z 492 stránek
Titul
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
Inhalt
IX
X
XI
Berichtigungen
XII
I. Zur Überlieferung
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II. Die Berichte des Ulrich Stoeckel
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III. Aus den Reformarbeiten
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IV. Erster Konflikt mit der Kurie
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V. Unionsverhandlungen
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Dokumente
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- s. XII: … Advenientibus. Die Ausgabe der Monumenta Conciliorum generalium sœculi XV. der Wiener Akademie wird im folgenden stets als M. C. citiert. I. Zur…
- s. 2: … treters von Klosterneuburg (sehr schlecht herausgegeben in den Sitzungsberichten der Wiener Akademie Bd. 8). 2 Über die Wirkung dieser Veröffentlichungen selbst an…
- s. 48: … es aber wohl schwerlich so bald kommen wird, da die Wiener Akademie nun einmal durch ihre ungenügend vorbereitete Edition jeden von der…
- s. 58: … dem Kloster 1 1432 März 29, s. Zeibig, Sitzungsberichte der Wiener Akademie 8, 538 f. 2 s. Nr. 18. 3 Seine Biographie…
Název:
Concilium Basiliense : Studien und Quellen zur Geschichte des Concils von Basel / herausgegeben mit Unterstützung der Historischen und antiquarischen Gesellschaft von Basel. Band 2. Die Protokolle des Concils 1431-1433 aus dem Manuale des Notars Bruneti und einer römischen Hanschrift.
Autor:
Haller, Johannes
Rok vydání:
1897
Místo vydání:
Basel
Počet stran celkem:
669
Obsah:
- I: Titul
- V: Vorwort
- IX: Inhalt
- XII: Berichtigungen
- 1: I. Zur Überlieferung
- 54: II. Die Berichte des Ulrich Stoeckel
- 107: III. Aus den Reformarbeiten
- 117: IV. Erster Konflikt mit der Kurie
- 127: V. Unionsverhandlungen
- 161: Dokumente
- 465: Register
Strana 2
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lungen enthalten gerade über Basel besonders viel, und die Masse ist
mit den Jahrhunderten beträchtlich angeschwollen. Uber zwei Folianten
füllt sie gegenwärtig in der Mansischen Ausgabe, das überwiegend Meiste
Nachdruck nach Labbé-Cossart und nach dem 8. Bande von Martène und
Durands Amplissima Collectio. Uber die in der That bedeutenden Mängel
dieser Drucke zu klagen hat keinen Zweck; doch wäre zu wünschen,
dass durch ein orientierendes Verzeichnis der gedruckten und noch un-
gedruckten Aktenstücke teilweise Abhilfe geschafft würde. Denn soviel
auch schon bisher ediert ist, es liegen immer noch mancherlei wertvolle
Stücke in den Archiven und Bibliotheken ganz Europas zerstreut ver-
borgen.
Der schon damals zu hoher Entwicklung gediehenen Sitte der diplo-
matischen Korrespondenz verdanken wir zunächst eine kleine Reihe von
Gesandtschaftsberichten. Das Wenige, was in dieser Art bisher be-
kannt geworden ist1, wird im folgenden durch einige Schreiben an den
Abt von Cluny, vornehmlich aber durch die Tegernseer Berichte ergänzt
werden. Anderes bleibe späterer Verwertung vorbehalten. Was uns aber
vor allem in den Stand setzt, die Geschichte des Concils wesentlich nach
den Akten zu erforschen, das sind die umfangreichen Teile seiner eigenen
Korrespondenz, welche uns durch glückliche Umstände erhalten sind.
Wie dies gekommen ist, erklärt sich, wenn man bedenkt, wie sehr es im
Interesse des Concils lag, zumal in den ersten Jahren, als es um seine
Existenz kämpfte, seiner Korrespondenz eine möglichst weitgehende Pub-
lizität zu geben. Was war wohl geeigneter Eindruck auf Schwankende
und Zögernde zu machen, als wenn man las, in welchen fast über-
schwenglichen Ausdrücken der römische König, mit wie dienstbeflissener
Zuvorkommenheit die Herzöge von Savoyen und Mailand sich dem Concil
zur Verfügung stellten? Wenn man weiter erfuhr, wie nicht nur die
deutschen Kurfürsten und Fürsten, die römischen Kardinäle, einer nach
dem andern, sondern auch der Herzog von Burgund und die Könige
von Frankreich und England ihren Beitritt erklärten und Beschickung
zusagten? Nichts ist natürlicher, als dass man von Basel aus diese
Schriftstücke zu verbreiten strebte2. So sind denn in der ganzen da-
maligen Welt Kopien von Briefen an das Concil und Antworten von
diesem zerstreut; ja man kann auf den Gedanken kommen, es hätte
1 Bulæus, Hist. universitatis Parisiensis 5, 408 ff., einige, leider wenig zahlreiche
Schreiben. Etwas zahlreicher, aber minderwertig, die Berichte des Kölner Gesandten
bei von Bianco, Die alte Universität Köln (1855/56, Teil I Anlagen) und des Ver-
treters von Klosterneuburg (sehr schlecht herausgegeben in den Sitzungsberichten der
Wiener Akademie Bd. 8).
2 Über die Wirkung dieser Veröffentlichungen selbst an der Kurie s. M. C. 2, 118.