z 386 stránek
Titel
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Vorrede
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- s. 3: … Wachs zu Martini; in Sedleze circa Lauo (Zedlitz b. Lohe, Kr. Trebnitz), wovon früher 14 Stein gezahlt wurden, 10 Stein Wachs 8…
- s. 90: … einstimmigem Rat ihres Konvents die Scholtisei ihres Dfes Slothouo (Schlottau, Kr. Trebnitz), — dessen Aussetzung zu deutschem Recht durch Ortwin u. Nik. v.…
- s. 107: … Zwistes Geraubte, insbesondere die Schafe des Pfarrers v. Cirquicz (Zirkwitz, Kr. Trebnitz), soll er zurückerstatten, u. schließlich soll er innerhalb von 8…
- s. 190: … v. Trebnitz 21/2 Mk. Einkünfte auf dem Dorfe Drossow (Droschen, Kr. Trebnitz) mit allen dazu gehörigen Nutzungen den Trebnitzer Klosterjungfrauen Katharina und…
- s. 240: … Einkünfte zu Martini auf 81/2 Zinshufen im Dorfe Zampranschino (Sapraschine, Kr. Trebnitz) im Oelser Distr. rechtmäßig verkauft haben, was der Hzg dem…
- s. 290: … zugleich dem (nicht gen.) Rektor der Kirche in Gluchow (Glauche, Kr. Trebnitz) den Befehl erteilt, den Br. Hermann in den körperlichen Besitz…
- s. 298: … Nr. 237), während die Eintragung beider Urkunden, wenn Krischanowitz i. Kr. Trebnitz gemeint sein würde, in einem Oelser Kopialbuch hätte erfolgen müssen.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 90
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1339. August.
ohne Seelsorge, unter Aufhebung aller früheren Briefe, die dagegen sprechen könnten, m. allen
Nutzungen u. Hebungen, nichts ausgeschlossen als allein die Erbherrschaft, so wie sie dies alles
selbst besessen hatten, mit dem Recht der Weiterverpfändung übergeben haben. Sie versprechen
weiter dem gen. ihrem Schwager u. s. Söhnen, sowie zu deren Händen ihrem (der Ausst.)
Vater (!), dem Hzge Rudolf v. Sachsen, desgl. den Liegnitzer Vasallen Stephan v. Parchewicz
(Parchwitz, Kr. Liegnitz), Jesco Busewoy, Heinrich Landiscron u. Luther v. Schellendorf, sie
aus der Hauptmannschaft v. Stadt u. Land Glogau m. allen Zugehörungen nicht eher zu ent-
fernen oder sie darin im geringsten zu beeinträchtigen, bis sie ihnen vor den Liegnitzer Rat-
mannen 2125 Mk. Gr. poln. Währung vollständig ausgezahlt u. die Besserungen an der Pfand-
schaft, falls sie mehr als 200 Mk. betragen, ersetzt haben. o. Z. — A. d. jetzt i. Prager Staats-
arch. befindl. Orig. Perg., an dem an Seidenschnüren das Reitersiegel des Kgs Joh. u. das kleine
Wappenschildsiegel des Markgr. Karl hängen, abgedr. b. Grünhagen u. Markgraf, Lehns- u.
Besitzurk. Schlesiens etc. I (1881), S. 154/155, wo auch eine Beschreibung der S. vorliegt; desgl.
vorher i. Cod. dipl. Mor. VII, 181; angef. auch b. Emler, Reg. Boh. et Mor. IV, 284 Nr. 733. 6331
Aug. 24 etc. (wie vorher). Bolezlaus, Hzg v. Schl. u. Herr v. Liegnitz, sowie s. Söhne
Wenzel u. Ludwig bek., daß sie sich verpflichtet haben, den erlauchten Fürsten, ihren treuen
Herren, Johann, Kg v. Böhmen etc., u. Karl, seinem Erstgebornen, Markgr. v. Mähren, falls
diese in der Zeit bis Geburt Mariä über 2 Jahre (also bis zum 8. Sept. 1341) ihnen 4425 Mk.
