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- s. 8: … worden). Im Jahre des Herrn 1525. Br. Horaždowský starb in Ungarisch Brod am Sonnabend vor'm Sonntag Misericordiarum und wurde Tags darauf begraben.…
- s. 8: … begraben. Im Jahre des Herrn 1527. (Br. Hawel starb in Unga- risch Brod.) Im Jahre des Herrn 1528. Am Freitag vor St. Lucius…
- s. 13: … Fasten und ist daselhst begraben. — Er war Vorsteher in Ungarisch Brod, Prager Baccabaureus, ein gelehrter Mann. Eine ziemliche Zeit war er…
- s. 30: … In demselben Jahre starb Br. Girzik (Georg) der Alte in Ungarisch Brod, mit dem Zunamen Hoskúw, in der 9. Stunde früh vor…
- s. 51: … 8 Uhr. In demselben Jahre starb Br. Wáclaw Hyra in Ungarisch Brod den 12. Tag des Monats März, zum Priester ordinirt in…
- s. 63: … vor dem heiligen Gilgi. In demselben Jahre 1576 starb in Ungarisch Brod ein alter Diakonus Br. Matauš Swatý (Matthäns der Heilige), ein…
- s. 81: … des Herrn zeigte. Da er nämlich bei seinem Vater in Ungarisch Brod war und ihm treulich sich ernähren half durch das einfache…
- s. 86: … der seligen Auferstehung. Er war Vorsteher in Prerau, dann in Ungarisch Brod bis zu seinem Tode. Er wurde in die Brüderschaft des…
- s. 98: … In diesem Jahre am Dienstag nach dem Todtensonntag starb in Ungarisch Brod Br. Tobiáš Otonyel, von mehreren Jahren Vorſteher mehrerer Gemeinen, nachher…
Název:
Todtenbuch der Geistlichkeit der böhmischen Brüder
Autor:
Fiedler, Joseph
Rok vydání:
1872
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
107
Počet stran předmluvy plus obsahu:
IV+103
Obsah:
- I: Titul
- 1: Edice
Strana 81
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Priester 1540), in den Rath aufgenommen im Jahre 1540 in
Sležaný und dort wurde er Bischof. Zum Bischof ordinirt 1557.
Von ihm gab Br. Girzik Streyček bei seinem Begräbniß im
Bethaus zu Leipnik folgendes Zeugniß auf der Kanzel.
1. Daß sich bei ihm gleich in seiner Jugend eine besondere
Arbeit des Geistes des Herrn zeigte. Da er nämlich bei seinem
Vater in Ungarisch Brod war und ihm treulich sich ernähren half
durch das einfache Gewerbe und Handwerk eines Schmidts, bekam
er eine Neigung und Lust, zu der ihm keiner der Leute verhalf, sich
unter die Diener Gottes in der Unität zu begeben. Obgleich nun
der Vater der Sache etwas widerstrebte, hat er sie doch später un-
beachtet gelassen und ihn nicht gehindert.
2. Da er nun bei guten Anlagen erzogen war und die nöthi=
gen Gaben, sowohl zu seiner eigenen Seligkeit als zum Dienst, er-
langt hatte und in ihnen geprüft worden war, erstieg er ordnungs-
mäßig die verschiedenen Stufen des Dienstes Christi in der Unität
bis zur obersten und hervorragendsten Stufe in der Leitung und im
Dienste für den Herrn 40 Jahre lang.
3. Gott der Herr segnete auch seine heilige Arbeit, in der er
sehr fleißig und fast unablässig sich befand, sowohl in Böhmen als
auch hier in Mähren, besonders aber in der polnischen Sache, für
die er bei der Erneuerung des Evangeliums besonders einer der vor-
nehmsten Arbeiter und Apostel war.
4. Es zeigte sich und fand sich bei ihm auch ein wunderbarer
Schutz Gottes in mannigfaltigen und vielen Gefahren, auf Straßen,
im Wasser, und unter vielen oft boshaften Feinden. Bei jenem
Böhmischen Aufstand vor 40 Jahren wurde er ebenfalls nach der
Prager Burg gebracht. Und obgleich Bürgen für ihu eine Summe
erlegen wollten, damit er nicht festgehalten würde, so wollte er doch
darin nicht willigen, indem er sagte, daß er einen reicheren Herrn
habe, der ihn schon losgekauft und in seinen mächtigen Schutz ge-
nommen habe, dem vertraue er völlig. Und so geschah es auch daß
er in dieser seiner heiligen Hoffnung nicht zu Schanden wurde;
denn Gott der Herr führte ihn bei lichtem Tage von dort aus diesem
Gefängniß heraus, so daß er mitten durch die Wachen aus der
Burg herausging.
5. Gott der Herr segnete ihn auch darin, daß es ihm gefiel,
ihm ein langes Leben zu schenken. In der Zeit um die Fastnacht
hatte er 80 Jahre zurückgelegt. Und auch diese Sache rechnet die
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