z 362 stránek
I
II
Titel
III
IV
Vorwort
V
VI
Einleitung
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Nachtrag
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
Edition
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Berichtigungen
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- s. 3: … seinen Sohn Sig- mund in das Land und in die Mark Brandenburg führte und ihn zum Herren darin machte. Darauf nahm er…
- s. 4: … König Karl, seinen Sohn, den König Sigmund, so in die Mark Brandenburg gebracht hatte, da mußten die Herren und die Städte und…
- s. 4: … Böhmen, seinen Sohn Sigmund in das Land und in die Mark Brandenburg führte, und ihn zum Herrn darin machte, damals zog ich…
- s. 12: … Neustadt, Krossen, Frankfurt an der Oder nach Berlin in der Mark Brandenburg. Da kam ich zum Markgrafen, und dieser machte mich zum…
- s. 21: … Gelde zur Hochzeit und verschrieb 3) darauf [dem Burggrafen] die Mark Brandenburg, insbesondere Saarmund, Treuenbriezen, Beelitz und was dazu gehört. Demnach solle…
- s. 21: … er 100000 Gulden dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg für die Mark Brandenburg zahlen.4) Auch machte er ihn zum Landesverweser, was er auch…
Název:
Das Leben König Sigmunds von Eberhard Windecke
Autor:
von Hagen, Theodor
Rok vydání:
1886
Místo vydání:
Leipzig
Počet stran celkem:
362
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XXIV+338
Obsah:
- III: Titel
- V: Vorwort
- VII: Einleitung
- XVII: Nachtrag
- 1: Edition
- 317: Register
- 338: Berichtigungen
Strana 4
4
Eberhard Windecke.
dem obengenannten Jahre1) in die Brandenburger Mark zu
Brandenburg und gab ihm die Länder. Dieser Sigmund war
ein gar feiner Herr und wurde hernach König zu Ungarn und
römischer König und unten wirst Du wohl erzählt finden, wie
viel Außerordentliches durch ihn zu seiner Zeit geschah. Und als
der Kaiser, König Karl, seinen Sohn, den König Sigmund, so
in die Mark Brandenburg gebracht hatte, da mußten die Herren
und die Städte und die Lehnsleute geloben und bei den Heiligen
schwören, denselben Herrn Sigmund als Markgrafen anzusehen
und zu behandeln und ihm gehorsam zu sein und um keinerlei
mündlicher oder schriftlicher Anerbietungen willen, wie sie auch
immer beschaffen sein möchten, sich von ihm loszusagen, es sei
denn, daß derselbe König Sigmund erwachsen und selbständig
geworden sei. Danach richteten sie sich bis zu der Zeit, da der
König Sigmund dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg die
Brandenburger Mark gab. Später wurde der Herr Sigmund
mit dem Kaiser nach Ungarn geführt und in Preßburg dem
König Ludwig übergeben, der damals in Ungarn regierte und
dem König Sigmund seine Tochter Maria zum Weibe gab. Infolge
davon erhielt derselbe König Sigmund das Königreich Ungarn,
wie Du wohl unten erzählt finden wirst.
4. Als Kaiser Karl, König von Böhmen, seinen Sohn
Sigmund in das Land und in die Mark Brandenburg führte,
und ihn zum Herrn darin machte, damals zog ich Eberhard
Windecke zu erstenmal aus von Vater und Mutter.
Du sollst wissen,2) im Jahre 1393 zog ich, Eberhard
Windecke, von meinem Vater und von meiner Mutter an
Donnerstag vor Pfingsten von Mainz gen Worms. Da ließ
mich mein Vater wieder holen, und man brachte mich nach
Mainz. Hier blieb ich bis zur nächsten Herbstmesse. Dann zog
ich wieder hinweg über Frankfurt, Eisenach, Gotha, Alfeld,
Ilefeld nach Erfurt in Thüringen, wo ich bis 1394 blieb. Da
1) Oben 1386, f. S. 3, Anm. 1. — 2) K. 4—6 incl. fehlen H.