z 395 stránek
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- s. 34: … an grünen Seidenschnüren hängenden Fusssiegel des Ausstellers im Breslauer Staatsarch. Kloster Grüssau 37. [3634 Krakau. Wlad(yslaw), Erbe des Königreichs Polen und Herzog…
- s. 35: … (die richtige Urk. s. in Reg. 3490) im Bresl. Staatsarch. Kloster Grüssau No. 38 mit dem an rothgrünen Seidenschniiren hingenden Fusssiegel mit…
- s. 85: … Petirswalde, Gunczelin von Hodorff, Herr Ticzko herzoglicher Hofnotar. Kopialbuch des Klosters Grüssau aus dem Ende des XIV. Jahrhunderts im Breslauer Staatsarchiv D…
- s. 103: … Söhne Clericus und Hart- mann und seiner anderen Freunde dem Kloster Grüssau, wo er seine Grabstätte erwählt, testamentarisch 4 Hufen in Pylgrymshayn…
- s. 103: … Czirna, Martin von Richenow, Jenchin von Gerlachs- heym. Kopialbuch des Klosters Grüssau aus dem XV. Jahrh. im Breslauer Staats- archiv D 176,…
- s. 163: … Bernhard, Herzog von Schlesien und Herr zu Fürstinberch, bestätigt dem Kloster Grüssau die von seinem Vater weiland Herzog Bolko verliehene Freiheit für…
- s. 170: … Polsnicz villa in meo propugnaculo. Heinrich genannt Molberg vermacht dem Kloster Grüssau 13 Ruthen Ackers gegenüber seinem Gehöft in Polsnitz und wünscht…
- s. 218: … [4252 Febr. 27. Schenkung von 8 Schuhbänken in Schweidnitz an Kloster Grüssau. Abgedruckt bei Ludewig Dom. Oculi. Reliquae Msscr. VI, 469; vgl.…
- s. 296: … von Schlesien nnd Herr von Schweidnitz, stirbt und wird im Kloster Grüssau begraben. Ueber das Jahr besteht kein Zweifel, wohl aber über…
- s. 298: … zum Seelenheile seines Vaters und aller der Vorfahren, die im Kloster Grüssau begraben sind, diesem den dritten Theil eines Rossdienstes von den…
- s. 317: … Egidienkirche a p. decimo. zu Breslau. Exekutoren: der Abt des Klosters Grüssau, der Dechant der Bautzener Kirche und M. Nikolaus de Fractis.…
- s. 318: … Herr zu s. Lucie virg. Fürstenberg und Schweidnitz, verreicht dem Kloster Grüssau, welchem sein Vater weiland Fürst Bernhard, da er bei seinen…
- s. 319: … 319 1373 und 1375 befindet sich an den Urkunden des Klosters Grüssau 124 und 127. [4596 Dec. 21. s. Thome ap. Schweidnitz.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.18 Regesten zur schlesischen Geschichte 1316–1326
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
394
Obsah:
- III: Titel
- 1: 1316
- 36: 1317
- 65: 1318
- 111: 1319
- 145: 1320
- 170: 1321
- 198: 1322
- 215: 1323
- 235: 1324
- 262: 1325
- 284: 1326
- 321: Nachträge und Berichtigungen
- 329: Register
Strana 318
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1326. December.
im Breslauer Distrikt am Flusse Widawia (Weide) genannt gelegen, die einst
Goswin von Schmarsow (Schmarse) besessen hat, mit allen Nutzungen und
Zugehörungen, frei von jedem Dienst und allen herzoglichen Lasten, jedoch mit
der Verpflichtung, dafür jährlich 4 Pfund Pfeffer in die herzogliche Küche
zu liefern. Z.: Nikolaus von Bancz herzoglicher Hofrichter, Johann von
Borsnicz und Konrad von Rideburc, Ritter, die Gebrüder Albert und Arnold
von Pac, Ticzco von Ridebure, Gisilher Colneri und Herr Otto von Donyn
herzoglicher Protonotar und Ausfertiger dieses. Or. im Breslauer Staatsarchiv
Vincenzstift 185 mit dem an stark verblasster, rosa und grüner Seidenschnur
hängenden Fusssiegel des Ausstellers nebst Adlerrücksiegel in dunkelgrünem
Wachs.
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Dec. 13. Schweidnitz (actum et datum). Bolko, Herzog von Schlesien, Herr zu
s. Lucie virg.
Fürstenberg und Schweidnitz, verreicht dem Kloster Grüssau, welchem
sein Vater weiland Fürst Bernhard, da er bei seinen Vorfahren und seinen
Kindern hat beerdigt werden wollen, in seinem Testament 100 Mk. vermacht hat,
auf den Rath seiner Mutter Herzogin Kunigunde und seiner Getreuen, weil
er, mit anderen Schulden belastet, die 100 Mk. nicht auszahlen kann, dafür
10 Mk. jährliche Einkünfte von dem herzoglichen Schoss in seinen Dörfern
Richenow (Reichenau, Kr. Bolkenhain) und Qualisdorph (Quolsdorf, Kr. Bolken-
hain), welches Geld seine Notare oder Offiziale an das Kloster nach der Aus-
schreibung des Schosses rechtzeitig abführen sollen. Der Ueberschuss bleibt ihm
und seinem Hofrichter. Reicht der Schoss infolge Verwüstung der genannten
Güter nicht, so wird das Fehlende nach Schätzung vom Getreideschoss und dem
Münzgelde ergänzt. Zahlt er dem Kloster die 100 Mk., dann ist damit diese
Aufreichung null und nichtig. Ausserdem behält er sich alle seine herzoglichen
Rechte auf Reichenau und Quolsdorf vor. Z.: die Ritter Gunzlin von
Swyn (Schweinichen), Apezco von Sylicz (Seidlitz), Claus von Sylicz und Heinrich
von Rideburch, Cunad von Bezchowe, Tomko de Michaelisvilla (Michelsdorf),
Tammo von Sylicz, Wernher von Panewiz, herzogliche Vasallen, Herr Tiezco
herzoglicher Notar. Or. im Breslauer Staatsarchiv Grüssau 61 a. Laut Text
sollte an der Urkunde das Siegel des Herzogs Bolko hängen. Thatsächlich
jedoch hängt daran und zwar, wie man deutlich erkennen kann, nachträglich
angeknüpft das Siegel einer Frau, dessen Legende fast völlig abgeschlagen ist,
das sich jedoch ganz unverkennbar herausstellt als das der etwa 50 Jahre später
regierenden Herzogin Agnes von Schweidnitz (abgebildet bei Büsching, descript.
authent. nonnull. sigill., Breslau 1824, Tafel 3, XXIII) mit dem Rücksiegel
des Schweidnitz-Jauer'schen Landschreibers Peter von Newileschicz (Niebel-
schütz). Das gleiche Siegel mit demselben Rücksiegel z. B. aus den Jahren