z 389 stránek
Titul
I
II
III
IV
Obsah
V
VI
Úvod
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
XXV
XXVI
Einleitung
XXVII
XXVIII
XXIX
XXX
XXXI
XXXII
XXXIII
XXXIV
XXXV
XXXVI
XXXVII
XXXVIII
XXXIX
XL
XLI
XLII
XLIII
XLIV
XLV
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L
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Edice
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Poznámky
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Rejstřík číselný
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Rejstřík jmenný a místní
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Obrazová příloha
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- s. V: … und ihre Sammlung Die Losung und ihr Sammeln in der Prager Altstadt Die Beschreibung der Handschrift Die Struktur des Eintrags Münze und…
- s. XXXI: … und ohne Stadtrecht) ging es um eine das Losungswesen der Prager Altstadt sowie auch die erwähnte Handschrift betreffende Bemerkung. Beer verstand nämlich…
- s. XXXI: … des umfassenden Beitrags über Wirtschafts- und Sozialbezie- hungen in der Prager Altstadt in den Jahren 1378—14342 widmete B. Mendl der 20 W…
- s. XXXIII: … Regel; dabei war die Struktur der Stadt- wirtschaft wichtig. Die Prager Altstadt, deren erhaltene Losungsbücher diese Edition betrifft, zahlte diese Steuer Anfangs…
- s. XXXIV: … laufenden Ausgaben verschwendet. Die Losung und ihr Sammeln in der Prager Altstadt In der Prager Altstadt sollte die Losung aus dem Vermögen…
- s. XXXIV: … Losung und ihr Sammeln in der Prager Altstadt In der Prager Altstadt sollte die Losung aus dem Vermögen (nach der Zusammen- 340…
- s. XXXIV: … 30iger Jahren des 15. Jahrhunderts wurde die Losung in der Prager Altstadt vorwiegend mit dem Terminus „collecta“ bezeichnet. Selten kommt der Ausdruck…
- s. XXXV: … Anzahl der Lo- sunger bei einigen späteren Losungen in der Prager Altstadt nach den erhaltenen Einträgen über die Abrechnungen im Ms. 992…
- s. XLIII: … Münze und Währung in den altstädter Losungsbüchern Im Losungsbuch der Prager Altstadt aus den Jahren 1427-1434, werden die Angaben über die Steuergrundlage,…
- s. XLIV: … erwähnte Lösung der Frage der „neuen Groschen“ im Losungsbuch der Prager Altstadt ist nicht unproblematisch, sie stützt sich auf einer engen Quellenbasis…
Název:
Berní knihy Starého Města pražského 1427-1434 / Die Steuerbücher der Prager Altstadt 1427-1434 / Libri collectarum Antiquae Civitatis Pragensis 1427-1434
Autor:
Pátková, Hana
Rok vydání:
1996
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
389
Počet stran předmluvy plus obsahu:
LVIII+331
Obsah:
- I: Titul
- V: Obsah
- VII: Úvod
- XXVII: Einleitung
- LVII: Edice
- 265: Poznámky
- 275: Rejstřík číselný
- 283: Rejstřík jmenný a místní
- 323: Obrazová příloha
Strana XXXIV
Losung aus dem Jahre 1429"" belegen die Weise der Benutzung des Geldes; die ge-
sammelten Summen wurden durchlaufend für die laufenden Ausgaben verschwendet.
Die Losung und ihr Sammeln in der Prager Altstadt
In der Prager Altstadt sollte die Losung aus dem Vermögen (nach der Zusammen-
340
setzung des Stadtrates aus dem Jahre 137345) gesammelt werden. Jeder Losungs-
zahler erkannte den Wert seines Besitzes. Die Ratsherren, eventuell die weiteren
Stadtbeamten, wurden von der Zahlung befreit. Auch die Universitätskollegien und
die Häuser der Geistlichkeit zahlten nicht. An der Wende der 20iger und 30iger
Jahren des 15. Jahrhunderts wurde die Losung in der Prager Altstadt vorwiegend mit
dem Terminus „collecta“ bezeichnet. Selten kommt der Ausdruck „steura“ (1429
1432, vergl. Ms. 20, Fol. 2°, 16', 245) oder „losunga“ (1430, 1432, 1433, ebenda Fol.
117, 161, 24°, 25', 40 ) vor. Die Stadt war zu Steuerzwecken in vier nach wichtigen
darin liegenden Kirchen genannte Viertel aufgeteilt: Maria-, Gallus-, Leonhard- und
Nikolaus-Viertel. Der Anzahl Steuerzahler nach unterschieden sie sich in dieser
Periode ein wenig voneinander: was die Bürger betrifft, war das Gallus-Viertel am
kleinsten, dann folgten das Maria-, Leonhard- und Nikolaus-Viertel. Bei den Miet-
leuten war es umgekehrt: im Gallus-Viertel am meisten, danach folgten das
Leonhard-, Nikolaus- und Maria-Viertel. Im Jahre 1429, als die endgültige Ab-
rechnung der sowohl von Bürgern wie auch von Mietleuten gesammelten Losung zun
Verfügung stand, war evident, daß die Viertel sich durch den Steuerertrag nicht
zuviel unterschieden. Aus allen wurde fast die gleiche Summe gesammelt. Mit dem
Sammeln der Losung wurden die Losunger (collectores), die teilweise aus den
Ratsherren, teilweise aus der Stadtgemeinde gewählt worden sind, beauftragt. Diese
Anzahl schwankte. Bei den im Ms. 20 notierten Losungen waren die folgenden
Bürger die Losunger:
42
1427
Aus dem Stadtrat
Johannes a Cantaris
Manco a Vetulis sutor
Aus der Gemeinde
Symon Wyzrzywen
Janko Polaczek carnifex
Wenceslaus Krabecz
Petrus pistor
142943
Barthossius Fance carnifex
Wenceslaus Straboch
39
AMP. Ms. 20. Fol. 66'—72°.
40
E. E. Rössler Das altprager Stadtrecht aus dem XIV. Jahrhundert. Prag 1845. S. 64-65.
Zum Jahre 1373 datierte W W. Tomek, Dějepis města Prahy II. Prag 18922. S. 356.
Nach W. W. Tomek, Dějepis II, S. 356-358. Einige Häuser wurden befreit, nicht nur die
Häuser der Geistlichkeit und Universitätskollegien, sondern auch einzelne Bürgerhäuser —
„Názovský“ (CNr. 356) seit 1408, Haus Johanns von Veilburg (CNr. 890) seit dem Jahre 1412.
Haus Heinrichs von Lažany (CNr. 553) seit 1418 solange Heinrich der Besitzer ist.
„Zmrzlíkovský“ (CNr. 649) war verpflichtet, jährlich 3 Schock Gr. abzugeben. Das Haus des
Deutschen Ordens bei St. Benedikt sollte seit dem Jahre 1306 nur 5 Schock pro Jahr zahlen.
In selber Handschrift Nr. 20 befindet sich ein Eintrag über das Abkommen mit Neubürger
Andreas Stuk: er sollte statt Losung jährlich 2 Schock Gr. zahlen.
AMP. Ms. 20, Fol. 1.
43
Ebenda.
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