z 318 stránek
Titul
Ia
Vorwort
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XVII
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Edice
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Index
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Corrigenda
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Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 8. Band. Vom Jahre 1350-1355
Autor:
Brandl, Vincencz
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
318
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 279: Index
- 297: Corrigenda
Strana 136
136
nicht. Daz hab wir hie czu einem recht, Di Molherren schullen chawfen die well, champf-
rod, molstain, czapffen, daz wasserrad, schawfeln, kamnen vnd treibsteken schol machen
der molner vnd geben seinen fuenften pfening oder wie ers bestet. Der peck der do
snachtes melt schol haben sein liecht vnd auch czu dem stainhawn, wenn man die peil
spiczt, daz geben si auz dem mautkasten vnd daz vnslid daz in die phann get. Der mol-
herr macht di wuer mit seinen phennigen, aber der molner der arbait mit seiner hant als
ver alz er mag.
(Aus dem Codex Nr. 35 fol. 1/b im Archive der k. Stadt Brünn.)
Anmerkung. Diese Mittheilung über die Mühl- und Mahlordnung wurde vom Olmützer Stadtrathe dem
Rathe von Brünn auf das Ersuchen des letzteren gemacht und auf Grundlage derselben publi-
cirte der Brünner Stadtrath eine Mühl- und Mahlordnung ddo. 22. Oktober d. J. Vid. Nr. 177.
177.
Der Rath von Brünn gibt eine Mühlordnung. Dt. Brünn 22. Oktober 1352.
Wier Jacob vonn Ror Richter zu Brvn, Chunrat peck ze den zaiten purgermeister.
Johans Smalcz, Nicolaus swarcer Miloht von dem deuczenhaus, Churat woller, Perhart von
wisschaw, Hannus anshalm, Hannus Jeckil, Hensel Albrecht, Hainreichs Fuchs, Haimel
Chuersner, Bohusch von Thusnawicz Sepphen in disem Jar vnd di alten des altes rates
Luczk von Vitis, Niclas Ellend, Marcus Poherliczer, Jacob Alram, Albrecht mit den Roten
enten *), Anshalm, Jakob Swarczer, Wenczlab von Tuschnawicz. Ott Niesil, Hensel peck.
Hensel glesein vnd Goerg von deuczemhaus. Bechennen an diesem prief vnd tun chunt
allen den, di in sehen oder heren lesen, di nu leben oder hernach chuenftig werden, daz
grozz clag gemainleich dick vnd offt fuer vns cham paidew von pekken vnd auch von
andern leuten, daz in den Molen von pretern ein puen wert gemacht, die hies himel vnd
was mells dar auz stub, daz nemen die Molner vnd daz wer allen leuten die traid ze
mvel furen ein grosser schad. Nu wolt wir daz wenden vnd besorgen, daz molherren.
mvelnern vnd pecken vnd andern leuten recht gerecht vnd santen gen Olomucz, da mvel
sind an himel vnd paten vns vnderweisen, wie di mvel gericht weren vnd waz rechtes di
Mvelherren, die Mvelner, die pekken vnd ander leut, di ze Mvel choemen, hitten, vnd ze
der pothschaft nam wier Muelner vnd pecken vnd von der Stat wegen vnsern gesworn
gericht schreiwer vnd vorsprechen. Die zugen gen Olomucz mit vnsern priefen vnd sahen
mit denn Augen in den Mvelen paidew mit Mvelherren, mit den Muelnern, mit den pekken
vnd mit Scheppfen von Olomucz wie das mvelwerch gericht waz vnd prachten vns von
Olomucz offen prief mit der Stat Insigel, mit den geseczen, di hernach geschrieben sten.
Ze dem ersten mal, daz die himel in den Mvelen, wann si allen leuten, die da mvelen
schedleich wern, ab sint geleit vnd di mvlstain in lauf sind gericht, also daz der lauf von
*) Es heisst in dem Losungsbuche Cod. 39 des Brünner Stadtarchives: „Albertus cum ruffis finibus.“