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Název:
Listinář Těšínska = Codex diplomaticus Ducatus Tissinensis: Sbírka listinného materiálu k dějinám Těšínského Pobeskydí. Díl 1, 1155-1526. Část 2, 1400-1526
Autor:
Němec, Emerich
Rok vydání:
1958
Místo vydání:
Český Těšín
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
108
Počet stran předmluvy plus obsahu:
108
Obsah:
- 1: Titul
- 3: Edice
- 101: Obrazová příloha
Strana 43
und an erin nuz des bestin zuwenden, mit allin rechten, freiheiten, herschaften,
etnungen, zinsen, bussen klein und gros zu hengen und zu blenden, hant-
zurichten, heuptzurechtin und alle recht lassen zubegeen als in unsir stad
Ostraw mit richtern zuhaben mit gebauern, mit welden, streuchin, pusschin,
weiden, wesin, wesewachsen, akern gearn und ungearn, und mit allin und izli-
chin nutzen, zugehorungen und genissen, wie die benant seint, adir mit sun-
dirlichim namen benant mochten werden, keinis dorinne ausgenomen, mit
wassirn, wassirleuftin, molen, molstetin, teichin, teichstetin, also lang weit
und breit, als dasselbe Teufelsdorf in seinen reien und grenizen umbesangin
und umbegrifin hot, habin, haldin und ewiklichen zu besitzin, dowedir der
oftgenante Lorencz und Niclas, adir ere geerben, nicht sein sullin mit wortin
noch mit wergken, welche vorreichunge wir von unsir furstlichin mildekeit
gegunst habin und bestetigen di in krafte dies brifis. Der gegebin ist zue
Ostraw an sinte Mertens tage noch Gotis geburt tausend jar fierhundirt jar
und dornach in deme sechsundzwenzigistin jaren. Dobei sint gewest di wol-
tuchtigen unsir liebin getrauen Herbord von Greisaw, Dlugomyl Adam von
Proskaw, Swestofsky Wyschke und Sigmund Czamborer und Georgius Schaf-
fir, unser schreiber.
Podle pergamenového originálu z Archivu města Ostravy, sign. 6, dobře
zachovaného, bez pečetě, rozměru 33 cm X 26 cm; plica 22,2 cm.
A. Adamus, Sbírka listin k dějinám města Mor. Ostravy, str. 20, č. 11.
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1426 listopad 11. Ostrava
Vavřinec ze Šenova a jeho bratr Mikuláš, páni z Čertovy Lhoty, zapisují
ostravskému měšťanu Boze Mertenovi 50 kop grošů na Čertově Lhotě.
Ich Lorko von Schonaw und Nickel, gebrudere, erbherrn zu Teufilsdorf,
bekennen offintlichen in disem brife allen den, di do in sehen, horen adir
lesen, das uns der erbir man Boze Merten, miteburger zur Ostraw, of unsir
dorf genant Teufilsdorf hot gelien fumfzig schog grosschen behemischer
monze meririscher zal zelende vor izliches schog zechzig groschen und die
selbigen fumfzig schog groschen globe wir im und seinen elichen nachkom-
lingen zu bezalen und niderlegen zur Ostraw adir zu Troppaw bei unsir guten
treuen an alles hindernis innewig fir joren von dato dises brifes und ap wir ihm
nicht bezalten di vorgenante geltscholt fumfzig schog groschen in der zeit
als oben geschriben steet, so sal das egenante dorf Teufilsdorf sein seien
erblich und seiner elichen nochkomlingen mit aller herschaft, mit allen zin-
sen, rechten, molen und molsteten, mit aller freiunge, wi man di benennen
mag, mit eigenen adir mit gemeinen namen, als das herzog Bolken brif aus-
weizet, keines ausgenomen, und als von aldirs i gewest ist. Auch globe wir
bei unsirn guten treuen im adir seinen elichen nochkomlingen innewig den
fir ioren von dato dises brifes zu antworten di alde hantfeste obir das dicke
genante dorf Teufilsdorf und globen, das im zu freien von dem bischof von
Olomunz, der do na ist adir zu zukomftigen zeiten wirt seien, vom herrn Andris
von Turkaw, von allen seinen geerben und vor allen mannen gleich an alle
ansproch erblich im zu besizen und allen seinen elichen nochkomlingen
und globen, das egenante dorf Teufilsdorf auszubrengen aus der lanttifil zu
Kremzir adir zu Olomunz, wo di nu sei, erblichen im und seinen elichen
nochkomlingen zubesizen und ap wir im adir seinen elichen nochkomlingen
nicht hilden in der zeit, als oben geschriben stiet, alle artikel und stocke, als
oben benant ist, so gebe wir im und seinen elichen nochkomlingen di macht
in disem brife sich das seine zu dirholen of uns of unsirn geerben of unsirn
gutern zu Schonaw, zu Pitersdorf und of andern allen unsirn gutern, si seint
beweglich adir umbeweglich, mit allir beschedigunge, wi man di dirdenken
mag, keinerlei ausgenomen, und das seine gewinnen mit geistlichen und mit
wertlichen rechte, mit ofhaldunge in steten, in margten, in dorfirn, of strossen,
of wegen, wo si uns adir di unsirn gehaben mogen und globen wir und unsir