z 302 stránek
Titel
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Einleitung
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Rossenbergische Cronica
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Edice
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- s. 9: … deren derartigen Quellen kam ihm auch eine handschriftliche Chronik des Hauses Rosenberg in böhmischer Sprache in die Hände, eine Chro- nik, die…
- s. 71: … sie wolten ihre Gueter, welche ihnen Got ohne die deß Hauses Rosenberg gesegnet vnndt ver- liehen, ihne mit seinem Sohn nach ihrem…
- s. 83: … vndt gewisser Verwilligung deß Herrn Hainrich von Rosenberg, Gubernatoris deß Hauses Rosenberg, hat abgehandelt fur 310 ff gr. 55) Inowraclaw oder Jung-Breslau…
- s. 85: … mit dem Hosstislao vnndt allen Purg- grauen der Herrschafften deß Hauses Rosenberg [pag. 68] vnndt deß Herrn Hainrichen, Gubernatoriß des Hauses Rosenberg…
- s. 85: … Hauses Rosenberg [pag. 68] vnndt deß Herrn Hainrichen, Gubernatoriß des Hauses Rosenberg seligen, leczten Willen von dem Hosstislao vernohmen vnndt sich schrifftlich…
- s. 85: … haben, demselben allerdings genuegsambe Volcziehung zu thun. Diese seindt deß Hauses Rosenberg Purgraffen vndt Diener gewesen : Diwisch von Talenberg, sonsten von…
- s. 86: … dem Herrn Hainrich von Rosen- berg al8 damalligem Gubernatori deß Hauses Rosenberg nit abtretten wöllen, daß also der Herr ihn mit Kriegsmacht…
- s. 116: … welchem Johann Capistranus, der hier mit Unrecht ein Diener des Hauses Rosenberg genannt wird, für die katholische Sache in Mähren und in…
- s. 119: … Joann, ain Sohn des vorbeschriebenen Vlrichen, Regierern vnndt Mehrern deß Hauses Rosenberg, ain Haubtman in Slesien, zue Laußnicz vnndt Landtsrechtbeisiczer, bei Regierung…
- s. 165: … nun der Herr Wok die Burt deß Guber- naments deß Hauses Rosenberg etlich Jahr lang an sich erhalten, solches Laster gern von…
- s. 186: … vndt die Fursstin Anna, seine Gemahlin, den Petr, Gubernator deß Hauses Rosenberg, vndt Georg Hrobsky von Sedlcze. Nachdem nun die 3) Siehe…
- s. 193: … der Grundt verschwembt vndt weggenommen, ist der Herr Gubernierende deß Hauses Rosenberg in ainen gewissen Accord vnndt Restituirung aingangen vndt ihne be-…
- s. 226: … genomen, bemhuete er sich auch, daß er die Stölle deß Hauses Rosenberg besiczen möchte. Hät derowegen dem König Ferdinando seine Gerechtigkait, welche…
- s. 229: … Herren Schlikhen. Anno domini 1527. Nachdem nun diese Verwurrungen deß Hauses Rosenberg zue befriedigen etwaß sich gelendet, der Herr Hannß, so grosse…
Název:
Norbert Heermann’s Rosenberg’sche Chronik
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1897
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
302
Obsah:
- 1: Titel
- 3: Einleitung
- 16: Rossenbergische Cronica
- 20: Edice
- 264: Register
- 300: Berichtigungen
Strana 9
Entstehung des Werkes aus Březan's Chronik.
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man in den übrigen Handschriften auch den oberwähnten Dedications-
brief und einen Anhang, bestehend aus einem Wust von Notizen, die
sich zumeist auf die Geschichte der zwei letzten Rosenberger und auf
jene der Wittingauer Canonie beziehen. Diese Erscheinung beruht
nicht etwa auf einem blossen Zufall, sondern sie hat ihren Grund
darin, dass das Werk ursprünglich nur aus der „Rosenberg'schen
Chronik“ bestand und erst im Jahre 1694, als nämlich Norbert Heer-
mann im Begriffe war, es dem Grafen Adolf Wratislaw von Sternberg
zu dedicieren, auch noch durch den in Rede stehenden Anhang er-
weitert wurde.
Nachdem das Wittingauer Stift im Jahre 1631 wiederhergestellt
worden war, war man darin unter anderem auch darauf bedacht,
nach den Schicksalen zu forschen, welche es während der zwei ersten
Jahrhunderte seines Bestandes erfahren hatte. Diese Forschungen
mussten umso eifriger betrieben worden sein, nachdem sich der Propst
Norbert Heermann in einige langwierige Processe mit der Wittin-
gauer Herrschaft eingelassen hatte. Von den ehemaligen Archivalien
des Stiftes war nur mehr ein Theil vorhanden"), und es war deshalb
ungemein schwierig, einen Uberblick über die ältere Geschichte des-
selben zu gewinnen. Unter solchen Unständen musste sich der Propst
jegliche historische Quelle, in welcher überhaupt Nachrichten über
sein Stift zu finden waren, dienstbar zu machen suchen. Nebst an-
deren derartigen Quellen kam ihm auch eine handschriftliche Chronik
des Hauses Rosenberg in böhmischer Sprache in die Hände, eine Chro-
nik, die wohl niemand anderen als den letzten Rosenberg'schen
Archivar Wenzel Brezan zum Verfasser hatte. Diese Chronik übersetzte
er nun ins Deutsche und wurde dadurch der Begründer des nach-
folgenden Textes.
Dass der in Rede stehende Text wirklich nur die Ubersetzung
eines älteren böhmischen Werkes ist, das in der Folgezeit verloren gieng,
daran lässt sich nicht im mindesten zweifeln. Theobald Karl Siebert
nennt beispielsweise in seinem der Handschrift Nr. 257 in der fürstl.
Lobkowitz'schen Bibliothek zu Prag beigegebenen polemischen Auf-
satze Heermanns Buch geradezu „die Copia einer Rosenberg'schen
Chronik". In der Gratzener Handschrift, welche ich für autograph
halte, gibt es eine Menge abnormer, entweder durchgestrichener oder
auch stehen gebliebener Textbestandtheile, die nur dadurch entstanden
7) Ein Theil dieser Archivalien befand sich z. B. in den Händen der Je-
suiten zu Krumau.