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Titel
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Vorrede
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- s. 100: … Warin (Wahren) u. auch auf ihre das. befindl. Allode i. Neumarkter Distrikt (offenbar irrtümlich statt Auraser Distr., wie richtig in Reg. 5654…
- s. 121: … u. Heynemann ihre Mühle gen. Sannenmôl5), bei Flamingisdorf (Flämischdorf) i. Neu- markter Distrikt gelegen, mit allen Zugehörungen, Wasserläufen, Wehren etc. für 30 Mk.…
- s. 173: … Gunther 101/4 Zinshufen Acker im Dorfe Pirshin (Pirschen) 1) im Neumarkter Distrikt mit allen Nutzungen und Rechten dem achtbaren Manne Poppo v.…
- s. 203: … einer mit ihnen getroffenen Auseinandersetzung sein Allod Buchwalt (Buchwald) i. Neumarkter Distrikt mit allen Zugehörungen und Nutzungen, sowie mit dem ganzen Inventar,…
- s. 214: … Lubus (vielleicht ein Bestandteil v. Lubtal b. Dyhernfurt)1) gen. i. Neumarkter Distrikt mit der ihnen gehörenden Fischerei in der Oder und mit…
- s. 290: … dieses Gut in der Nähe von Brandschutz gelegen haben) i. Neumarkter Distrikt mit Ackern, Wiesen, Waldern, Gewassern, Fischereien, Fischteichen etc. an den…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 214
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1342. Januar.
Notars Thymo v. Erfurt übernommen und die dort vorkommenden Namen durch die Namen
schlesischer Fürsten ersetzt hatte. Allein auch Thymo v. Erfurt ist nicht etwa originär, sondern
nur ein Briefsteller, der für den Kanzleigebrauch eine Mustersammlung von Briefen zur Ergänzung
anderer Formularbücher hatte geben wollen (P. Wolff a. a. O. S. 15), und neben dieser fingierten
Briefsammlung des Thymo von Erfurt hat Nik. v. Habelschwerdt auch den noch älteren süd-
deutschen Formularsammler Peter von Hall ausgenutzt, sodaß mithin die Formularsammlung
des Nik. v. Habelschwerdt trotz des Aufputzes mit schlesischen Fürstennamen für die schlesische
Geschichte, weil sie mit ihr gar nichts zu tun hat, ganz wertlos ist. Uber alle diese Fragen und
über den Wert der schlesischen Formularsammlungen überhaupt unterrichtet die Studie von
K. Wutke, Die schlesichen Formelbücher des Mittelalters i. d. Darstellungen u. Quellen z. schles.
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Gesch. Bd. 26 (1919).
Jan. 22 (i. d. b. Vinc. mart. et pont.). Breslau (act.). Heinrich v. Stercza, Landeshauptmann
des F. Breslau, bek., daß vor ihm die Gebr. Pascho und Andreas v. Gorsepcowicz (Schriegwitz,
Kr. Neumarkt) ihren Wald Lubus (vielleicht ein Bestandteil v. Lubtal b. Dyhernfurt)1) gen. i.
Neumarkter Distrikt mit der ihnen gehörenden Fischerei in der Oder und mit dem Wege, auf
dem man durch den Wald Ganserow (Gunscherau, Kr. Neum. bei Dyhernfurt) geht, mit allen
Zugehörungen, Nutzungen, Rechten etc. für 31 Mk. Pr. Gr. Bresl. Zahl an die Gebr. Johann
und Heinrich gen. Walch und deren Erben verkauft und aufgelassen haben etc.2). Z.: Jesco
v. Smolcz, Tammo Shiroffke3), Peter Radac, Heinrich Sobcowicz (Zopkendorf, Kr. Neum.),
Pascho d. Jüngling v. Willecow (Wilkau, Kr. Neum.), Johann Colneri u. (Luthco v. Culpe
Landschreiber). — Bresl. Staatsarch. Rep. 16 F. Breslau, Alt. Bresl. Landb. A, fol. 64. 6738
Jan. 22 (s. Vinc. die et festo). Löwenberg (dat.). Nikolaus Schildow, Bürgermeister, und die
Ratmannen Siffrid Bunczlauia (Bunzlau), Kuno Vunko, Joh. Mathei u. Tilico v. Sczindato (Schindel)
und von den Schöffen Goltmann d. Bäcker und Wytcho d. Bäcker bek., daß vor ihnen Nik.
Zweler seinen Töchtern Katharina und Anna, Nonnen des (Magdalenerinnen-Klosters) Nvenburg
(Naumburg) a. Qu.), je einen jährl. Zins von 1 Mk. auf dem Erbgut in Unter-Gorensyphen
(Görisseifen, Kr. Löwenberg), welches zur Stadt gehört, auf ihre Lebenszeit vermacht hat. Nach
dem Tode einer jeden von ihnen fällt die Mk. Zins an das Erbgut zurück. O. Z., ausgef. v.
Stadtnotar Konrad. — Bresl. Staatsarch. Rep. 132 a. Dep. Stadt Löwenberg Acc. 37/07 Nr. 2.
Altestes Stadtbuch (bzw. Kopialbuch) in gleichzeitiger Eintragung fol. 2; angef. b. Wesemann-
Kleber, Regesten z. Gesch. der Stadt Löwenberg (Schulprogramm 1912) S. 8 Nr. 35. 6739
Jan. 25. „Markgraf Karl's Verschreibung über 200 Mark Prager Groschen für das von
Jakob Wiener erkaufte Gut Crzisanowicz (Krischanowitz) bei Borau. Dt. Breslau an Pauli
Bekehrung (25. Jän.) 1342.“ Irrtümlich bei Chytil, Cod. dipl. et epist. Moraviae VII, 280; s.
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unten 1342 Juni 30.
Jan. 25 (an dem nestyn frytage noch seynte Vincencii tage). Sagan (gesch. u. geg.).
Hannus Steube, Bürgermeister „czum Sagan“, u. die Ratmannen Heynrich Pessac, Herman
Lindener 4), Cune von Wychow und Pecze Nelot bek., daß sie mit Rat u. Willen der ältesten
Bürger u. der Stadtgemeinde auf ihr Recht auf das Vorwerk, das da liegt zu Hechardisdorph
„vor dem Sagan" (Eckersdorf, Kr. Sagan), das Herr Trutewyn, „unse apt“ (Abt des Saganer
Augustinerstifts) für sich u. s. Kloster von Herzog Heinrich gekauft hat 5), u. das dem Peter
1) Dieser Wald war schon in der 2. Hälfte des 16. Jahrh. dem Landschreiber Froben unbekannt (vgl
Bresl. Staatsarch. Rep. 16 0G B237 Repert. Froben. I Nr. 153), wird aber durch die angegebenen Grenzen ge-
2) Vgl. dazu K. Wutke, Zur Gesch. des Geschlechts der Gallici (Walch) etc. i. d. Ztschr.
nauer bestimmt.
4) In der Abschr. im
3) auch Schiroffka (v. Tschirschky?).
f. Gesch. Schl. Bd. 61 (1927), S. 279/280.
Saganer Diplomatar a. a. O. steht: . . .. „Heynrich Pessak, Herman Luncener Lunczener“ . . . . . und weiter
5) S. unten die Bestätigungsurk. dieses Kaufes vom 2. Mai 1342.
unten „Eckardisdorf“.