z 427 stránek
Titul
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Vorwort
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Edice
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- s. 48: … fürsterzb. Archive.) 63. Aymeriens Hugonis taxirt die Kosten, welche dem Kloster Bruck im Processe mit Johannes Alberti wegen der Pfarre in Tasswitz…
- s. 76: … Perg. h. Sig. im Igl. Stadtarchive.) 10* 76 97. Das Kloster Bruck tauscht das Dorf Lucaw gegen das Dorf Penntitz mit dem…
- s. 108: … Landtaf. I. n. 613.) 14* 108 135. Vergleich zwischen dem Kloster Bruck und dem St. Clara Kloster in Znaim bezüglich des Gerichtes…
- s. 221: … 302. Wiclin von Schenkwitz bekennt, dass er ein Lehensmann des Klosters Bruck sei. Dt. Bruck 7. Februar 1363. Ego Wiclinus dictus de…
- s. 313: … (Einfache Abschrift im mähr. Landesarchive.) 313 415. Der Konvent des Klosters Bruck erwählt den Propst von Brünn zum Schiedsrichter in einem Streite…
Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 9. Vom Jahre 1356-1366
Autor:
Brandl, Vincencz
Rok vydání:
1875
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
427
Obsah:
- I: Titul
- III: Vorwort
- 1: Edice
- 395: Index
Strana 108
108
135.
Vergleich zwischen dem Kloster Bruck und dem St. Clara Kloster in Znaim bezüglich
des Gerichtes uber ihre Unterthanen und die Weide derselben in Taswitz. Dt. Bruck
28. Juli 1359.
Wir Ott von gots gnaden Abpt, Przedslab der Prior vnd Vincencius der Sup-
prior ze Pruk dez Ordens von Premonstrey, vnd ich Bonka Abptyssyn, vnd swester Chunka alt
Abptyssin, Jutka ir swester, vnd Kathrey, Pauleins tochter von Znoym, dez Closters vnd
dez Ordens sand Clara ze Znoym, vnd vnser peyder Conuent, wir veriechen offenleich
mit disem brief vnd tuen chunt allen den, di in sehent oder horent lesen, di nu leben
vnd hernach chunftig sind, daz wir vmb allen widerstoz vnd vmb allen chrig, der ge-
wesen ist zwissen vns vnd vnsern leuten, da ze Taswicz, ez sey vmb daz gericht, oder
vmb di wiechtrift, vmb di wayd oder vmb di gemainschaft, ez sey an wasser oder an
gepot, di man auf seczen schol in dem aygen, vmb freyheit oder vmb wandl, daz wir
dez alles vns gesacz haben genzleich vnd aller ding mit woluerdachtem mut vnd mit rat
weisser leut hin czu den erbarn leuten Sygleyn von Gnest vnd Weicharten von Hodnicz,
also daz di vns bescheiden schullen vmb allen chrieg zwissen vns, nach got vnd nach
recht vnd nach iren trewen vnd nach weisheit, di in got geben hat. So haben di selben erbarn
man gemacht vnd gesprochen an dem ersten wort: vmb das gericht do ze Taswicz
payderseit zwissen vnsern leuten, daz dez abptes leut, di do genant sind Newsstifter vnd
widmer vmb semplist schult, di si begehen auf der Abptissin gut, ob si bechumert werden
vnd begriffen, ez sey vmb vnczucht oder vmb halsgericht, ez sey vmb clayn schult oder
vmb grozz, wy di sey genant, dar vmb schol, der geschult hat, ein recht leiden auf der
wrawen gut vnd ir richter schol gewalt haben dar vber ze richten, vnd schol der selben
richter haben di wer, di er begriffen hat pay dem, der geschult hat ; aber di wandl, di
ortailet werden, schullen gevallen dem Abpt; vnd ob der man, der do geschult hat, hin chumet
ob dem gut vnuechumert vnd nicht begriffen wirt, so schol man im czu sprechen vor
seiner herschaft oder vor seinem richter vnd schol der schuldiger chayner freyung nicht
genisen furbas, noch auf des Abptes gut noch auf der wrowen gut. Wer das man ze
hant rechts helfen schol payderseyt, als vorgeschriben ist vnd alles das gesprochen vnd
benant ist vmb di gericht von der wrawen wegen, di selben recht gleicherweiz schol
haben der Abpt vnd sein richter auf seynem gut vnd auch seyn leut vmb allen schult
vnd vmb allen Wandlung . So haben darnach di vorgenanten erbarn leut gesprochen vmb
di waid vnd vmb di wiechtrift vnd vmb allen gemainschaft ze weld vnd ze dorf, wy
di genant sey, das des Abptes leut haben schullen gemainschaft ze weld vnd ze dorf, an
waid, an wasser, an aufgangen, an Ingangen, an steyg vnd an wegen, an gassen vnd an
strassen, mit irem wiech gleicher weisz als der Abptyssin leut, an so wil, was der erden
sey zu der wiechtrift auf der Abptyssin gut, di schullen vier erbar man von dem aygen,
di dar zu erwelt werden pey iren trewen schatzen vnd di selben erden nach der schatzung
schullen ze hant vergelten vnd widercheren des Abpts leut den leuten, den entzogen wirt