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- s. 16: … von Schlesien und Herr von Liegnitz, bekundet, dass er dem Kloster Leubus seine Mühle bei der Stadt Goldberg, die Neumühle genannt, die…
- s. 19: … im gehegten Ding zu ihrem und ihres Mannes Seelenheil dem Kloster Leubus ohne Widerspruch der Blutsfreundschaft 11/2 Fleischbänke und 2 Brotbänke nach…
- s. 20: … und die Rathmannen der Stadt Liegnitz mit dem Rathe des Klosters Leubus dies Alles verkaufen und das daraus erlöste Geld dem Kloster…
- s. 26: … sonst kein kanonisches Hinderniss gefunden, ihm ein zur Kollation des Klosters Leubus gehöriges Benefiz verliehen, wenn eins frei ist, oder reserviren das…
- s. 33: … dieselben nun mit Einwilligung seines lieben Bruders Herzogs Vlodizlaus dem Kloster Leubus mit aller Herrschaft, einschliesslich dem Obergericht, für 200 Mark königl.…
- s. 57: … verzichtet zu seiner Vorfahren und seinem Seelenheil zu Gunsten des Klosters Leubus auf die ihm zustehenden Ritterdienste in Olsina (Langenoels) und Heidenrici…
- s. 157: … Lissaer Distrikt, welches mit allem Herrschaftsrecht und aller Freiheit zum Kloster Leubus Cisterzienser- ordens Breslauer Diöcese gehört, mit Einwilligung des betreffenden Abtes…
- s. 157: … Nach seinem Tode soll all sein herzogliches Recht an das Kloster Leubus fallen. Z.: Johann von Porsenicz, Peter von Pritticz, Konrad von…
- s. 172: … Vorgänger 22* 172 1321. Januar. ihre Schenkungen wirklich an das Kloster Leubus gemacht, diesem die Schenkungen aufs Neue. Z.: des Herzogs Getreue…
- s. 208: … zu Liegnitz und General- vikar des Königreichs Böhmen, schenkt dem Kloster Leubus für die Beleuchtung zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheil einen…
- s. 218: … die Urkunde gehören, die den Verkauf eines 1300 von dem Kloster Leubus er- worbenen Zinses bezeugt; vgl. oben No. 2612. (Breslau.) Das…
- s. 232: … Uskor (Ausker, Kr. Wohlau), setzen als gewählte Schiedsrichter zwischen dem Kloster Leubus und der Stadt Steinau bei einer Strafe von 60 Mk.…
- s. 248: … Neumarkter) Distrikte, welches mit aller Herrschaft und aller Freiheit zum Kloster Leubus Cistercienser-Ordens gehört, derartig seiner Herschaft vorbehalten habe, dass die dortigen…
- s. 277: … des Breslauer Bischofs gehörigen Beneficium. Exekutoren sind der Abt des Klosters Leubus, der Propst von Leitmeritz und der Dechant der Breslauer Kreuzkirche.…
- s. 360: … Archidiakonat 3842. 4540. Badstube 3597. 4238. Baumgarten 4368. Besitz des Klosters Leubus in und vor 4238. Brenngaden 3769. Brotbänke 3592. 3596. 3768.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.18 Regesten zur schlesischen Geschichte 1316–1326
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
394
Obsah:
- III: Titel
- 1: 1316
- 36: 1317
- 65: 1318
- 111: 1319
- 145: 1320
- 170: 1321
- 198: 1322
- 215: 1323
- 235: 1324
- 262: 1325
- 284: 1326
- 321: Nachträge und Berichtigungen
- 329: Register
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1316. Juni.
