z 389 stránek
Titul
I
II
III
IV
Obsah
V
VI
Úvod
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
XXV
XXVI
Einleitung
XXVII
XXVIII
XXIX
XXX
XXXI
XXXII
XXXIII
XXXIV
XXXV
XXXVI
XXXVII
XXXVIII
XXXIX
XL
XLI
XLII
XLIII
XLIV
XLV
XLVI
XLVII
XLVIII
XLIX
L
LI
LII
LIII
LIV
LV
LVI
Edice
LVII
LVIII
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
Poznámky
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
Rejstřík číselný
275
276
277
278
279
280
281
282
Rejstřík jmenný a místní
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
313
314
315
316
317
318
319
320
321
322
Obrazová příloha
323
324
325
326
327
328
329
330
331
- s. V: … und ihre Sammlung Die Losung und ihr Sammeln in der Prager Altstadt Die Beschreibung der Handschrift Die Struktur des Eintrags Münze und…
- s. XXXI: … und ohne Stadtrecht) ging es um eine das Losungswesen der Prager Altstadt sowie auch die erwähnte Handschrift betreffende Bemerkung. Beer verstand nämlich…
- s. XXXI: … des umfassenden Beitrags über Wirtschafts- und Sozialbezie- hungen in der Prager Altstadt in den Jahren 1378—14342 widmete B. Mendl der 20 W…
- s. XXXIII: … Regel; dabei war die Struktur der Stadt- wirtschaft wichtig. Die Prager Altstadt, deren erhaltene Losungsbücher diese Edition betrifft, zahlte diese Steuer Anfangs…
- s. XXXIV: … laufenden Ausgaben verschwendet. Die Losung und ihr Sammeln in der Prager Altstadt In der Prager Altstadt sollte die Losung aus dem Vermögen…
- s. XXXIV: … Losung und ihr Sammeln in der Prager Altstadt In der Prager Altstadt sollte die Losung aus dem Vermögen (nach der Zusammen- 340…
- s. XXXIV: … 30iger Jahren des 15. Jahrhunderts wurde die Losung in der Prager Altstadt vorwiegend mit dem Terminus „collecta“ bezeichnet. Selten kommt der Ausdruck…
- s. XXXV: … Anzahl der Lo- sunger bei einigen späteren Losungen in der Prager Altstadt nach den erhaltenen Einträgen über die Abrechnungen im Ms. 992…
- s. XLIII: … Münze und Währung in den altstädter Losungsbüchern Im Losungsbuch der Prager Altstadt aus den Jahren 1427-1434, werden die Angaben über die Steuergrundlage,…
- s. XLIV: … erwähnte Lösung der Frage der „neuen Groschen“ im Losungsbuch der Prager Altstadt ist nicht unproblematisch, sie stützt sich auf einer engen Quellenbasis…
Název:
Berní knihy Starého Města pražského 1427-1434 / Die Steuerbücher der Prager Altstadt 1427-1434 / Libri collectarum Antiquae Civitatis Pragensis 1427-1434
Autor:
Pátková, Hana
Rok vydání:
1996
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
389
Počet stran předmluvy plus obsahu:
LVIII+331
Obsah:
- I: Titul
- V: Obsah
- VII: Úvod
- XXVII: Einleitung
- LVII: Edice
- 265: Poznámky
- 275: Rejstřík číselný
- 283: Rejstřík jmenný a místní
- 323: Obrazová příloha
Strana XLIV
de novo 9 gr. dedit novos per solidum...“", in demselben Jahr eine der Steuerzahle-
rinnen „10 gr. dedit novos". Um welche Münzen handelt es sich?
Vor allem muß man versuchen, die wirklich geprägte und bei Zahlung benutzte
Münze und bloße Rechnungseinheit zu unterscheiden. Im Buch funktioniert die
Rechnungseinheit grundsätzlich als Prager Groschen und seine Teile (gleichzeitig
handelte sich gewiß um wirklich benutzte Münzen). Die Benutzung der anderen
Münze ist vermerkt, die zuständige Summe ist durch die Prager Groschen ausge-
drückt; ab und zu erwähnt die Eintragung direkt den Wert der Münze in Groschen.
Es scheint also, daß es sich im Falle beider Einträge aus dem Jahre 1433 um eine
wirklich existierende Münze handelt.
Als neue Groschen wurden die Meißner Groschen, die in dieser Periode im Um-
lauf waren, bezeichnet.' Auf Fol. 35 des „Hauptbuches der Rechnung“ der Stadt
Cheb (Eger) kommen im Jahre 1427 gleichzeitig drei Arten von Groschen vor:
böhmisch (pehemisch), alt meißnisch (alte meisner) und neu (new). Die Trennung
der alten meißnischen und neuen Groschen hing mit einer Pause in dessen Prägung
in der ersten Hälfte der 20iger Jahre des 15. Jahrhunderts zusammen. Man mußs
aber auch die weitere Möglichkeit bedenken - daß die Prägung der Prager Groschen
nicht erneut wurde, wie es die Satzung des St. Martinus-Landtages verlangte. Als
Zeichen dieser Möglichkeit wurde der Eintrag im Zinsregister der Herrschaft Třebon
im Jahre 143386 erwähnt; es klingt folgenderweise: „...Vilan apportavit de
Sobieslaus (...) 10 sexagenas minus 21/2 gr. et in novis grossis deperiunt 30 denarii.
quia fuerunt nowi grossi.“ Die Eintragung zeigt den verschiedenen Wert der neuer
und der böhmischen Groschen. Man konnte es mehr auf meißnische Groschen be-
ziehen, dessen Wert schon in vorhussitischer Zeit weniger als das der böhmischen
war€", und auch bei Erneuerung der Prägung der böhmischen Groschen setzte der
König Georg von Poděbrady den Kurs 1 Gr. böhm. = 2 meiß. Gr. fest.
Die erwähnte Lösung der Frage der „neuen Groschen“ im Losungsbuch der Prager
Altstadt ist nicht unproblematisch, sie stützt sich auf einer engen Quellenbasis ab und
dazu auf den Angaben, betreffend die Stadt, die sich von Prag markant unterschied.
Für genauere Schlußfolgerungen mußte man aufgrund der materiellen sowie der
schriftlichen Quellen den Umlauf fremder Münzen, vor allem der Groschen, in
Böhmen bearbeiten. Ohne diese Bearbeitung sind die beiden Möglichkeiten —
meißnische Groschen oder neu geprägte Prager Groschen — möglich.
80
81
82
83
85
86
AMP, Ms. 20, Fol. 108°.
Ebenda, Fol. 120°.
K. Castelin, Chebské mincovnictví v době grošové (1305-1520), NSb 3, 1956. S. 91
SOkA Cheb, sign. C 1012 b, Ander Hauptbuch der Rechnung; hier ist die Fotografie aus
der Arbeit „Husité na Chebsku“. Eger 1982, verwandt.
84
G. Krug, Die Meisnisch-sächsischen Groschen 1338-1500. Berlin 1974. S. 69. 72.
AČ III, Prag 1844, S. 414.
R. Nový, Nominální a reálná hodnota mince doby husitské, AUC Phil. et hist. 2, 1988.
Z pomocných věd historických VIII, S. 87, Anm. 15.
87
Vgl. A. Židlík, Kursy haléřů, grošů a zlatých v Chebu v letech 1390-1419. NL 35. 1980.
Nr. 2, S. 39.
88
I. Hlaváček — J. Kašpar — R. Nový, Vademecum pomocných věd historických. Prag 19942.
S. 383.
XLIV