z 362 stránek
I
II
Titel
III
IV
Vorwort
V
VI
Einleitung
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Nachtrag
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
Edition
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Berichtigungen
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- s. 228: … Grafen mit noch zwei andern, und zwar nach Rom, zu St. Jakob, gen Einsiedeln, zu Unserer lieben Frauen nach Aachen und zum…
- s. 266: … die geistlichen Herren vom Dome, von den Stiften und von St. Jakob ausgewandert sind, sind gütlich gesühnt, geschlichtet und beigelegt durch Ver-…
- s. 309: … dem brennenden Kloster, und als er zu der Pforte bei St. Jakob kam, wo zwei aus Stein ge- hauene Löwen standen, wurde…
Název:
Das Leben König Sigmunds von Eberhard Windecke
Autor:
von Hagen, Theodor
Rok vydání:
1886
Místo vydání:
Leipzig
Počet stran celkem:
362
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XXIV+338
Obsah:
- III: Titel
- V: Vorwort
- VII: Einleitung
- XVII: Nachtrag
- 1: Edition
- 317: Register
- 338: Berichtigungen
Strana 228
228
Eberhard Windecke.
und die doch so hart an einander gerathen waren. Die Ent-
scheidung wurde so getroffen, daß Herzog Heinrich, weil er den
Herzog Ludwig zu Konstanz im Geleite des römischen Königs
und des großen Conciliums verwundet habe, eine Pilgerfahrt
unternehmen lassen soll durch einen Freien oder einen Grafen
mit noch zwei andern, und zwar nach Rom, zu St. Jakob, gen
Einsiedeln, zu Unserer lieben Frauen nach Aachen und zum
heiligen Blute nach Welzenau;1) ferner soll Herzog Heinrich
auf seine Kosten und zu seinem Schaden den Herzog Ludwig
hundert2) Spieße drei Monate lang und nicht länger gegen die
Hussiten und böhmischen Ketzer im Felde stehen lassen. Was
ferner Herzog Ludwig zu Konstanz verzehrt hat von der Zeit
an, wo er verwundet wurde, bis zu seiner Genesung von den
Verletzungen, das soll Herzog Heinrich bezahlen, sollte es aber
dem Herzog Heinrich dünken, daß für Herzog Ludwig die Zehrung
in dem angegebenen Zeitraume zu groß wäre, so soll der letztere
die Kosten mit einem Eide bekräftigen; endlich soll Herzog Heinrich
den Herzog Ludwig bitten, daß er ihm um Gottes und Unserer
lieben Frauen Willen vergeben möge, was er wider ihn gethan
habe, und Herzog Ludwig soll dem Herzog Heinrich vergeben
und sie sollen damit versöhnt und gute Freunde sein.
259. Wie dem Könige Botschaft kam, daß der Danweydan,3)
der Herr der Walachei jenseits der ungarischen Gebirge war,
gestorben sei, und wie er Merzweydan,4) den Sohn des Pan
kratius, zum Herrn machte und ihm das St. Ladislaus-Banner
mit zwei Kreuzen und des Königs Drachenorden mit dem Kreuze
gab und vor ihm bis in die Herberge Posaunen blasen ließ.
Als der König im Jahre 1430 in Nürnberg war, wie Du
oben gelesen hast, wurde abermals ein Anschlag auf die Hussiten
und böhmischen Ketzer gemacht und auch ausgeführt, aber man
richtete nichts aus und zog mit Schanden wieder aus Böhmen
1) Vielleicht Wilsnack. — 2) So H; C G: 200. — 3) Das ist Woywode Daniel. —
4) Das ist Woywode Myrxa.