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Titul
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Formelbuch K. Otakar
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Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 7. 1334-1349. Abt. 3
Autor:
Chytil, Josef
Rok vydání:
1866
Místo vydání:
Brno
Počet stran celkem:
308
Počet stran předmluvy plus obsahu:
II+306
Obsah:
- I: Titul
- 771: Edice
- 883: Undatirte urkunden
- 921: Formelbuch Königsberg
- 949: Formelbuch K. Otakar
Strana 754
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piderben mannen vnd mit ainem gewerken erist bestanden mit nevn marken der gevallen
den vrbarern drey den gewerken drey dem sach walden drey.1)
(Nach dem Orig. auf Pergament mit dem unverletzten Stadtsiegel im Iglauer städtischen
Archive. S. Wagner's Corpus juris metallici. Haselberger's Ursprung gemeiner Berg-
rechte. Voigt's böhm. Münzgeschichte. Chlumecky's Regesten S. 10 u. ff.. Tomaschek
deutsch. Recht in Oesterreich.
1) In der Brünner Rechtshandschrift Nr. 1 im Brünner Stadtarchive S. Rössler „Brünner Stadtrecht“ S. CXXIX.
ist die der Iglauer Urkunde fehlende Fortsetzung derselben vorhanden, unmittelbar nach den Worten
sachwalden drey folgt:
abir ein recht/ keinis urbarers tauel noch kafines munczmeistirs noch/ kainis lihers auf ymant/
icht gebin noch auf yman des schaden gestein mugin wirt man czu krige gegen in/ di mugin ir liep
und ir gut/ pas gewern den si mit ir tauel ymant mugen ubir/ windin und ubirczugen/ an in den vier
penkin in/ geheiten dingin beschir/bin wird di tauel sol habin craft Obir ein ander recht/ Wuno ezwai
lehn gegen/ ein andir legen zu krijge und gewinnit ainis den andirn mit dem perk maistir und mit den
ge sworn leuten als ein recht/ ist und habin di leuhau/ er lenschefte dor inne in den selbin lehn das
daz ander/ gewinnt (sic) si mugen len schefte uuol behaldin pis/ auf den tag als in uorlehen/ ist. Von
den nachtgengern. Wuo ein richter dez nachtes geet mit den scheppfin durch des vridez willen und
kumpt den lu/tin unvridelichin gen mit/ uorpotuer wer wi der rich/ter und di scheppfin aufhaldin und
uuellin sich/ dor weren und werdin w/unt oder czu tode geslagin/ pringet si der richter czu/ dem selbin
mal hin haim/ si sint wunt oder czu tode geslagen er sol besendin/ di andirn scheppfin und sol den
clagen und mit/ der clage uoluarn als e/in recht ist und wenne/ der richter das getan hat/ so mag er
in uuol die helse an gewinnen si sint le/ bindic oder tot 1st aber/ das leute do pei sint gewesin und
di sint hin ko�men si sint gewunt oder gesunt und sint si uor cluchtig uuordin den mac/ man den-
selbin tun das/ man disen tut. Von den endehaften tagen/ Wuo ein richter beschaidet/ leute einen ende-
haftin/ toc in di vier penke czu/ gewinne und czu vorlust/ und si kumen paiden thal/ bin dor und
vnvorsproch, in und der richter wil dem/ einen czu legen und dem an dirn nicht und gewaldiclich in
uon dem gerichte/ auf sten an der scheppfin/ wille und an ehaftige/ not den der richter hindern wolle
den in mac ist nicht/ geschadin beseczit mit den ers mit den scheppfin in/ den vier penkin das der
richter mit gewalt ist/ auf gestanden si mugin/ uuol allis ir recht irsten/ Ein recht vm den vier penken
Wuer sich uormis/sit in den vier penkin/ in geheitim dinge w/es man in mit scheppfin/ ubirczugin das
mus er/ leidin und di rede mag nymant widir treibin vnd widir redin Von den geczugenet. Nimant
mag dem andirn sin guit abe geczugin er mu/ge sich pas irveern denne/ im ymant sin guit mu geabe
irczugen und wirt das sin lip und sin guet Von den prudern das (Recht)/ Das czwene pruder nic/ht
mit ein andir pru/dir mugen gesin Is mag/ ouch pruder dem andirn/ mit rechte gesten noch mit ir
erczugen noch ein/ uatir sinem kinde Nimant/ mac ouch erbe und aigin/ auf gebin noch vorseczin/ danne
vor den richter unde vor den scheppfin Von den purgrechte Uuer do nimpt purg der selbe/ ist des
wehir (sic) erbe czu kau/fin denne ain ander ob er is/ habin mac und ob is vei/le ist und widir er
vmme/ wer do dint mit purg rec/ht der hat das selbe recht/ Von trink gelden/ Uuer aime sin trinkgelt
aus treit und wil des nicht/ gebin und begrifit in auf/ der vluchte er heldit in wol/ mit recht auf und
kumpt/ er abir in ein has haus so/ en mac er nicht an gewinsnen des poten Ein recht von/ gaistlichin
leutin ec. Is sie pfarrer is sie minner pru/der is si prediger di erbe und/ aigin habin czins oder czins/
gelt di sullin is uorkanfen/ in iare und in tage Vonf den pfanden Uuas under aime lote pfandez/ stet
das sol man mir (sic) ains/ auf pieten uor dem gerich/te und essen des pfant alsan/ das ist ouch recht
aber ein recht/ Dor ubir ein hantueste/ gegebin wert wer aigin und erbe oder uuor ubir/ is si und