z 362 stránek
I
II
Titel
III
IV
Vorwort
V
VI
Einleitung
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Nachtrag
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
Edition
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Berichtigungen
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- s. 3: … sollten. Also gab Kaiser Karl seinem Sohne, König Wenzel, das Königreich Böhmen und erwarb ihm von den Kurfürsten den Besitz des römischen…
- s. 16: … Sigmund mit 12000 Mann von Ungarn in das Land und Königreich Böhmen. Da er außer Landes ziehen mußte, schickte er zu seinen…
- s. 96: … Ketzer zum römischen und ungarischen König Sigmund, an den das Königreich Böhmen gefallen war, daß er ihnen die folgenden Stücke bestätige und…
- s. 98: … zum Nutzen des Landes angelegt werden sollen. Alle Schätze des Königreichs Böhmen, sollen nicht verzehrt werden, sintemal sie vor Alters zum besten…
- s. 99: … der Ordnung Gottes, um des Friedens und der Eintracht des Königreichs Böhmen willen be stätigen. — Wie es später ging, das findest…
- s. 256: … getödtet oder vertrieben. Nun prüfet, was mich bedünkte, daß das Königreich Böhmen sich dadurch eine große Macht erkämpft hat; denn was alle…
Název:
Das Leben König Sigmunds von Eberhard Windecke
Autor:
von Hagen, Theodor
Rok vydání:
1886
Místo vydání:
Leipzig
Počet stran celkem:
362
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XXIV+338
Obsah:
- III: Titel
- V: Vorwort
- VII: Einleitung
- XVII: Nachtrag
- 1: Edition
- 317: Register
- 338: Berichtigungen
Strana 98
98
Eberhard Windecke.
Keine weltliche oder geistliche Vorladung außer Landes soll
zugelassen werden.
119. Daß keine Bullen auf Pfründen und keine Aktenstücke
ins Land gebracht werden sollen.
Es sollen keine Bullen auf Pfründen oder Würden, keine
Aktenstücke vom Hofe des Papstes oder anderswoher, und keine
Urkunden, welcher Art sie auch seien, in das Lande mehr zu-
gelassen werden, es sei denn mit Genehmigung des Königs und
der Herren.
120. Daß man bei geistlichen Käufen die Weihe und un-
gewöhnliche Schwüre unterlassen soll.
Die Hochwürdigen sollen bei geistlichen Käufen [nicht] zu
neu erdachten Eidschwüren und Sprüchen zur Heiligung zu-
gelassen werden.1)
121. Wie der König das Land bei seinem alten Herkommen
bleiben lassen soll.
Des Königs Gnade soll Wittwen und Waisen und Land
leute bei des Landes Rechten bleiben und gerecht richten lassen
und Schatzungen, Bestechung, Aussprüche und [widerrechtliche]
Beschirmung der Landtafel und andere unziemliche und unbillige
Dinge abstellen.2)
Auch geruhe seine Gnade die Kriege der Herren beizulegen.
122. Der König soll von Niemand ein Erbe annehmen.
Auch geruhe des Königs Gnade bei keinem Todesfall oder
Anheimfallen etwas zu nehmen, es sei denn, daß Jemand keine
letztwillige Bestimmungen und keine Verwandten für seine Be-
sitzungen hinterließe.
123. Daß des Landes Schätze nicht anders als zum Nutzen
des Landes angelegt werden sollen.
Alle Schätze des Königreichs Böhmen, sollen nicht verzehrt
werden, sintemal sie vor Alters zum besten des böhmischen Volkes
1) Text verdorben. — 2) Uebersetzung nicht unzweifelhaft richtig.