Groschen polnischer Zahl bekannt haben. Die Herzoge bestätigen den Verkauf
mit dem ganzen Eigenthums-, Nutzungs- und Herrschaftsrecht auf den Rath ihrer
Getreuen. Z.: Vincenz von Schildberg, Steffan von Berndorf, Ywan von Kossow
(Kossendau), Macey von Kawicz, Paul Abscacz (Abschatz), Johann Curdboc (Kurz-
bach) und Rollo horzogl. Notar, Ausfertiger dieses. Or. im Bresl. Staatsarch. Leubus
No. 185 mit dem an grünrothen Seidenschnüren hängenden bekannten Fusssiegel
und dem Helmrücksiegel des Herzogs Boleflaw, sowie dem Helmrücksiegel des
Herzogs Wladiſlaw, welches Grotefend, Sphragistik S. 44, für eine Fälschung hält,
jedoch wohl mit Unrecht, denn es ist genau dasselbe Siegel, welches an der Urkunde
vom 26. Nov. 1316 (s. das.) hängt und von welchem Grotefend a. a. O. schreibt,
„scheint echt zu sein.“ Ausserdem machen beide Urkunden einen ganz unverdächtigen
Eindruck.
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Juni 24. Burg Liegnitz. Vladislaus, Herzog von Schlesien und Herr in Liegnitz, bekundet, dass
Octavo kal.
er auf die Bitte des Abtes Hermann von Lubens (Leubus), ihm und seinem Kloster die Grenzen
Jul.
bei (inter) Seychaw, curia Bavaria (Baierhof, nach Knie heute Arnoldshof, Kr. Jauer) genannt
zu setzen, mit Zustimmung des Herzogs Heinrich von Fürstenberg und Jauer, der seine Vasallen,
Ritter Otto von Stebytz und Heinrich von Waldaw, schickte, sowie seines (des Ausstellers)
Bruders Boleflaw und auf den Rath seiner dazu gerufenen Vasallen die Grenzen umschritten, festgesetzt
und für immer erneuert habe, wie sie nach der Aussage seiner Getreuen von Alters her gewesen
seien. Nämlich von den Gütern Henichen (Hänchen, Kr. Jauer) an ist zwischen den Bergen ein
Graben gewesen, der von dort sich erstreckt zwischen den vorerwähnten (!) Gütern Craicow (Krain,
Kr. Liegnitz, hart an der Grenze) und dem Baierhof bis in den Bach Thobeneisse (die tobende,
wüthende Neisse), qui dirivatur circa bona nostra Weynberg (Weinberg, Kr. Liegnitz), denn jener
Graben hat von Alters her die Grenze zwischen den erwähnten Gütern gebildet und soll dies auch für
immer in der Zukunft thun, wie er ausdrücklich auf Bitten des Abtes dem Kloster bestätigt. Z.: Brinuz-
laus Buswe (Busewoi), Vincenz von Schildberg, Woschey von Rothkirch, Albert Baier, Steffan von
Parchwytz. Or. im Bresl. Staatsarch., Urk. Kl. Leubus No. 186. Fälschung des 15. Jahrh. Watten-
bach vermerkte s. Z. in dem betr. Repertorium dazu „Unverschämte Fälschung.“ Auch das an
grünrothen Seidenschnüren hangende grosse Wappensiegel des Ausstellers mit der Umschrift
S. WLADIZLAI DEI GRA. DUCIS SLIE. ET DE LEGNICZ erklärt Grotefend a. a. O. für eine
Fälschung.
[3583]
Lubens (Leubus). Bolezlaus, Herzog von Schlesien und Herr von Liegnitz,
bekundet, dass er dem Kloster Leubus seine Mühle bei der Stadt Goldberg,
die Neumühle genannt, die auf ihn von seinem Vorfahren rechtmässig gekommen
ist, für 30 Mark Groschen polnischer Zahl mit Zustimmung seiner Erben endgültig
verkauft hat. Die 6 Brotkrämer (inquilini sex stationum seu institorum panis) in
Goldberg dürfen, wie von Alters her nirgend anders mahlen als in der erwähnten
Mühle. Ferner darf das Kloster die Mühle, welche wegen ihrer Baufälligkeit einer
Ausbesserung bedarf, an der jetzigen Stelle oder an einer andern am Ufer des
Flusses Kazbach genannt, ober- oder unterhalb ausbessern oder neu aufbauen, wie
es dem Kloster gut scheint. Auch befreit er sie von allen Beden und jedweden
Juni 26.
Sexto kal.
Jul.