei der Buess 5 Schwertgroschen.
Die soll man zu Nutz nehmen an die Gemein, wo man es bedarf und vonnöthen ist.
[3] Auch haben wir vor Recht, dass ein jeder Nachbawr schuldig ist, seinen
Fried zu vermachen und halten, dass seinem Nachbarn nicht Schaden geschehe, bei
der Nachbarn Buess. Wo aber dasselbe veracht und nicht gehalten wird, solle der-
selbige an unsern gnädigen Herrn geweiset werden.
[4] Auch haben wir für Recht, dass ein jeder auf dem seinen den Bach
räumen und fertig halten soll, damit er seinem Nachbaren nit Schaden thut.
[5] Auch haben wir für Recht, dass die von Sparicz sollen den Graben
halten, der da gehet zwischen unsern Erben und Spariczer Erben im Solen genannt,
von der Marter im Bach.
[6] Auch gehet ein freier Steig und Weg von rechts von Mannowicz über
Drauschkowiczer lange Wiesen und über Spariczer Wiesen, und über Stuck bis an
Kürbiczer Weg.
[7] Auch haben wir für Recht einen freien Mühlweg, welcher dem gebrauchen
wollte [sic], durch die freien Huebe gegen Eudlicz; doch soll es nicht dahin gemeinet
sein, als ob wir daselbst mahlen zu lassen gezwungen sein sollen.