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- s. 10: … an Pergamentstreifen (rückseitig 2 Daumen- [3570 eindrücke) im Bresl. Staatsarch., Neisse Kreuzstift 49. Neisse. Johann, Vogt, und die Konsuln von Neisse, nämlich…
- s. 58: … Striegun (Striegau), bischöfl. Notare und Hofkapläne. Or. im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 51; an rothgelben Seidenfäden hängt das zweite bischöfl. Siegel, dessen…
- s. 168: … Henusso von Suneberk (Sonnenberg, Kr. Falkenberg). Or. im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 56 mit 4077 dem an Pergamentstreifen hängenden Siegel des Ausstellers.…
- s. 172: … von Petersheide, Siboto von Prilant (Preiland). Or. im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 57. An Pergamentstreifen das kleine Siegel des Landvogts, ein Christuskopf…
- s. 216: … bei Neisse zur Refektion der Kranken. Or. im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 58. An Pergament- streifen das Stadtsiegel (rückseitig mit Daumeneindrücken) abgebildet…
- s. 263: … dessen Siegel nur noch die Pergamentstreifen erhalten, im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 60. [4399) Neumarkt. Wynand Erbvogt, Henzsco genannt von Schonow Bürger-…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.18 Regesten zur schlesischen Geschichte 1316–1326
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
394
Obsah:
- III: Titel
- 1: 1316
- 36: 1317
- 65: 1318
- 111: 1319
- 145: 1320
- 170: 1321
- 198: 1322
- 215: 1323
- 235: 1324
- 262: 1325
- 284: 1326
- 321: Nachträge und Berichtigungen
- 329: Register
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1317. August.
Aug. 10. Opatovitz (Oppatowitz, Kr. Beuthen O.-S.). Johann, Bischof von Krakau,
IIII id. Aug.
investirt den Bruder Albert vom Praemonstratenser-Orden des Klosters St. Vincenz
bei Breslau, der ihm von Herrn Johann, desselben Klosters Abte, für die Kirche
St. Margarethe bei Bythom, an der dieser Letztere selbst bis zu seiner Wahl
zum Abte als Pfarrer gewirkt hatte, präsentirt worden ist. o. Z. Or. im Bresl.
Staatsarch. Vincenzstift 163 mit dem an Pergamentstreifen abhangenden als Sekret
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bezeichneten Siegel des Bischofs, drei Kronen enthaltend.
Nyze (Neisse). Heinrich, Bischof von Breslau, bewilligt dem Propst und den
Brüdern des Marienhospitals bei Neisse vom Orden des heiligen Grabes wegen
ihrer Verdienste um die Krankenpflege für-die Besitzungen, welche in seiner Altstadt
Neisse Herbord von Meynhusyn und seinen Erben durch genanntes Hospital
abgekauft worden sind und auf 4 oder 31/2 Hufen sich ausdehnen, desgl. auch für
die Besitzungen, welche einstmals durch Bruder Konrad den Blinden an das Hospital
gekommen sind, Freiheit von der Leistung des Zehnten, Zinses und aller sonstigen Lasten.
Z.: Fredemann Kanzler, Arnold Glogauer Archidiakon, Ulmann Glogauer Dechant,
ferner Meinardus und Nikolaus von Banz Pfarrer von Ottmachau, Bresl. Domherren,
Johann bischöfl. Vogt von Neisse und Werner bischöfl. Claviger, Jesco Pfarrer
von Swyn (Schweinhaus, Kr. Bolkenhain) und Heinrich von Striegun (Striegau),
bischöfl. Notare und Hofkapläne. Or. im Bresl. Staatsarch. Neisse Kreuzstift 51;
an rothgelben Seidenfäden hängt das zweite bischöfl. Siegel, dessen Befestigung
geflickt zu sein scheint.
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o. O. H(einrich), Bischof von Breslau, appellirt an den päpstlichen Stuhl,
nachdem H(einrich), Archidiakon, und Jo(hann) .. als Executoren einer päpstlichen
Provision den Kleriker Ny(kolaus) in den Besitz der Pfarrkirche zu Swyn
seiner Diözese (Schweinhaus, Kr. Bolkenhain, weiter unten im Text heisst es dann
aber Stein, was dann auch wieder auf mehrere Orte gedeutet werden könnte)
gesetzt, obgleich die Provision auf eine Pfarre mit 25 Mk. beschränkt war, während
diese 40 Mk. einträgt, und ohne dass sie bereit wären, ihren Fehler gutzumachen.
Aus dem Formelbuch des Arnold von Protzan mitgeth. von Wattenbach im Cod.
dipl. Sil. V, Seite 117. Diese undatirte Urk. hat lediglich aus dem Grunde an
dieser Stelle ihre Einreihung gefunden, weil in der vorhergehenden Urk. der Pfarrer
von Schweinhaus erwähnt wird.
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o. O. Heinr(ich, Bischof von Breslau), drückt dem Gnesener Domherrn und
Offizial . . . seine Verwunderung darüber aus, dass er ihn und die Seinen so
leichthin an einen ganz gefährlichen Ort citire, wohin auch ein einfacher Bote nur
mit grosser Gefahr komme. Ausserdem ist in der Sache, worin er seinen Kaplan
Mag. . . . auf Klage des Klerikers Nikolaus citirt hat, längst von diesem und ihm,
dem Bischofe, an den päpstlichen Stuhl appellirt, obgleich das Verfahren der Exe-
kutoren nichtig war, insofern ihre Provision mit der Kirche über ihre Befugnisse
Aug. 15.
XVIII kal.
Sept.
0. T.
0. T.