z 616 stránek
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I
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Rejstřík písemností
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Rejstřík jmen vlastních
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Opravy
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- s. 52: … uns unsere Underthanen N. Richter, Geschworne und ganze Gemein des Dorfs Drauschkowicz in Underthänigkeit suppli- cando fürkommen und gebeten, dass wir ihre…
- s. 53: … vorgebracht, wasmassen er dem Richter, Geschwornen und ganzen Gemein des Dorfs Drauschkowicz ihr alte Gewohnheit, Ordnung und Gerechtigkeit, so sie vor Alters…
- s. 53: … meine Erben und nachkommende Inhaber der Herrschaft Commuthaw und des Dorfs Drauschkowicz offentlich mit diesem Brief, dass vor mir erschienen meine Underthanen…
- s. 53: … und getreue lieben Richter, Geschworne und ein ganze Gemein des Dorfs Drauschkowicz, mich underthäniglich und fleissig angelanget und gebeten, ihnen ihre alte…
- s. 56: … wohlgeneigt sein, als hab ich demnach vorgedachte[n] meine[n] Underthanen des Dorfs Drauschkowicz nicht allein ihr alte Ordnung und Gewohnheit, wie oben nach…
- s. 56: … dieselben hiermit bekräftiget. [I] Und nachdem berührte meine Underthanen des Dorfs Drauschkowicz über ihre Gueter keine Begnadung oder schriftlichen Schein fürzubringen, derhalben…
- s. 56: … Erben und nachkom- mende Inhaber der Herrschaft Commuthaw und des Dorfs Drauschkowicz, mich auf die Anfälle nun und zu ewigen Zeiten weiters…
- s. 56: … und Macht, dass ein jeder, jetzo und künftige Inwohner des Dorfs Drauschkowicz ihre wohlgewonnenen Gütere, wann und zu welcher Zeit sie wollen,…
- s. 57: … sollen doch ich, noch meine Erben, noch kunftige Inhaber des Dorfs Drauschkowicz an denselben verlassenen Gütern kein Zuespruch haben, noch ihnen kein…
- s. 57: … ein Fall geschehe an Einhei- mischen oder Ausländischen, der im Dorf Drauschkowicz Todes halben abgienge, und nicht Freund liesse, auch kein Geschäft…
- s. 57: … dasselbe zuvor mit meinem, meiner Erben und nachkommenden Inhaber des Dorfs Drauschkowicz Vorwissen geschehe, und dass vor eines jeden Abzug seine Güter…
- s. 58: … kräftiglich für mich, alle meine Erben und nachkommende Inhaber des Dorfs Drausch- kowicz, stet und feste, unwiderruflich zu halten zuegesagt; und da nun…
- s. 58: … oder was vorgenommen werden, sollen und mügen die Inwohner des Dorfs Drauschkowicz mit gutem Fueg und Ehren Macht haben, solches bei einem…
- s. 58: … und bestätigen wir dem Richter, Geschwornen und ganzen Gemein des Dorfs Drauschkowicz angezo- gene ihre Gewohnheiten, Ordnungen und Gerechtigkeiten, die sie vor…
- s. 59: … sein, dass sie ernennte Richter, Geschworne und ganze Gemein des Dorfs Drauschkowicz bei dieser unser gnädigisten Bestätigung geruhiglich verbleiben lassen, sie dabei…
- s. 60: … und Gewohnheit gehalten wirdet. Inmassen sich die ganze Gemein des Dorfs Drauschkowicz dieser erzählten und an- gehängten dreien Punkt halben einhellig verglichen…
- s. 60: … wollen, dass sie ernennte Richter, Geschworne und ganze Gemein des Dorfs Drauschkowicz bei diesen ihren verliehenen und bestä- tigten Rechten und Ordnungen…
Název:
Archiv český, čili, Staré písemné památky české i moravské, sebrané z archivů domácích i cizích. Díl XXIX
Autor:
Kalousek, Josef
Rok vydání:
1913
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
617
Obsah:
- I: Titul
- 1: Edice
- 559: Rejstřík písemností
- 572: Rejstřík jmen vlastních
- 606: Rejstřík věcný
- 615: Opravy
Strana 59
Samodílný řád a výsady vsi Droužkovic 1571—1600.
