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- s. 29: … Allod und 12 Zinshufen in villa Hermanni (Hermanns- dorf) im Breslauer Distrikt, frei von allen Lasten, ferner die Scholtisei und das Patronatsrecht…
- s. 46: … von Rorau tauschweise erworben hat das Gut Bliscovicz (Bleischwitz), im Breslauer Distrikt gegen Abtretung der Güter oder des Dorfes Rathage (Rathe) vor…
- s. 56: … Petirwiz im Dorfe Petirwiz (Pollnisch- Peterwitz) bei Yeskotil (Jäschgüttel) im Breslauer Distrikt gelegen mit all dem Herrschaftsrecht dem Breslauer Bürger Arnold genannt…
- s. 57: … General- und Spezialrechte auf zwei Hufen in Muchebur (Mochbern) in Breslauer Distrikte seinem getreuen Breslauer Bürger Arnold Rulandi, der diese Hufen von…
- s. 61: … Gut und Recht im Dorfe ad sanctam Katharinam (Kattern) im Bres- lauer Distrikt verzichtet haben. Z.: Andreas Radag, Cunad von Cyndato, Gotko 62…
- s. 86: … von Infra octavas Blesov, 111/2 Hufen zu Klein-Nadlicz (Nädlitz) im Breslauer Distrikt dem b. Joh. bapt. Konrad genannt Schertilzan für 10 Mk.…
- s. 104: … Bürger, 234 Hufen zum Allod s. Mart. Gayn (Herdain) im Breslauer Distrikt gehörig, mit allen Nutzungen und dem Herrschaftsrecht der Frau Elisabeth,…
- s. 105: … Gebrüder genannt von Rydeburg ihr Dorf Proytz genannt (Protsch) im Breslauer Distrikt den Gebrüdern Albert und Arnold genannt von Pak verkauft haben.…
- s. 105: … an den Besitzungen in Petirwicz (Polnisch-Peterwitz) bei Yeskotyl (Jäschgüttel) im Breslauer Distrikt ausgezahlt hat, und dass sie das Geld im Interesse der…
- s. 280: … Ruland gegen andere Güter Blisco- wiczi (Pleischwitz) gemeinhin genannt im Breslauer Distrikt unter Befreiung von allen herzogl. Lasten (tauschweise) erworben hat. Z.:…
- s. 318: … Nachfolgern 31/2 Hufen in Schulteswicz (Schottnitz) 318 1326. December. im Breslauer Distrikt am Flusse Widawia (Weide) genannt gelegen, die einst Goswin von…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.18 Regesten zur schlesischen Geschichte 1316–1326
Autor:
Grünhagen, Colmar; Wutke, Konrad
Rok vydání:
1898
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
394
Obsah:
- III: Titel
- 1: 1316
- 36: 1317
- 65: 1318
- 111: 1319
- 145: 1320
- 170: 1321
- 198: 1322
- 215: 1323
- 235: 1324
- 262: 1325
- 284: 1326
- 321: Nachträge und Berichtigungen
- 329: Register
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1326. December.
im Breslauer Distrikt am Flusse Widawia (Weide) genannt gelegen, die einst
Goswin von Schmarsow (Schmarse) besessen hat, mit allen Nutzungen und
Zugehörungen, frei von jedem Dienst und allen herzoglichen Lasten, jedoch mit
der Verpflichtung, dafür jährlich 4 Pfund Pfeffer in die herzogliche Küche
zu liefern. Z.: Nikolaus von Bancz herzoglicher Hofrichter, Johann von
Borsnicz und Konrad von Rideburc, Ritter, die Gebrüder Albert und Arnold
von Pac, Ticzco von Ridebure, Gisilher Colneri und Herr Otto von Donyn
herzoglicher Protonotar und Ausfertiger dieses. Or. im Breslauer Staatsarchiv
Vincenzstift 185 mit dem an stark verblasster, rosa und grüner Seidenschnur
hängenden Fusssiegel des Ausstellers nebst Adlerrücksiegel in dunkelgrünem
Wachs.
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Dec. 13. Schweidnitz (actum et datum). Bolko, Herzog von Schlesien, Herr zu
s. Lucie virg.
Fürstenberg und Schweidnitz, verreicht dem Kloster Grüssau, welchem
sein Vater weiland Fürst Bernhard, da er bei seinen Vorfahren und seinen
Kindern hat beerdigt werden wollen, in seinem Testament 100 Mk. vermacht hat,
auf den Rath seiner Mutter Herzogin Kunigunde und seiner Getreuen, weil
er, mit anderen Schulden belastet, die 100 Mk. nicht auszahlen kann, dafür
10 Mk. jährliche Einkünfte von dem herzoglichen Schoss in seinen Dörfern
Richenow (Reichenau, Kr. Bolkenhain) und Qualisdorph (Quolsdorf, Kr. Bolken-
hain), welches Geld seine Notare oder Offiziale an das Kloster nach der Aus-
schreibung des Schosses rechtzeitig abführen sollen. Der Ueberschuss bleibt ihm
und seinem Hofrichter. Reicht der Schoss infolge Verwüstung der genannten
Güter nicht, so wird das Fehlende nach Schätzung vom Getreideschoss und dem
Münzgelde ergänzt. Zahlt er dem Kloster die 100 Mk., dann ist damit diese
Aufreichung null und nichtig. Ausserdem behält er sich alle seine herzoglichen
Rechte auf Reichenau und Quolsdorf vor. Z.: die Ritter Gunzlin von
Swyn (Schweinichen), Apezco von Sylicz (Seidlitz), Claus von Sylicz und Heinrich
von Rideburch, Cunad von Bezchowe, Tomko de Michaelisvilla (Michelsdorf),
Tammo von Sylicz, Wernher von Panewiz, herzogliche Vasallen, Herr Tiezco
herzoglicher Notar. Or. im Breslauer Staatsarchiv Grüssau 61 a. Laut Text
sollte an der Urkunde das Siegel des Herzogs Bolko hängen. Thatsächlich
jedoch hängt daran und zwar, wie man deutlich erkennen kann, nachträglich
angeknüpft das Siegel einer Frau, dessen Legende fast völlig abgeschlagen ist,
das sich jedoch ganz unverkennbar herausstellt als das der etwa 50 Jahre später
regierenden Herzogin Agnes von Schweidnitz (abgebildet bei Büsching, descript.
authent. nonnull. sigill., Breslau 1824, Tafel 3, XXIII) mit dem Rücksiegel
des Schweidnitz-Jauer'schen Landschreibers Peter von Newileschicz (Niebel-
schütz). Das gleiche Siegel mit demselben Rücksiegel z. B. aus den Jahren