Prager Gr. bar im ganzen vor den Liegnitzer Ratmannen auszahlen, Stadt Lubin (Lüben i. Schl.
m. Burg, Distrikt u. allen Zugehörungen, wie sie dies alles von ihnen erlangt haben (vgl. Reg. 6330),
ohne Widerrede auszuliefern. Geschieht es nicht, dann ist das Rückkaufsrecht erloschen. o. Z.
— Prager Staatsarch. Orig. Perg. Altere Abdrucke b. Lünig, Cod. dipl. I, 1005; Ludewig, Re-
liquiae Manuscriptorum V, 607 (m. d. falschen Jahr 13291) u. m. e. Fehler bei der Geldsumme
i. d. Überschrift), sowie i. Cod. dipl. Morav. VII (1858), 180; auszügl. i. d. Lehns- u. Besitzurk.
Schlesiens, herausgeg. v. Grünhagen u. Markgraf I (1881), S. 314 Nr. 12 u. sonst. Abschr. d.
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14. Jahrh. i. d. Annales devolutionis des Bresl. Stadtarchivs.
Ang. 25 (VIII kal. Sept., p. a. V). Avignon. P. Benedikt XII. überträgt mit Rücksicht auf
Kg Kazimir v. Polen dem Kleriker der Bresl. Diözese Symon Wytkonis Hoygerii v. Boleslavia
(Bunzlau?) ein zur Kollatur des Bischofs v. Bresl. gehörendes geistl. Benefizium. —
Desgl. dem Bresl. Presbyter Hermann Wedeleti ein zur Kollatur des Abtes u. des Konvents
des Zisterzienserklosters Lubens (Leubus), Bresl. Diöz., gehörendes geistl. Benefizium. — A. d.
päpstl. Registern auszügl. b. Theiner, Vet. Mon. Polon. et Lith. I (1860), 427 u. 428. 6333
Aug. 27 (sexto kal. Sept.). Trebnitz (act. ad auditorium sepulchri s. Hedwigis). Hedwig,
Abtissin v. Trebnitz, bek., daß sie mit einstimmigem Rat ihres Konvents die Scholtisei ihres
Dfes Slothouo (Schlottau, Kr. Trebnitz), — dessen Aussetzung zu deutschem Recht durch Ortwin
u. Nik. v. Ponatowicz (Pontwitz, Kr. Oels) die frühere Abtissin Gertrud unter dem 8. April 1296
zugelassen hatte2) —, nachdem dieselbe durch Kauf an sie gelangt ist, dem vorsichtigen Manne
Bernasius v. Rczekta gen. u. dessen rechtmäßigen Erben u. Nachfolgern vkft hat, nämlich gemäß
der Aussetzung des Dorfes 8 freie Hufen, den dritten Pfennig sowohl vom großen wie vom
kleinen Gericht, einen freien Kretscham m. einer Fleischbank, einer Bäckerei u. einer Schusterei,
außerdem 8 freie Gärten, 2 freie Mühlen, falls sie möglich sind, ein freies Ufer mit seiner Ver-
1) Vgl. Regesten z. schles. Gesch. Cod. dipl. Sil. Bd. XXII (1903), S. 74. 2) Die Abtissin Gertrud starb
i. J. 1268; 1296 war Euphrosyna Abtissin v. Trebnitz. Häusler, Gesch. des F. Oels (1883), S. 135 Anm. 2 nimmt
deshalb an, daß der Schreiber der obigen Urk. sich verschrieben hat, näml. statt 1266 irrtümlich 1296. Grün-
hagen i. d. Regest. z. schles. Gesch. (Cod. dipl. Sil. VII, Bd. 3, S. 233) Nr. 2414 will statt MCCXCVI lieber
MCCXLVI gelesen wissen, also die Urk. ins Jahr 1246 setzen. Allein i. e. zweiten vidimierten Urk. des Bresl.
Rats v. J. 1569 (Bresl. Staatsarch. Rep. 125 Urk. Kl. Trebnitz Nr. 787) ist auch das Datum ganz deutlich mit
1296 ausgeschrieben.