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Titel
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Einleitung
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Inhalt
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Edition
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Index
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Název:
Cancellaria Johannis Noviforensis, episcopi Olomucensis (1364-1380). Briefe und Urkunden des Olmützer Bischofs Johann von Neumarkt
Autor:
Tadra, Ferdinand
Rok vydání:
1886
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
157
Počet stran předmluvy plus obsahu:
157
Obsah:
- 1: Titel
- 3: Einleitung
- 16: Inhalt
- 27: Edition
- 152: Index
Strana 13
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schrift der ,Cancellaria officialis Sanderi' enthalten. So erging
an die Geistlichkeit der Breslauer Diöcese die strenge Mah-
nung, bei ihren Beneficien zu residiren und sich ohne Erlaub-
niss von denselben nicht zu entfernen (Nr. 204). Gegen die
Verbreitung der ,Ketzerei‘ in der Breslauer Diöcese sind zwei
andere Verfügungen gerichtet (Nr. 208 und 209). Aus Anlass
der Kirchenspaltung, der grassirenden Pest und anderer Plagen
ordnete er feierliche Processionen, Gebete und Fasten in Breslau
an (Nr. 210); ja er berief auch die Geistlichkeit der Breslauer
Diöcese zu einer Diöcesansynode, die am Tage des heil. Johann
des Täufers (1381?) stattfinden sollte (Nr. 211).
Ueber die Amtsthätigkeit Johanns von Neumarkt als
Bischofs von Olmütz bringt unser Formelbuch zahlreiche Mit-
theilungen; so z. B. die Ernennung eines Suffragans, seiner
Generalvicare und anderer bischöflichen Würdenträger, sowie
über verschiedene Kirchenangelegenheiten (Nr. 7, 8, 9, 10, 27,
32, 43, 71, 77, 80, 85, 87, 117, 121, 132, 156, 162, 191, 203).
Er steht im regen Briefverkehr mit dem Papste (Nr. 33, 71,
73, 74, 75, 77, 79, 80), mit einzelnen Cardinälen (Nr. 32, 81,
82, 83, 87, 88, 89, 90, 93, 98); mit seinem Metropoliten, dem
Erzbischof von Prag (Nr. 48, 51, 84, 86, 94, 95, 96, 97, 149),
mit dem Bischof von Leitomischl, Albert von Sternberg (Nr. 21,
31, 38, 39, 40, 91, 92, 143, 157, 213, 216), mit dem Bischof
von Freising (Nr. 53) u. a. Seine Thätigkeit als Lehensherr
über die bischöflichen Vasalen und andere Unterthanen be-
zeugen viele Briefe und Urkunden (Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 11,
12, 13, 14, 15, 16, 18, 20, 25, 26, 92, 118, 123, 127, 131,
165, 189.).
Auch anderweit thätig erscheint Johann von Neumarkt;
er steht im Briefverkehr mit dem Kaiser — wie bereits oben
angedeutet wurde —, mit dem Könige Wenzel, dem er an-
lässlich seiner Krönung zum römischen Könige gratulirt (Nr. 62,
65, 66); aus diesem Anlass ordnet er feierliche Processionen und
Gebete in Olmütz an (Nr. 206), er empfiehlt dem Könige einen
Notar zur Aufnahme in seine Kanzlei (Nr. 64), er schreibt im
Interesse eines Bekannten an die Königinen von Ungarn (Nr.
30), er ist dafür thätig, dass die Landesangehörigen vor keine
fremden Gerichte, namentlich nicht ausser Landes citirt werden,
(Nr. 98, 116), er verwendet sich für die Aebte von Welehrad
und von Kloster Hradisch, dass ihnen die Pontificalien ertheilt