z 362 stránek
I
II
Titel
III
IV
Vorwort
V
VI
Einleitung
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Nachtrag
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
Edition
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
275
276
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
313
314
315
316
Register
317
318
319
320
321
322
323
324
325
326
327
328
329
330
331
332
333
334
335
336
337
Berichtigungen
338
- s. 3: … sollten. Also gab Kaiser Karl seinem Sohne, König Wenzel, das Königreich Böhmen und erwarb ihm von den Kurfürsten den Besitz des römischen…
- s. 16: … Sigmund mit 12000 Mann von Ungarn in das Land und Königreich Böhmen. Da er außer Landes ziehen mußte, schickte er zu seinen…
- s. 96: … Ketzer zum römischen und ungarischen König Sigmund, an den das Königreich Böhmen gefallen war, daß er ihnen die folgenden Stücke bestätige und…
- s. 98: … zum Nutzen des Landes angelegt werden sollen. Alle Schätze des Königreichs Böhmen, sollen nicht verzehrt werden, sintemal sie vor Alters zum besten…
- s. 99: … der Ordnung Gottes, um des Friedens und der Eintracht des Königreichs Böhmen willen be stätigen. — Wie es später ging, das findest…
- s. 256: … getödtet oder vertrieben. Nun prüfet, was mich bedünkte, daß das Königreich Böhmen sich dadurch eine große Macht erkämpft hat; denn was alle…
Název:
Das Leben König Sigmunds von Eberhard Windecke
Autor:
von Hagen, Theodor
Rok vydání:
1886
Místo vydání:
Leipzig
Počet stran celkem:
362
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XXIV+338
Obsah:
- III: Titel
- V: Vorwort
- VII: Einleitung
- XVII: Nachtrag
- 1: Edition
- 317: Register
- 338: Berichtigungen
Strana 256
256
Eberhard Windecke.
Fürsten und Länder vernichtet, getödtet oder vertrieben. Nun
prüfet, was mich bedünkte, daß das Königreich Böhmen sich
dadurch eine große Macht erkämpft hat; denn was alle deutschen
Fürsten und Lande mit so großen Rüstungen nicht beendigen
und vertilgen konnten, worauf so viel Besitzthum frommer Leute
verwendet und verzehrt worden war, das haben sie selbst ohne
Beihilfe aller Lande getilgt. Daraus schließe, was das König-
reich für eine große Macht hat.
315. Wie die Stadt Mainz ihre treffliche Botschaft uach
Heidelberg zum Herzoge schickte und mit ihm einig wurde.
In jener Zeit waren die Stadt Mainz und ihr Rath in große
Schulden gerathen, wie und durch wessen Schuld, das könnte ich
wohl unten erzählen, doch unterlasse ich es um Zwietracht zu
vermeiden, die davon entstehen könnte. Denn die Stadt war
sehr zerrüttet und wegen Armuth1) mußte sie ihre Kassen schließen,
denn sie konnten ihre Rechnungen nicht bezahlen. Da sie nun
so arm waren, baten sie wie vorher schon öfters, daß die Geist-
lichen, den Wein, den diese ausschenkten, in den neuen Maßen
verschenken, oder den Wein, den sie verzapfen wollten, der Stadt
zum Kauf überlassen möchten. Die Stadt wolle dann denselben
verkaufen und gütlich bezahlen nach den Verhältnissen der
Jahreszeit. Schiene es aber der Geistlichkeit, daß das uicht
billig wäre, so solle sie einige Freunde abordnen, die Stadt werde
auch so thun um die Weine besehen zu lassen. Wie nun die
beiderseitigen Freunde entscheiden würden, daß man den Wein
nehmen solle, so wolle man es halten. Doch half das Alles
nichts gegen die Domherrn und gegen die Geistlichkeit. Da
beschlossen die Stadt und der Rath zu Mainz mit der Gemeinde,
daß Jedermann Wein ausschenken solle und daß alle Bürger
in der Stadt und nirgends anders Keller halten sollten. Als
die Geistlichkeit dies erfuhr, trat sie vor den Rath und redete,
1) Schon am 18. Februar 1431 hat Sigmund der Stadt ein Moratorium bewilligt,
vgl. Droysen, S. 215 und 216.