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Titul
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Obsah
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Úvod
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Původ pramenů k dějinám České Lípy
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Uspořádání edice
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Slovníček
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Tématický rejstřík
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Katalog pramenů
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Prameny, literatura, zkratky
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Rejstřík osob
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Rejstřík míst
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Resumé
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Obrazová příloha
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- s. 20: … konce svého života. Bohužel, kromě predikátu, není jeho spojení s Českou Lipou doloženo. U těchto nejstarších přídomků se však šlechta obvykle psala…
- s. 202: … Verwandten, der Berka von Dubá. Die Namen der Besitzer von Česká Lipa mit ihren Prädikaten sind in vielen Fällen in Zeugenreihen auf…
- s. 203: … hingegen neuere Pagination angegeben. Geringere Anzahl von die Geschichte von Česká Lipa betreffenden Quellen bieten die Uberreste der im Jahre 1541 ausgebrannten…
- s. 203: … und Vorladungsbücher) herausgegeben wurden. Vereinzelte Quellen für die Geschichte von Česká Lipa befinden sich in den Resten der königlichen Register (hgg. von…
- s. 204: … herausgegeben. Für die Geschichte von Nordböhmen und dadurch auch von Česká Lipa sind darin sehr seltene Quellen enthalten, besonders was die Epoche…
- s. 204: … und Gerichtsverhandlungen usw. Regesta Lippensia enthalten Quellen, die sich auf Česká Lipa beziehen, jedoch nicht z. B. solche, in denen nur eine…
- s. 204: … jedoch nicht z. B. solche, in denen nur eine aus Česká Lipa stammende Person angegeben wird, wie es bei Konfirmationen der Priester…
- s. 204: … Pfründe, in Gerichtsprotokollen über Ehestreite und in ähnlichen Urkunden, die Česká Lipa nicht betreffen, der Fall ist. Ins Verzeichnis sind hingegen Erwähnungen…
- s. 205: … Zitation zu. Bei Urkunden, die nur eine Erwähnung enthalten, die Česká Lipa betrifft, wird meist nur die betreffende Stelle zitiert. Bei Eintragungen…
Název:
Regesta Lippensia. Anotovaná edice pramenů k dějinám České Lípy do roku 1437
Autor:
Panáček, Jaroslav
Rok vydání:
2000
Místo vydání:
Česká Lípa
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
220
Počet stran předmluvy plus obsahu:
220
Obsah:
- 3: Titul
- 5: Obsah
- 7: Úvod
- 8: Původ pramenů k dějinám České Lípy
- 11: Uspořádání edice
- 12: Slovníček
- 13: Tématický rejstřík
- 16: Katalog pramenů
- 157: Prameny, literatura, zkratky
- 163: Rejstřík osob
- 187: Rejstřík míst
- 202: Resumé
- 207: Obrazová příloha
Strana 204
nalbriefen und Urkunden (Collectaneen Sculteti), die der gelehrte Görlitzer
Bürgermeister Bartolomeus Scultetus (1549-1614) gesammelt hat, und seine
handschriflichen Annalen (Annales Gorlicenses Sculteti), worin er viele heute
schon verschollene oder verlorene Briefe und Urkunden abgeschrieben hat.
Die oben angeführten Oberlausitzer Quellen wurden Ende des 19./Anfang des
20. Jh. in der Edition Codex diplomaticus dank der Oberlausitzer
wissenschaftlichen Gesellschaft in Görlitz herausgegeben. Für die Geschichte
von Nordböhmen und dadurch auch von Česká Lipa sind darin sehr seltene
Quellen enthalten, besonders was die Epoche der ersten Hälfte des 15. Jh.
angeht. Bei einigen undatierten Briefen läßt sich jedoch oft nur schwer der Ort
und das Datum deren Verfassung feststellen und dadurch die Chronologie der
Hussitenkriege in Nordböhmen und in der Lausitz präzisieren. Eine ähnliche
Zeitspanne, d.h. die Jahre 1419-1436, umfaßt die Quellenedition zur Geschichte
der Hussitenkriege, die 1873 von F. Palacký herausgegeben wurde. Ihr Wert
liegt in der Zusammenstellung von wertvollen Quellen aus ausländischen
Archiven, für unsere Zwecke hauptsächlich aus der Oberlausitz (in diesem
Punkt deckt sie sich teilweise mit der neueren Ausgabe des Oberlausitzer
Codexes) und aus Königsberg (heute Kaliningrad in Rußland).
Erst die Läuterung der Ansichten auf die Entstehung und die Anfänge
der Burg, Stadt und des Herrschaftsgutes Ceská Lipa ermöglichte die Zusam-
menstellung dieser Regesten, die ein Verzeichnis von schriftlichen Quellen
zur Geschichte von Ceská Lipa bis zum Ende der Herrschaft des Königs Sigis-
mund von Luxemburg (9. Dezember 1437) darstellen sollen. Das Verzeichnis
enthält alle bekannten schriftlichen Quellen, also nicht nur Quellen diploma-
tischen Charakters, wie es in tschechischen Diplomatarien oder Regesten üblich
ist. Außer Urkunden sind hier auch Briefe, Eigentumseinlagen, Eintragungen
vom Annalen- oder wirtschaftlichen Charakter, kirchliche Protokolle aus
Verwaltungs- und Gerichtsverhandlungen usw. Regesta Lippensia enthalten
Quellen, die sich auf Česká Lipa beziehen, jedoch nicht z. B. solche, in denen
nur eine aus Česká Lipa stammende Person angegeben wird, wie es bei
Konfirmationen der Priester oder Kleriker „von Lipa“ zu Pfarren in anderen
Dekanaten, bei Zeugnissen dieser Personen in Streiten über Pfründe, in
Gerichtsprotokollen über Ehestreite und in ähnlichen Urkunden, die Česká
Lipa nicht betreffen, der Fall ist. Ins Verzeichnis sind hingegen Erwähnungen
geistlicher Personen einbezogen, falls in der Eintragung auch ihre kirchliche
Funktion (Pfarrer, Altardiener, Dekan u.ä.) angegeben war. Der Name Lipá
wurde zum Prädikat eines Zweiges des Geschlechts der Ronowitzer, und
erscheint deswegen mit den Namen der Mitglieder dieses Geschlechtes in vielen
Urkunden und deren Zeugenreihen, er hat jedoch in diesen Zusammenhängen
für die Stadtgeschichte keine Bedeutung. Führe ich deshalb nur das erste
Vorkommen dieses Prädikats bei Častolov, Jindřich und Čeněk an, den Mit-
gliedern des Ronowitzer Zweiges der Herren von Lipá, über deren Besitztum
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