z 302 stránek
Titel
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Einleitung
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Rossenbergische Cronica
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Edice
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Berichtigungen
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Název:
Norbert Heermann’s Rosenberg’sche Chronik
Autor:
Klimesch, Johann Matthäus
Rok vydání:
1897
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
302
Obsah:
- 1: Titel
- 3: Einleitung
- 16: Rossenbergische Cronica
- 20: Edice
- 264: Register
- 300: Berichtigungen
Strana 4
4
Einleitung:
1. Eine nicht signierte Handschrift des gräflich Buquoy’schen
Schlossarchives zu Gratzen. Sie bildet, wie überhaupt die übrigen
Handschriften alle, einen Papiercodex in Folioformat. Die Seiten sind
numeriert, und die letzte davon weist die Zahl 256 auf. Da aber
das Blatt, auf welchem sich die Seiten 233 und 234 befanden, aus-
gerissen ist, so sind thatsächlich nur 254 Seiten vorhanden. Infolge
des Umstandes, dass die Deckel fehlen, sind die zwei letzten Blätter
etwas beschädigt. Diese Handschrift ist insoferne unvollständig, als
wir bei ihr den Titel, den Dedicationsbrief des Verfassers vom 19. No-
vember 1694 und die in den meisten der übrigen Handschriften ent-
haltenen Zusätze, die Geschichte der zwei letzten Rosenberger und
jene der Wittingauer Canonie betreffend, vermissen. Sie ist, nach den
Schriftzügen zu urtheilen, in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts
entstanden. Wegen der zahlreichen, schon von ihrem Urherer her-
rührenden Correcturen im Texte halte ich sie für autograph. An den
Rändern der Seiten haben zwei verschiedene Leser aus der ersten
Hälfte des 18. Jahrhunderts mancherlei Anmerkungen angebracht, aus
welchen unter anderem hervorgeht, dass man damals nicht mehr
wusste, von wem und wo sie angefertigt worden ist.
2. Die Handschrift Nro. 336 in Ceronis Handschriftensammlung
des mährischen Landesarchivs zu Brünn. Dieselbe besitzt 526 nume-
rierte Seiten und gehört gleichfalls der zweiten Hälfte des 17. Jahr-
hundertes an. Auch sie ist unvollständig, indem sich in ihr weder der
oberwähnte Dedicationsbrief, noch die oberwähnten Zusätze finden.
Ja selbst von dem eigentlichen Texte fehlt der Sclluss, nämlich alles
das, was die zweite Hälfte der Seite 252 und die Seiten 253 bis
256 der Gratzener Handschrift bringen. Wie aus dem Wappen auf
dem vorderen ihrer Einbanddeckel ersichtlich ist, befand sie sich
einst in der Bibliothek des Grafen Johann Matthias a Turri Val-
sassina, Propstes des Brünner Collegiatcapitels und Mitglieds des
Breslauer Domcapitels. Im vorigen Jahrhunderte kam sie — man
weiss nicht, auf welche Weise — in den Besitz eines fürst. Schwarzen-
berg'schen Beamten, Ignaz Maria Froschauer von Sittenberg mit Namen,
der sie im Jahre 1779 an den bekannten mährischen Handschriften-
sammler Johann Peter Ceroni verkaufte. Im Jahre 1844 wurde sie
sammt den übrigen Handschriften aus dem Nachlasse Ceronis für das
Brünner Landesarchiv angekauft. Eine weitläufigere Beschreibung
erfuhr sie bereits durch Beda Dudik in dessen Werke „Mährens
Geschichtsquellen“, I. S. 467 bis 472.
3 Die Handschrift Nr. 257 in der fürstl. Lobkowitz'schen Biblio-