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- s. 33: … das Brieger Land eingefallen war und die Dörfer Janckaw (Jankau, Kr. Ohlau) und Wirbin (Würben, Kr. Ohlau), wo die Gallici (Wallonen) wohnen,…
- s. 33: … und die Dörfer Janckaw (Jankau, Kr. Ohlau) und Wirbin (Würben, Kr. Ohlau), wo die Gallici (Wallonen) wohnen, mit 100 Bewaffneten plündern wollte,…
- s. 53: … entscheiden als gewählte Schiedsrichter zwischen Johann, Pfarrer zu Bresmir (Wüstebriese, Kr. Ohlau), Pascho und Nikolaus Gebr., Erbherren von Andrecowicz (Höckricht, Kr. Ohlau),…
- s. 53: … Andrecowicz (Höckricht, Kr. Ohlau), und Heinrich, Pfarrer zu Domaskirchen (Thomaskirch, Kr. Ohlau) wegen der Feldzehnten in Höckricht, worüber bereits vor Herrn Konrad,…
- s. 184: … Yelenyn (Jelline, jetzt Kreis Strehlen) und Byscopycz, auch Radeschowycz (Raduschkowitz, Kr. Ohlau) genannt mit Vorbehalt des oberen Gerichts über Hand und Haupt…
- s. 231: … 21. Actum auf dem Kirchhofe der Peterskirche in Bresmir (Wüstebriese, Kr. Ohlau) XI kal. Oct. vor der kleineren Thür. Lorenz, Sohn des…
- s. 234: … Z.: die Ordensbrüder Nikolaus Prior, Bruno Pfarrer von Zobzcicz (Zottwitz, Kr. Ohlau), Bruder Wilhelm Ausfertiger dieses und die Bres- lauer Bürger Nikolaus…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.18 Regesten zur schlesischen Geschichte 1316–1326
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
394
Obsah:
- III: Titel
- 1: 1316
- 36: 1317
- 65: 1318
- 111: 1319
- 145: 1320
- 170: 1321
- 198: 1322
- 215: 1323
- 235: 1324
- 262: 1325
- 284: 1326
- 321: Nachträge und Berichtigungen
- 329: Register
Strana 33
1316. November.
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Nov. 26. Liegnitz. Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr zu Liegnitz, bekennt,
In crast. b.
dass die Gebrüder Petrus und Hermann gen. von Gnesk (Kniegnitz, Kr. Liegnitz?)
Kath.
mit ihren Frauen Hanna und Margarethe ihm ihre zwei kleinen zusammen-
hängenden, zwischen Dorf Crayow (Crayn, Kr. Liegnitz) und dem Hof Slup des
Cisterzienserklosters zu Leubus (Schlauphof, Kr. Liegnitz) gelegenen Dörfer, welche
gewöhnlich Wienberge (Weinberg, Kr. Liegnitz) genannt werden im Liegnitzer
Distrikt freiwillig verkauft haben, und dass er dieselben nun mit Einwilligung seines
lieben Bruders Herzogs Vlodizlaus dem Kloster Leubus mit aller Herrschaft,
einschliesslich dem Obergericht, für 200 Mark königl. Groschen verkauft hat.
Z.: die Ritter Vincenz von Schiltperg, Brunnezlaus Buzewoy, Hermann von Landis-
cron, Hoyger von Prithicz (Prittwitz), (ferner) Johann Kurdebok (Kurzbach), Johann
von Rimberg und der Ausfertiger Heinrich von Salzpurn, Hofnotar. Zwei Original-
ausfertigungen in verschiedener Schrift im Bresl. Staatsarch. Leubus No. 189 und
No. 190, deren einer an rothen Seidenschnüren das Fusssiegel des Ausstellers mit
dem Helmrücksiegel, der andern an Pergamentstreifen das Helmsiegel Wladyſlaws
anhängt, während von dem Siegel des Herzogs Boleſlaw nur die Pergamentstreifen
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noch erhalten sind.
Herzog Wladyflaw bereut, seinem Bruder Herzog Boleflaw sein Liegnitzer
Land (wegen der von der Erbtheilung her ihm schuldigen 32 000 Mk.) verpfändet
zu haben und beginnt deshalb das Liegnitzer wie das Brieger Land zu plündern
und zu brennen in dem Wahne, es dadurch zurückzuerhalten. Boleflaw widersetzt
sich mit bewaffneter Hand, und endlich wird Wladyflaw, nachdem der Krieg
geraume Zeit gewährt hatte, gefangen genommen, nach Liegnitz gebracht und
an Händen und Füssen gefesselt auf ein halbes Jahr in den Kerker geworfen.
Schliesslich versöhnen sich die Brüder; Boleflaw verspricht, seinem Bruder
jährlich 500 Mark zum Lebensunterhalt zu geben, und Wladyflaw wird aus den
Fesseln gelöst. Darauf aber packt ihn abermals die Reue, und er begehrt mehr
zu haben, indem er Boleflaw an ihm gethane Versprechungen, die derselbe jedoch
mit dreimaligem Schwur ableugnet, erinnert. Darüber wird Wladyflaw noch in
derselben Woche bis zum Wahnsinn erregt, gesellt sich in seiner Raserei zu einem
Ritter, der damals das Schloss Hornsberg im Gebirge jenseits Schweidnitz
(Hornschloss, Ruine bei Donnerau, %4 Meilen sö. von Waldenburg) besass, und
unternimmt von dieser Burg aus verwüstende Raubzüge in das Land. Schliesslich
wird er, als er auch in das Brieger Land eingefallen war und die Dörfer Janckaw
(Jankau, Kr. Ohlau) und Wirbin (Würben, Kr. Ohlau), wo die Gallici (Wallonen)
wohnen, mit 100 Bewaffneten plündern wollte, von den herbeigeeilten Bauern, die
sich tapfer wehrten und die Feinde in die Flucht schlugen, mit ca. 20 Mann
gefangen genommen und seinem Bruder Boleflaw ausgeliefert, der ihn wieder in
Fesseln in Liegnitz auf 1 Jahr legte etc. — Das Weitere s. u. 1325 Aug. 13. —
5
XVIII.
o. T.