z 550 stránek
Titul
I
II
Předmluva
III
IV
Úvod
V
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VII
VIII
IX
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XI
XII
I. Až do válek husitských 1419
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II. Až do roku 1526
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Název:
K historii Židů v Čechách, na Moravě a ve Slezsku 906 až 1620, díl I
Autor:
Bondy, Bohumil; Dvorský, František
Rok vydání:
1906
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
550
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XII+538
Obsah:
- I: Titul
- III: Předmluva
- V: Úvod
- 1: I. Až do válek husitských 1419
- 91: II. Až do roku 1526
Strana 265
V ČECHÁCH, NA MORAVÉ A VE SLEZSKU.
265
Bericht begehrt, so wöllen wir E. Mt. hiemit solchen Bericht, so viel 1533.
und weit wir der Sachen vorhin Wissen getragen und uns der jetzo
auf E. Mt. Befelch erkundigen mugen, nach längs thuen.
Anfänglich so hat E. Mt. Unterkammerer und Hauptmann, Wolfhart
Plankner, vor und ehe als wir Bericht gehabt, wie dass hie unter den
Juden etlich bös Handlungen und Praktiken vorhanden und derhalben
Brief aufgericht, auch wo und wie dieselben sein sollen, auf welchen
Bericht er ausserhalb unser oder unsers Vorwissens in Kraft seines
Ambts fur sich selbst Ordnung und Befehl gegeben, dass die Truhen.
darinnen solch Brief und Sachen liegen sollen, verpetschiert und nach-
mals auf das Rathaus in die Altstadt Prag gefuehrt worden. Als nun
solches beschehen, erst hat uns der gemelt E. Mt. Unterkammerer
von der Sach auch Anzeigen und Unterricht gethan, und wiewohl wir
(wo es mit unserm Rath beschehn wäre) dieselb Truhen nicht auf das
Rathaus bringen lassen, sonder hierinnen anderst gehandelt hätten, so
haben wir uns doch, dieweil daselb nun beschehen gewest, nichts dest
weniger sambt ihme dem Unterkammerer zu Eroffnung und Ersehung
derselben Sachen und Brief in die Stadt auf das Rathaus verfuegt, des
Willens, uns also E. Mt. Nothdurft nach eins Grunds zu erkundigen
und weiter darauf von E. Mt. wegen die Gebuhr furzenehmben und
ze handeln. Nun haben wir aber in Ersehung der Sachen nichts anders,
das uns fur verdächtlich und argwohnig und dem Bericht, den wir ge-
habt haben, fur gleichmässig angesehen hätte, als einen judischen Schuld-
brief, so gedachter Munko mit einem andern ältisten Juden gemacht,
und dabei liegend ein Vertragszedl, die sich auf denselben Schuldbrief
referiert, darinnen die gemelt Verdächtlichkeit begriffen gewest ist, be-
funden. Derselb Vertrag und Zedl ist auf Verordnung durch zwen
Juden, doch einem jeden sonderlich, aus der hebreischen in die be-
heimisch Sprach transferiert und nachmals durch uns von dem Rat-
haus ein Abschrift begehrt worden, welche Abschrift wir aber etwas
beschwerlich und erst, nachdem als zuvor mit dem Munko durch die
Präger Handlungen beschehen, von denen von Prag erlangt haben, in
welcher Translation sich die Juden beid allenthalben mit einander aus-
geslossen, in einem Wort, daran es fast alles liegt, nicht vergleichen
mugen, wie dann E. Kunigl. Mt. solches alles aus beiliegender Abschrift
desselben Vertrags und Zedl, so wir E. Mt. behemisch und verteutscht
mit A und B bezeichnend zuesenden, genedigist sehen und vernehmben
mag. Und wiewohl solches alles gar unformlich, unlauter und unver-
nehmblich gestellt, so es doch nicht anderst, als wie es die hebreisch
Sprach gibt, in das Behemisch und aus dem behemischen nachmals
gleicherweis also in das Teutsch transferiert und nichts davon oder