z 63 stránek
Titel
1
2
Edice
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
- s. 5: … Zeit zwischen 1192 bis 1194 erlangte er die Präpositur der Prager Kirche, blieb jedoch auch dann Kanzler, und zwar, wie es scheint,…
- s. 5: … vorkommt, sondern selbst in königl. Urkunden immer nur Probst der Prager Kirche genannt wird; doch wird während dieser Zeit (1197—1203) auch kein…
- s. 6: … mag. Alexander, welcher Prager Domherr war, vielleicht als Kanzler der Prager Kirche angesehen werden könnte und bei der Ausstellung jener zwei Schriftstücke…
- s. 7: … zuerst Probst von Wyšehrad und etwa seit 1204 Probst der Prager Kirche. Als Notar kommt in den Urkunden jener Zeit Benedikt, damals…
- s. 7: … böhmischen Hofkanzlei auf. In diesem Jahre erscheint Andreas, Probst der Prager Kirche, zum erstenmal als königl. Kanzler. 1) Diese Würde bekleidete er…
- s. 25: … dass er bald nach seiner Beförderung zum Kanzler Archidiacon der Prager Kirche und Olmützer Domherr wurde; später ward er zum päpstlichen Caplan…
- s. 28: … aus der Haft entlassen, worauf dann der Gottesdienst in der Prager Kirche wieder abgehalten werden durfte. Auch nach diesem für ihn unangenehmen…
- s. 41: … des Königs erhielt er auch damals eine Domherrenstelle bei der Prager Kirche. Die erste urkundliche Nachricht über Peter von Aspelt als Probst…
- s. 41: … Peter von Aspelt als Probst von Wysehrad und Canonicus der Prager Kirche haben wir vom 1. April 1297 in einer Bulle Bonifac…
- s. 45: … er bisher kein kirchliches Beneficium besass) eine Domherrnstelle bei der Prager Kirche und eine Praebende derselben Kirche, wenn sie frei ist und…
- s. 47: … auf Anrathen unseres Proto- notars vorläufig den alten Domdechant der Prager Kirche auf den bischöflichen Stuhl erhob, um ihm nach dem wahrscheinlich…
- s. 47: … Petruša, nach deren Tode der eben erwähnte Angelus Domherr der Prager Kirche wurde.3) Nach der unten angeführten Bulle des Papstes Innocenz IV.…
- s. 48: … gezeugt hat, als er eine Domherrnstelle und Präbende bei der Prager Kirche erhielt und bevor er den Grad eines Subdiaconus erlangte. Neben…
- s. 52: … erzeugt hat, bevor er eine Domherrnstelle und Präbende bei der Prager Kirche und den Grad eines Subdiacons erlangt hatte. Der Olmützer Bischof…
Název:
Die Kanzlei der böhmischen Könige Přemysl Ottokars II. und Wenzels II. und die aus derselben hervorgegangenen Formelbücher
Autor:
Emler, Josef
Rok vydání:
1878
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
63
Obsah:
- 1: Titel
- 3: Edice
Strana 45
45
ist uns unbekannt, ob der Protonotar Peter später irgend eine Vereinbarung mit dem Bi�
schofe von Basel über das gegenseitige Verhältniss getroffen hat, aber so viel ist gewiss,
dass sich Peter von Aspelt noch am 6. Mai 1306 Kanzler von Böhmen schreibt und dass
Petrus Angeli am 19. Mai desselben Jahres als Probst von Wyšehrad und Prag und Kanzler
des Königreichs Böhmen eine Urkunde datirt. Der Mangel an Urkunden, die von dem Bi-
schofe von Basel in der nächsten Zeit nach dem 6. Mai 1306 ausgestellt worden wären, lässt
es ungewiss erscheinen, ob sich derselbe noch fernerhin des böhmischen Kanzlertitels be-
diente, sicher ist nur, dass dies nicht mehr stattgefunden hat, nachdem er Erzbischof von
Mainz wurde, obgleich er sich noch in dieser Eigenschaft vom Papste Clemens V. die
Erlaubniss erbat, dass er nach Ablauf der ihm durch Bonifac VIII. bewilligten Frist weitere
drei Jahre die Wyšehrader Probstei mit dem Mainzer Erzbisthume zugleich behalten und die
Einkünfte derselben empfangen darf. Peter von Aspelt, der anf diese Weise fortwährend mit
Böhmen in Verbindung blieb, war im J. 1309 und 1310 der Hauptförderer des Projektes
den böhmischen Königsthron dem Luxemburgischen Hause zuzuwenden. Ja auch unter der
Regierung Johanns spielte er in Böhmen eine überaus hervorragende Rolle, indem er zwei-
mal unter den schwierigsten Verhältnissen die Regierung des Landes zu leiten hatte. Peter
von Aspelt starb hochbejahrt am 2. Juni 1320. Die Königsaaler Chronik bringt die be-
treffende Nachricht mit folgenden charakteristischen Worten: „Eodem anno nonis (sic) Junii
rev. dom. Petrus natione Treverensis, Moguntinus archiepiscopus, expertus et excellens me-
dicus, sapiens principum consiliarius, vir in omnibus eventibus mundanae conversationis for-
tunatissimus .... aetate senili confectus de carnis ergastulo spiritum exalavit extremum."
1)
b) Die Protonotare.
1. Magister Welislaw. Es lässt sich nicht läugnen, dass die ersten Jahre der Re-
gierung Wenzels II. ein gewisses Fernhalten alles Fremdländischen und eine offenbare För-
derung einheimischer Elemente charakterisirt. Diese Strömung lässt sich auch in der könig-
lichen Hofkanzlei nachweisen, deren Leitung gleich nach dem Regierungsantritte Wenzels II.
dem früheren obersten Landschreiber (notarius terrae) Magister Welislaw anvertraut wurde;
denn gleich die erste Urkunde, die wir von Wenzel II. besitzen, ist von ihm als Protonotar
von Böhmen datirt.2) Er war offenbar der wirkliche Leiter der böhm. Hofkanzlei, da sich Ma-
gister Peter, der Kanzler von Böhmen, wie in den letzten Regierungsjahren Premysl Ottokars II
von den Geschäften gänzlich fernhielt. Mag. Welislaw tritt uns zum erstenmal im J. 1276
entgegen. Papst Johann XXI. verleiht ihm (der in seiner Gegenwart (n. des Papstes) vor-
gebracht, dass er lange canonisches und Civilrecht studirt und darin gute Fortschritte ge-
macht, und der ihm durch seinen Poenitentiar Namens Martinus aus dem Predigerorden
auch bezüglich des Lebenswandels und guter Sitten empfohlen war, und zumal er bisher kein
kirchliches Beneficium besass) eine Domherrnstelle bei der Prager Kirche und eine Praebende
derselben Kirche, wenn sie frei ist und einem andern von Rechtswegen nicht bereits ange-
hört. Für den Fall, dass eine solche Präbende bei der genannten Kirche nicht erledigt wäre,
Dobner, Mon. V, S. 377, 378.
2) Reg. Boh. II, N. 1300.
Hр2
pibte