z 428 stránek
Titul
I
II
Vorwort
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
Edice
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
275
276
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
Index
312
313
314
315
316
317
Beiträge und Anmerkungen
318
319
320
321
322
323
324
325
326
Chronik der Stadt Mährisch-Trüban
327
328
329
330
331
332
333
334
335
336
337
338
339
Chronik der Stadt Schönberg
340
341
342
343
344
Paměti města Prostěgowa
345
346
347
348
349
350
351
352
Ereignisse im hradischer Kreise
353
354
355
356
357
358
359
360
361
362
363
364
Paměti města Ostrowa
365
366
Paměti města Kroměříže
367
368
Paměti města Landsskrona
369
370
371
372
373
374
375
376
377
378
379
380
381
382
383
384
385
386
387
Paměti města Weseln
388
389
Die Niederlage der Neapolitaner
390
391
Vebergabe von Ritolsburg
392
393
394
Gründliche unndt Warchasstige relation
395
396
397
398
399
400
401
402
403
404
405
406
407
408
409
410
411
412
Patent vom 13. Dez. 1621
413
414
415
416
Název:
Chronik der königlichen Stadt Iglau (1402-1607) vom Iglauer Stadtschreiber Martin Leupold von Löwenthal
Autor:
d'Elvert, Christian
Rok vydání:
1861
Místo vydání:
Brünn
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
428
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XII+416
Obsah:
- I: Titul
- III: Vorwort
- 1: Edice
- 312: Index
- 318: Beiträge und Anmerkungen
- 327: Chronik der Stadt Mährisch-Trüban
- 340: Chronik der Stadt Schönberg
- 345: Paměti města Prostěgowa
- 353: Ereignisse im hradischer Kreise
- 365: Paměti města Ostrowa
- 367: Paměti města Kroměříže
- 369: Paměti města Landsskrona
- 388: Paměti města Weseln
- 390: Die Niederlage der Neapolitaner
- 392: Vebergabe von Ritolsburg
- 395: Gründliche unndt Warchasstige relation
- 413: Patent vom 13. Dez. 1621
Strana VII
VII
an den neuen Abt und iglauer Pfarr-Collator Caspar (Schönauer), als die-
ser ihm heftig vorhielt, er habe den Predigern und dem Schulrektor ganz
und gar verboten, mit dem Abte, als einem Ketzer, einige Freundschaft oder
Gespräche zu halten (S. 145—153).
Wieder stand Leupold vor Kaiser Maximilian in Prag, als (1575)
Abgesandte des Rathes, der Kaufleute, der Handwerker und der Hutter ge-
gen das der Stadt Iglau verderbliche heftige Begehren der letzteren, so wie
der Tuchmacher, ankämpften, es solle Niemand aus der Bürgerschaft Wolle
kaufen, er sei dann ihres Handwerks und verarbeite sie selbst. Die Raths-
abgesandten behaupteten auch mit Erfolg, daß die Stadt nach der mähr.
Landesordnung und ihren Privilegien vor keinem anderen Gerichte, sondern
nur im Lande gehört werden soll, es wäre denn um Landgüter, die in Böh¬
men gelegen, zu thun. Sie erwirkten die Verweisung des Handels vor mäh¬
rische Commissarien und vor denselben wurde im Landtage geschlossen, daß
nicht allein die Tuchmacher, sondern ein jeder Bürger, der es vermag, Wolle
kaufen und verkaufen möge, wie es bevor geschehen. Des Bierbrauens und
Fleischhackens sollen sich die Tuchmacher enthalten, weil es nicht ihres Ge-
werbes ist (S. 159—161).
Nachdem Hans Leupold, Raths-Aeltester und Schulherr, als Senator
„30 Jahre seinem Vaterlande treulich gedient, 30 Jahre im Ehestande gelebt
und 16 Kinder erzeugt hatte“, starb er am 1. März 1584, erst 57 Jahre
alt; seine zweite Gattinn Ursula, geb. Pauspärtl, welche ihm in 26jähriger
Ehe 13 Kinder geschenkt, war, 44 Jahre alt, (am 9. August 1579) in die
Ewigkeit vorausgegangen (S. 166, 179, 180).
Von seinen Sprößlingen hat sich wohl keiner einen befannteren Na-
men erworben, aber auch keiner einen unglücklicheren Ausgang genommen,
als dessen Sohn Martin Leupold von Löwenthal (oder Leupoldt von Le-
benthal, wie er (S. 300) geschrieben wird), der Verfaffer der hier vorlie-
genden Chronik. Ueber seine Lebens-Umstände gibt er darin wenig andere
Aufschlüsse, als welche seine ämtliche Wirksamkeit berühren, wie das Folgende
zeigt. Sein Freund und seiner Mutter Bruder Marcus Pauspärtl von
Drachenthal starb 1591, sein gewesener Vormund Daniel Pilgramer, „eines
alten ehrlichen Geschlechtes“, und sein Vormund Hans Haidler, gleichfalls
aus einem der angesehensten Geschlechter, 1593 (S. 188, 190). 1601 be-
rief ihn der iglauer Gemeinderath von Prag, wo er wahrscheinlich ben Stu-
dien obgelegen, zu einem deutschen Stadtschreiber. Er trat zu St. Georg
diesen Dienst an. Als sein Collega M. Andreas Zauner (1603) resignirt,
befahl ihm der Gemeinderath die deutsche Expedition allein, gönnte ihm aber
auch derselben ganze Accidentia und Einkommen (S. 202). Die böhmische
besorgte seit 1577 der als Dichter und Kartograph bekannte böhmische
Stadtschreiber Johann Hinkonius von Welinow (S. 164, 218, 250,263),