z 106 stránek
Titul
I
II
III
IV
Obsah
V
VI
Úvod
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
Edice
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
Název:
Das Buch der Malerzeche in Prag
Autor:
Pangerl, Mathias
Rok vydání:
1878
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
106
Počet stran předmluvy plus obsahu:
VI+100
Obsah:
- I: Titul
- V: Obsah
- 1: Úvod
- 54: Edice
Strana 99
DAS BUCH DER MALERZECHE IN PRAG.
99
niczemz zadny mistr nefidrowal, ani czo gemu do geho werk-
sstatu dawal dielati, ani take w swem werksstatie dopusstiel
gemu dielati. Pakliby to do ktereho mistra shledano bylo, nayprw
towarzisse a robencze magi gemu zdwihnuti, mali ktereho, a
k tomu tu pokutu ma bez odpornosti podstupiti, kteraz gemu
od mistruow obu miest Prazskych ze spolka bude nalezena.
Przyssloliby take na to po czasiech, ze by Mikulass swolage
przately/ swe, chtiel za milost prosyti, anebo koho dobreho na
nas zaslal, nemame geho k zadne rzeczy dopustiti bez wuole
mistruow y towarzissuow Nowomiestskych, aby iakoz spo-
lecznie a z gedne wuole toto swolenie a nalez sie stal. Tez z
wuole spolecznie, aczby czo sie zdalo uczyniti, stalo sie. Take
y toto gesstie swoleno gest, kteryzby towarziss dielagie u Miku-
lasse, wandrowal precz do gyneho mista w teto zemi, a zwie-
diely geho, kde diela, ma z wuole mistruow obu miest po niem
psano byti, aby geho nechowali proti mistrom a pro geho neposlus-
senstwie. Anno 466 domini M° etc. LXI° in die Mathiae appostoli.
in seiner Werkstätte etwas zu arbeiten geben, oder auch in
seiner Werkstätte ihm zu arbeiten erlauben solle. Würde der-
gleichen bei einem Meister entdeckt werden, so haben ihm zu-
erst die Gesellen und Lehrjungen weggenommen zu werden,
wenn er welche hat, und dazu hat er sich ohne Widerrede
der Strafe zu unterziehen, welche ihm von den Meistern beider
Prager Städte gemeinsam zuerkannt werden wird. Würde es
mit der Zeit dazu kommen, dass Nicolaus seine Freunde auf-
bietet, um Gnade bitten wollend, oder dass er einen guten
(Mann) uns zuschickt, so haben wir ihn ohne Willen der
Neustädter Meister und Gesellen nicht zu Worte kommen
zu lassen, damit so gemeinsam und einhellig ein Beschluss und
Spruch erfolge. Gleichfalls in gemeinsamem Willen hätte zu
geschehen, was zu thun bedünken mag. Und auch das ist noch
beschlossen worden, wofern ein Geselle, welcher beim Nico-
laus arbeitet, wegwandert in eine andere Stadt dieses Landes
und man kundschaftet aus, wo er arbeitet, so hat mit Willen
der Meister beider Städte nach ihm geschrieben zu werden, dass
man ihn nicht behält gegen die Meister und für seinen Ungehorsam.
Im Jahre des Herrn 1461 am Tage des Apostels Matthias 467.
p. 105.
7*