z 362 stránek
I
II
Titel
III
IV
Vorwort
V
VI
Einleitung
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Nachtrag
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
Edition
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
275
276
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
313
314
315
316
Register
317
318
319
320
321
322
323
324
325
326
327
328
329
330
331
332
333
334
335
336
337
Berichtigungen
338
Název:
Das Leben König Sigmunds von Eberhard Windecke
Autor:
von Hagen, Theodor
Rok vydání:
1886
Místo vydání:
Leipzig
Počet stran celkem:
362
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XXIV+338
Obsah:
- III: Titel
- V: Vorwort
- VII: Einleitung
- XVII: Nachtrag
- 1: Edition
- 317: Register
- 338: Berichtigungen
Strana 314
314
Eberhard Windecke.
die Kurfürsten, von deneu jeder trug, was er von Amts wegen
tragen mußte. Nicht weit vom Münster war ein Brunnen ge-
macht, der guten Wein gab, dabei lag Brot genug und man
briet einen ganzen Ochsen sammt Hörnern und Klauen, nur
war er abgehäutet und ausgeweidet. Und der König ging zu
dem Brote und nahm davon und ging zu dem Ochsen und
schnitt davon ab und trank aus dem Brunnen, wie es altes
Herkommen bei der Krönung eines römischen Königs ist.1) —
359. Wie des Reiches Erbtruchseß und Erbamtleute all
das goldene und silberne Geschirr, das man den Herren aus
dem Rathhause zu Aachen auf die Tafel gestellt hatte, an sich
nahmen, wie es ihre Gewohnheit und ihr Recht ist, und wie
des Königs Leute deshalb mit ihnen uneinig wurden, und wie
sie auf einander losschlugen, so daß sie Wunden davon trugen.
Danach begab sich der König mit den Kurfürsten und mit
allen anderen Fürsten, Herren, Rittern und Knechten auf das
Rathhaus, wo er allen zu Aachen anwesenden Fürsten und
Herren ein köstliches Mahl gab. Denn es ist im römischen
Reiche Gewohnheit, daß am Tage der Königskrönung zu Mittag
alle Herren mit dem Könige essen und was man einem jeden
an goldenem oder silbernem Geschirre zur Benutzung bei dem
Mahle vorsetzt, es sei Trinkgeschirr, Schüssel oder Gießer, das ist
sein Eigenthum, und er darf es nehmen. Besonders nahmen
des Reiches Erbamtleute die goldenen oder silbernen Leuchter,
Flaschen und Gießer. Hiervon wußte der König nichts und
hatte einen großen Schatz von goldenem und silbernem Geschirre,
das er mit aus Oestreich gebracht hatte, und das ihm in Frank-
furt am Main geschenkt war, auftragen lassen. Darüber wurden
jene gar froh, aßen und tranken und ließen sichs wohl sein und
1) Hier endigt die Hdschr. C. Vom folgenden Kap. 358 steht in G nur die Ueberschrift:
„Wie der römische König Friedrich von Oesterreich mit seinen Kurfürsten, mit den Herzögen
von Berg und Geldern, mit dem Bischofe von Lüttich und mit dem Juncker von Cleve auf
dem Rathhause zu Aachen zu Tische saß.“ Die Raumeintheilung der Handschrift deutet darauf
hin, daß zu dieser Ueberschrift überhaupt kein Tert, sondern nur ein Bild gehören sollte.