z 362 stránek
I
II
Titel
III
IV
Vorwort
V
VI
Einleitung
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Nachtrag
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
Edition
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Berichtigungen
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- s. 38: … Juden und an unsere Kammerknechte ge macht, die im ganzen Königreiche Böhmen waren, hat sie, Jung und Alt, Weiber und Kinder, gebrandschatzt,…
- s. 140: … Brände, Gewalt und Mordthaten und manchen unvermeidlichen, überschwänglichen Schaden im Königreiche Böhmen angesehen haben, [die geschehen sind] durch Uneinigkeit des Willens in…
Název:
Das Leben König Sigmunds von Eberhard Windecke
Autor:
von Hagen, Theodor
Rok vydání:
1886
Místo vydání:
Leipzig
Počet stran celkem:
362
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XXIV+338
Obsah:
- III: Titel
- V: Vorwort
- VII: Einleitung
- XVII: Nachtrag
- 1: Edition
- 317: Register
- 338: Berichtigungen
Strana 38
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Eberhard Windecke.
wider Recht zu huldigen, während sie doch nicht anders als zu
unsrer Ehre, zu unserm Nutz und Frommen gehuldigt hatten.
Außerdem besteuert er unsre armen Bürger und Leute ohne
Schuld und Recht und handelt mit ihnen nach seinem Willen
und Gefallen. Ferner ist er in unser und des Kämmerers Haus
zu Prag eingebrochen und hat daraus mit Gewalt unsere Bücher
und Urkunden genommen, was uns und dem Lande unermeßlich
großen Schaden bringt. Auch hat er ohne unsere Einwilligung
einen andern zum Kämmerer eingesetzt, unsern größten Feind,
wodurch er unsere Ehre und Würde sehr geschädigt hat. Ferner
hat er sich an unsere Juden und an unsere Kammerknechte ge
macht, die im ganzen Königreiche Böhmen waren, hat sie, Jung
und Alt, Weiber und Kinder, gebrandschatzt, beraubt und ganz
und gar verderbt bis auf den letzten Pfennig. Er hat ihnen
versiegelte Urkunden genommen und diese unsern Feinden ge
geben. Jene hatten wir mit dem Vermögen zu unserer Ehre
aufgespart, und wäre es uns jetzt nöthig gewesen, hätten sie uns
mit diesem Vermögen helfen können, doch er hat ihnen alles
mit Gewalt genommen und unsern allergrößten Feinden zu-
getheilt. — Was das betrifft, daß er sagt, wir trachteten nicht
nach der Kaiserherrschaft, so hätten wir das längst gethan und
vollbracht, doch konnten wir es nicht nach unserm Willen ein-
richten und ausführen, da er uns allezeit gehindert und mit Ge-
fahren bedroht hat, wie er das auch jetzt offen gezeigt hat, so
daß es jedermann selbst deutlich erkennen kann, und mit eigenen
Augen seht Ihr, wie er mit uns umgegangen ist. — Zehntausend
Gulden von unseren Schätzen, die oben im ersten Artikel erwähnt
sind, und bei unserer ersten Gefangenschaft darauf gingen, wie
auch oben ausführlicher dargelegt ist, würden wir so angelegt
haben, daß wir und die ganze Christenheit Friede und Trost
davon erlangen konnten, und daß wir und die ganze Christenheit
bei Frieden und Trost geblieben wären — das alles hat er alle
wege gehindert und unmöglich gemacht.