59
hergebracht haben, aus römischer kaiserlicher, behemischer königlicher Macht wissentlich in
Kraft diss Briefs, was wir von Rechts oder Gewohnheit wegen daran zu confirmiren und zu
bestätigen haben.
Und gebieten darauf allen und jeden unsern Underthanen, was hohen oder nieder
Würden, Standes, Ambts oder Wesens die sein, dass sie ernennte Richter, Geschworne und
ganze Gemein des Dorfs Drauschkowicz bei dieser unser gnädigisten Bestätigung geruhiglich
verbleiben lassen, sie dabei schützen und handhaben, darwider nicht thun, noch das jemand
zu thun gestatten, als lieb einem jeden sei, unser schwere Ungnad und Straf zu vermeiden;
das meinen wir ernstlich.
Dess zu Urkund bestätiget mit unserm kaiserlichen anhangenden Insiegel. Der geben
ist auf unserm königlichen Schloss zu Prag den dritten Tag des Monats Julii im 1575 Jahr...
Maximilian.
Wrat. a Pernestan, r. Bohemiae cancell., ad mandatum sacrae caes. Mtis proprium.
Dass wie [Da wir?] demnach in solch ihr underthänigistes Bitten mit Gnaden
consentiret, und ihnen obbeschriebene Statuten und Recht gnädigist confirmiret und
bestätiget ; thun solches auch hiemit wissentlich und kraft dits Briefs aus behemischer
königlicher Macht und Vollkommenheit also und dergestalt, dass nit allein angedeute
Statuten, Recht und Ordnung in ihren Würden, Esse und Gebrauch beständiglich
verbleiben, sondern auch mit den Eheberedungen und Vermächtnus nachfolgender-
massen gehalten werden soll:
Erstlich wann ein Witiber zu Drauschkowicz eheleibliche Kinder am Leben
hat, und sich anderweit wiederumb zu verheiraten bedacht, soll er seiner neukunf-
tigen Vertrauten wegen des Kränzleins weder under Jahrstag, noch weiters nichts
vermachen, denn allein den dritten Theil aller seiner liegenden und fahrenden Gueter
seines ganzen Vermögens, so sie, alsbald das Ehebett beschritten, bis auf seinen
Tod zu gewarten. Was aber ledige Personen, da keine Leibserben am Leben vor-
handen, antrifft, denen wird das Vorgemächtnus jedes Vermögens und Gefallens
frei gelassen.
Fürs andere soll forthin bei keiner Eheberednus kein Bräutigam von seiner
kunftigen Vertrauten, Witib oder Jungfrauen, aufn Todsfall under Jahr und Tag
etwas zu gewarten nicht begehren, noch zuegelassen werden; sondern sobald ein
Ehemann das Ehebett beschreit, ist er aller Fahrnus ein Herr; und wann ein Ehe-
weib under Jahr und Tag, oder wann es auch hernach beschehe, vor ihrem Mann
mit Tod abgieng, so hat sie alle Fahrnus, wie die Namen haben mag, auch an ausste-
henden Schulden, Hauptsummen und Zinsen (ausserhalb der Gerade***) auf den Ehe-
mann ganz verfallen; welches sie auch mit keinem Testament oder andern Verschrei-
bungen nicht entziehen kann. Was aber an Erbguetern, liegenden Gründen, unver-
lagten Erbgeltern nach ihrem Tod befunden, darüber sie dem Ehemann kein Aufgab
gethan oder durch Testament ihm oder jemand andern verschafft: so soll es ihren
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