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Orts- und Personen register
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Název:
Codex epistolaris Johannis regis Bohemiae / Briefe des Königs Johann von Böhmen, seiner Verwandten und anderer Zeitgenossen, nebst Auszügen aus Urkunden desselben Königs, als einer Ergänzung zu Fr. Böhmer´s Regesten
Autor:
Jacobi, Theodor
Rok vydání:
1841
Místo vydání:
Berlin
Počet stran celkem:
129
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorrede
- XIII: Edice
- 109: Orts- und Personen register
Strana 107
107
No.
Jahr.
Ort.
Inhalt.
303.
23. Mąi-
Nimburg (?)
305.
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308.
309.
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316.
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6. August
9. August
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10. August
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11. August
14. August
»
14. August
29. September
14. December
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Kanth
Prag
Hallese
J. bestätigt Thomas und Johann, die Söhne des königlichen Meyers (villious) von Pisek,
im Besitze des sogenannten Gefildes hinter Reichenstein (vergl. Böhmer N. 330.).
Gr. Sternberg, Gesch. d. b. Bergw. Urk. p. 84.
J. erlaubt dem Siffrid von Schirau sein Allodium Strachwitz, Breslauer Districts, in Bauer-
güter (hereditates rusticorum) zu verwandeln und ertheilt ihm für dieselben Freiheit von
Lasten und Gerichtsbarkeit.
Bresl. Archiv. lib. perp. ex maj. B. C. Bl. 3.
J. befiehlt den Edlen Conrad von Falkenhayn und Rudeger von Hugewitz, die verpfän-
deten Dörfer und Besitzungen des Klosters Heinrichau zu beschützen.
Archiv von Heinrichau N. 106.
J. überlässt dem Nicolaus Brunonis für seine treuen Dienste sein jus regale über dessen
Vorwerk von 12 Huben 10 Ruthen zu Gandow. Bresl. Domarchiv. lib. niger 38.b.
J. erlaubt demselben, sein Allodium Gandow gegen eine jährliche Abgabe an Bauern
(rusticolae) auszusetzen.
Bresl. Archiv. lib. perp. ex maj. B. C. Bl. 8.
(in horto castri nostri) J. in Gegenwart des Herzogs Johann von Guhrau bestätigt, dass
Wolfram von Kemnitz seine im Breslauer District gelegenen Güter Tyrgarte, Henniges-
dorf und Prausnitz dem Breslauer Bürger, Nicolaus von Strelitz, für 100 Mark verpfän-
det hat.
ibd. Bl. 5.
J. bestätigt dem Ritter, Heinrich von Wenden, den Besitz von 4 Allodien, zwei in Ste-
phansdorf, eines in Schoneiche und eines in Radaxdorf gelegen, über die er keine
Urkunden besitzt.
ibd. Bl. 6.
J. schenkt dem Breslauer Bürger Johann, genannt Ledirschneider, ein Schock Groschen
und 16 mensuras Getraide, jährlich als Zins in Flemisdorf zu erheben. ibd. Bl. 8.
J. in Gegenwart der Herzöge Conrad von Oels und Nicolaus von Troppau bestätigt die
Privilegien des Hospitals zum Heiligen Geiste bei Breslau und empfiehlt es dem Schutze
seines Sohnes Karl.
ibd. Bl. 4.
J. verleiht den Kindern beiderlei Geschlechts des Heinrich von Molesdorf nach Lehnrecht
5 Mansen im Allodium Bartuschwitz, Breslauer Districts, die ihr Vater frei von allem
Dienste besessen hat.
ibd. Bl. 9.-
J. verkauft dem Ritter Pasco von Gersebcowitz für 100 Mark das jus regale im Dorfe
Körtschitz und das Münzgeld im Dorfe Gersebcowitz.
ibd.
J. bestätigt ein wörtlich angeführtes Privilegium des erwählten Erzbischofs von Salzburg
und Herzogs von Schlesien Wladislaus vom Jahre 1266 in vigilia beati Lamperti aus-
gefertigt, worin dem Heinrich Karl der Besitz des Dorfes Pracz an der Weide (Wida-
via) ertheilt wird.
ibd. Bl. 11.
(oppido) J. bestätigt dem Ritter Heinrich von Wenden den Besitz des im Neumärker Di-
strict gelegenen Dorfes Schoneich mit allen Rechten, die in den verbrannten Urkunden
über den Besitz desselben angegeben waren.
ibd. Bl. 5 und 6.
J. hebt das königliche Umgelt zu Berg-Reichenstein mit Ausnahme des Salzregales (foro
salis) gänzlich auf.
Gr. Sternberg, Gesch. d. b. Bergw. Urk. p. 86.
J. vermittelt gemeinschaftlich mit Johann von Brabant und Johann von Hennegau, Herrn
von Beaumont, eine Versöhnung zwischen Wilhelm, Grafen von Namur, und Jaquemin
von Glymes wegen der Ermordung Arnold's von Glymes, Vater des Jaquemin, durch
Thomas von Landines, Gillechon von Preelle, Michael Delevigne und Chaudreliers von
Brezées, der Graf von Namur in seinen Schutz genommen hatte. Die Bedingungen
sind: der Gij von Namur soll 1000 Messen für die Seele des Erschlagenen lesen las-
sen und dem Solme desselben 900 écus d'or zahlen. Der Sohn dagegen soll eine Busse
von 100 écus d'or an die Verwandten derjenigen zahlen, die zu Feru (pays de Namur
getödtet worden sind.
S. Genois Mon. anc. I. 923.b.
In der Collect. de Gerard ist der Ausstellort Hellem geschrieben.
304.
4. August
Breslau
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