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Titul
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Obsah
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Úvod
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Původ pramenů k dějinám České Lípy
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Uspořádání edice
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Slovníček
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Tématický rejstřík
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Katalog pramenů
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Prameny, literatura, zkratky
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Rejstřík osob
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Rejstřík míst
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Resumé
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Obrazová příloha
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Název:
Regesta Lippensia. Anotovaná edice pramenů k dějinám České Lípy do roku 1437
Autor:
Panáček, Jaroslav
Rok vydání:
2000
Místo vydání:
Česká Lípa
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
220
Počet stran předmluvy plus obsahu:
220
Obsah:
- 3: Titul
- 5: Obsah
- 7: Úvod
- 8: Původ pramenů k dějinám České Lípy
- 11: Uspořádání edice
- 12: Slovníček
- 13: Tématický rejstřík
- 16: Katalog pramenů
- 157: Prameny, literatura, zkratky
- 163: Rejstřík osob
- 187: Rejstřík míst
- 202: Resumé
- 207: Obrazová příloha
Strana 203
Die älteste kirchliche Quelle stellt die Aufzeichnung des Registers des
päpstlichen Zehnten dar, die dann mit ähnlichen Eintragungen bis zum Jahr
1405 fortgeführt worden ist. Ungefähr seit derselben Zeit, d.h. seit dem letzten
Viertel des 14. Jh. häufen sich Quellen aus dem Bereich der kirchlichen Verwal-
tung, die ihren Ursprung meist in Libri erectionum bzw. Libri confirmationum
des Prager Erzbistums, weniger dann in Gerichtsakten des Prager Konsistoriums
haben. In die Libri erectionum wurden Stiftungen und Fundationen von Kirchen
und Altären eingetragen, in den Libri confirmationum findet man Vermerke
über Einführung von Pfarrern und Altardienern in ihre Amter und die Gericht-
sakten beinhalten Protokolle über Fälle, die vor dem Gericht des Generalvikars
des Prager Konsistoriums untersucht wurden. Diese heute im Fundus des
Archivs des Metropolitankapitels im Archiv der Prager Burg aufbewahrten
Quellen wurden größtenteils dank V. V. Tomek, F. A. Tingl, J. Emler, C. Borový
und F. Tadra in der zweiten Hälfte des 19. Jh. herausgegeben. Die nicht veröf-
fentlichten Eintragungen, besonders die Teile VII. - XII. der Libri erectionum,
müssen im Original direkt im Archiv der Prager Burg studiert werden. Zu den
Quellen aus dem Archiv des Metropolitankapitels muß man noch bemerken,
daß alle, die genannt wurden, im Original erhalten worden sind, einschließlich
der Libri erectionum, wozu es noch wörtliche Abschriften vom Ende des 15. Jh.
gibt. Beim Zitieren muß deswegen unterschieden werden, ob aus dem Original
(Sign. II) oder aus der Abschriftenreihe (Sign. III) zitiert wird. Alle Signaturen
dieser Kodexe im Archiv des Metropolitankapitels stimmen mit der Markierung
nach dem Katalog von A. Podlaha (1923) überein. Bei einigen Zitaten aus den
Libri erectionum ist in Klammern auch ältere Foliation, bei den Libri confirma-
tionum hingegen neuere Pagination angegeben.
Geringere Anzahl von die Geschichte von Česká Lipa betreffenden
Quellen bieten die Uberreste der im Jahre 1541 ausgebrannten Landtafeln, die
Eigentumsrechte des Adels erfassen und 1870 - 1872 von J. Emler herausge-
geben wurden. Einige Belege enthalten ebenfalls die Hoflehentafeln, die
Vasallengüter mit der Lehenspflicht zum König registrieren und 1921 - 1944
von G. Friedrich (die Verkündigungs- und Vorladungsbücher) herausgegeben
wurden. Vereinzelte Quellen für die Geschichte von Česká Lipa befinden sich
in den Resten der königlichen Register (hgg. von A. Sedlaček), dem Urbar des
Klosters in Mnichovo Hradiště (hgg. von J. Emler) sowie in einigen Teilen der
1840 von F. Palacký gegründeten Reihe Archiv český.
Seit den 80. Jahren kommen zu den erwähnten Quellen zahlreiche
Eintragungen in Oberlausitzer Annalen hinzu, insbesondere in Görlitzer
Ratsrechnungen, die sehr wichtige Informationen hauptsächlich für die Epoche
der Hussiten-kriege bringen. Wertvoll sind auch viele Urkunden aus den
Rathäusern des Oberlausitzer Sechstädtebundes bzw. vom nordböhmischen
katholischen Adel, die in Archiven und Bibliotheken in der Oberlausitz erhalten
worden sind. Darunter sind von besonderer Bedeutung der Band von Origi-
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