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Vorrede
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- s. 61: … Domus dei (Prämonstratenserinnen- kloster Czarnowanz) b. Opul (Oppeln) u. der Oppelner Kirche u. des Dechanten der Oppelner Kirche oder zwei von diesen…
- s. 61: … Opul (Oppeln) u. der Oppelner Kirche u. des Dechanten der Oppelner Kirche oder zwei von diesen als Richter erlangt hatte, von denen…
- s. 112: … sein Geld gekauft hatte. Testaments- vollstrecker sollen die Vikare der Oppelner Kirche Peregrinus u. Cristanus sein, die auch sein Haus im Einvernehmen…
- s. 112: … Einvernehmen mit den Herren Symon, Dechant, u. Johannes, Kustos der Oppelner Kirche, als gleichsam Ober-Testamentsvollstreckern, vkfen sollen. Nach Bezahlung aller obiger Vermächtnisse…
- s. 267: … bereits Benefizien haben, mit Kanonikaten an der Breslauer, Glogauer und Oppelner Kirche in seiner Diöz. mit der Aussicht auf eine Präbende zu…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 112
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1340. Februar, März.
mit seinen Getreuen er seinen lieben u. getreuen Ratmännern, Bürgern u. Einwohnern der Stadt
Frankinstein (Frankenstein), die jetzt oder künftig in ihr wohnen oder unter dem Rechte der
Stadt leben (siue iura ciuitatis eiusdem facientibus), den ganzen Zoll daselbst recht u. redlich
für eine bare u. vollständig bezahlte Summe vkft u. überwiesen hat. Genannten Zoll schreibt
er ihnen u. der Stadt Frankenstein aus eigenem Rechte frei u. unwiderruflich zu, ihn ohne
Hindernis u. irgend einen Widerspruch zu haben, besitzen, verwalten, genießen u. ohne irgend eine
Ausnahme auf ewige Zeiten zu halten u. zu erheben. Jedoch sollen die jederzeitigen Ratmänner
verpflichtet sein, nicht mehr als 50 Mk. poln. Zahl des gen. Zolles halber unter bestimmter Ge-
währleistung dem oder denen, denen dieses Geld geschuldet wird, jährl. u. zwar je 1/4 der Summe
in den Quatembern zu zahlen u. zu leisten, indem der Hzg verspricht, sie hinsichtlich des gen.
Zolles auf ewig loszulassen u. zu schirmen. Z.: Die Herren Mathias de Trentsch (Trentschin
i. Nordungarn), Sohn des Hzgs 1), Albert v. Crenowicz (Kranowitz, Kr. Ratibor)2), Otto v. Linow
(sonst Linavia)3), Zacharias v. Werda (Werde), Peczco v. Siffridisdorf (Seifersdorf), Peczold
Boczhorn u. Herr Petrus, Hofnotar u. Ausfertiger dieses. — Nach einer vor dem Brande Franken-
steins (1858) 4) gefertigten beglaubigten Abschrift im Bresl. Staatsarch. Rep. 140, Ha IX, fol. 77,
von dem damals im Frankensteiner Ratsarch. unter Nr. 18 befindl. Orig.-Perg., an dem nach
der dieser Abschrift beigegebenen Siegelbeschreibung das Reitersiegel des Hzgs zweiter Art5)
hing. Abschr. des 17. Jahrh. im Bresl. Staatsarch. Rep. 135 D 3681, fol. 326 f. Kurze, unvoll-
ständige Erwähnung bei Kopietz, Kirchengeschichte des Fürstentums Münsterberg u. des Weich-
bildes Frankenstein (1885), S. 486.
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März 1 (kal. Marcii). Oppeln (act. et dat. in Opol in domo habitacionis . . domini Andree
subcustodis et vicarii eccl. Opoliensis). Der kaiserl. Notar Predslaus, Sohn des weil. Bronko
v. Sedlezc, bek., daß in s. u. der unten gen. Zeugen Gegenwart Herr Andreas, Subkustos u. Vikar
der Kirche zu Oppeln, über sein Vermögen testamentarisch in folgender Weise verfügt hat: Zu
seinem Seelenheil schenkt er den Vikaren der Oppelner Kirche 1 Mk. Gr. gewöhnl. Währung;
desgl. vermacht er 1 Mk. Gr. für sein Leichenbegangnis. Den gen. Vikaren schenkt er ferner
3 Mk. u. der Oppelner Kirche andere 3 Mk. zu Händen des Oppelner Kan. Pacoldus für dessen der
dortigen Kirche bereits geleistete Dienste. Der [nicht gen.] Matrone, die ihm diente, bestimmt er
2 Mk. Gr. u. für den Altar des hl. Michael und dessen jedesmaligen Rektor zwei Fleischbänke, die er
in Oppeln für sein Geld erworben hatte u. in denen jetzt Jakob, Sohn des weil. Conrad gen. Taf-
roth, u. Nikolaus, Sohn des Arnold v. Lewin, stehen, ferner [für denselben Altar] ein Meßbuch
(librum missalem) u. eine Kasel (casulam), die er für sein Geld gekauft hatte. Testaments-
vollstrecker sollen die Vikare der Oppelner Kirche Peregrinus u. Cristanus sein, die auch sein
Haus im Einvernehmen mit den Herren Symon, Dechant, u. Johannes, Kustos der Oppelner
Kirche, als gleichsam Ober-Testamentsvollstreckern, vkfen sollen. Nach Bezahlung aller obiger
Vermächtnisse sollen die Testamentsexekutoren vom etwaigen Uberschuß einen ewigen Zins
kaufen u. an seinem Anniversar derart teilen, daß einen Teil der Oppelner Kirchenbaufonds
(fabrica), den andern aber die dortigen Vikarien erhalten. Z.: Die Herren Symon, Dechant, Johannes,
Kustos, Syfridus u. Dobrosius, Oppelner Vikare, die bei der Wahl des Peregrinus [zum Testaments-
vollstrecker] zugegen waren, u. die Oppelner Bürger Nikolaus gen. Gurfleys u. Helmann d. Bäcker.
1) Graf Mathias v. Trentschin war der Stiefsohn des Hzgs Bolco II. v. Münsterberg, vgl. Wertner, Genealogische
Forsch., Selbstverlag 1902, S. 6 ff. 2) Aus dem Geschlecht der Edlen v. Fullenstein, cf. Reg. 5795. 3) Cf. Reg. 5017,
4) Nach Kopietz, Kirchengeschichte des Fürstent. Münsterberg u. des Weichbildes Frankenstein
5023, 5839.
(1885), S. 28 Anm. 2 u. S. 484 oben wurden die Originalurkunden der Stadt Frankenstein beim Stadtbrand des
Jahres 1858 ausnahmslos vernichtet. 5) Vgl. darüber Pfotenhauer, Urkunden des Klosters Kamenz (Cod. dipl.
Sil. X) S. 132 u. Roehl, Uber die Bildnissiegel der schles. Fürsten im 13. u. 14. Jahrh. (Zeitschr. d. Ver. f. Gesch.
u. Alt Schl. Bd. 26) S. 308, wo indessen eine Abbildung dieses Reitersiegels II. Art nicht beigegeben ist.