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Vorrede
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- s. 135: … Konvents. Z.: Herr Jakob, Priester u. Pfarrer in Ruda (Raudten, Kr. Steinau), Jakusko v. Wandris (Wandritsch, Kr. Steinau), Nik., Erbvogt v. Steinau,…
- s. 222: … und recht- mäßigen Nachfolgern das Patronatsrecht im Dorfe Ransow (Ransen, Kr. Steinau) auf ihre Bitte zum ewigen und nach ihrem Belieben zu…
- s. 226: … besessenen Wald, Hegewalt u. Gola genannt, der nach Prziberaw (Przybor, Kr. Steinau) gehört u. neben den bischöfl. Gütern in Prichau (Preichau, Kr.…
- s. 226: … folgt bestimmen: vom Wege, auf dem man von Leswin (Lehsewitz, Kr. Steinau) nach Przibra (Przybor, Kr. Steinau) bis an die Furt 2)…
- s. 226: … dem man von Leswin (Lehsewitz, Kr. Steinau) nach Przibra (Przybor, Kr. Steinau) bis an die Furt 2) Abgebildet bei Roehl i. d.…
- s. 227: … durch die Oder im unteren Teile des Dorfes Prechaw (Preichau, Kr. Steinau) geht. Hierbei soll im übrigen der Weg durch die Güter…
- s. 248: … Bruder, andererseits über gewisse Grenzen zwischen den Dörfern Boraschin (Borschen, Kr. Steinau) u. Tharchansdorph (Tarxdorf, Kr. Steinau) in die Wahl der vorsichtigen…
- s. 248: … zwischen den Dörfern Boraschin (Borschen, Kr. Steinau) u. Tharchansdorph (Tarxdorf, Kr. Steinau) in die Wahl der vorsichtigen Männer, Herrn Heinr. Predyl, Othto…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 248
248
1342. Jun.
Prager Diöz., der Propst der Avignoneser und der Propst der Prager Kirche. — A. d. päpstl.
Reg. abgedr. b. L. Klicman, Acta Clementis p. VI (Monum. Boh. Vatic.) I (Prag 1903), S. 14/15
u. vorher auszügl. b. Theiner, Mon. hist. Polon. I (Rom 1860), 458 u. in Zeitschr. d. Ver. f. Gesch.
6857
Schles. Bd. 25 (1891), S. 295.
Juni 19 (i. d. Geruasii et Prothasii mart.). Leubus (dat. Lubens). Johannes, Abt zu Leubus,
Zisterzienser-Ordens, bek., daß er mit Einwilligung seines Konvents in dem Streit zwischen dem
Kloster einerseits u. den vorsichtigen Männern Heinrich v. Thyncz (Tinz, Kr. Liegn.) u. Othto
Packusch, dessen Bruder, andererseits über gewisse Grenzen zwischen den Dörfern Boraschin
(Borschen, Kr. Steinau) u. Tharchansdorph (Tarxdorf, Kr. Steinau) in die Wahl der vorsichtigen
Männer, Herrn Heinr. Predyl, Othto Thadir, Heinr. Schenke (thabernator) u. Heinr. v. Lubens
(Leubus), Steinauer Bürger 1), zu Schiedsrichtern gewilligt u. denselben als gemeinsamen Freunden
Vollmacht zur freundschaftlichen Beilegung des Streites gegeben u. sich ihrem Schiedsspruch
zu fügen versprochen hatte, worauf diese Schiedsrichter dahin zu Recht erkannten, daß die gen.
Grenzen zwischen Borschen u. Tarxdorf auf ewig bleiben sollen, wie sie von alters her gesteckt
sind. Zugleich entschieden diese 4 Schiedsrichter gemeinsam mit den Ratmannen der Stadt
Steinau, daß das Kloster den gen. Brüdern Heinrich u. Otto den Teil des Erbgutes (particulam
siue sortem hereditatis), um den der Streit entstanden war u. der zwischen dem hohen Ufer
gegen Borschen u. dem neuen Graben gegen Tarxdorf liegt, überlassen soll, so daß diese bei
ihren Lebzeiten das Holz, Gras u. alle anderen Erträgnisse desselben zu ihrem Nutzen verwenden,
dagegen keinen Verkauf dieses Gutes, durch den dasselbe dem Kloster entfremdet werden
könnte, tätigen dürfen. Wollen die gen. Brüder künftig ihr eigenes Erbgut unter sich teilen,
so soll der, dem der Teil des strittig gewesenen Erbgutes dann zufällt, diesen auf Lebenszeit
genießen; nach seinem Tode aber soll dieses Stück des Erbgutes ohne Hinderung durch seine
Nachfolger an das Kloster zurückfallen. Auf die Fischerei bei dem gen. Teil dieses Gutes sollen
die Brüder Heinr. u. Otto kein Recht haben u. niemanden darin heimlich oder öffentlich hindern,
vielmehr soll dieselbe dem Leubuser Kloster gehören, wie dies die darüber ausgestellte Vergleichs-
urkunde der 4 Schiedsrichter u. der Steinauer Ratmannen besagt (s. daselbst, Reg. 6853), die
der Abt in allen ihren Punkten anerkennt u. unverletzlich zu beobachten verspricht. Z.: Herr
Johann, ehemals Abt (antiquo abbate), Godefridus Unterprior, Thylo Kellermeister, Heinrich
Bancz, Gisilher Kämmerer, Bertold Säckelmeister (bursarius), Peter Czulcz (Zülz), Geruscho Laien-
bruder (conuersus). — Bresl. Staatsarch. Rep. 91 Urk. Kl. Leubus 288. Orig. Perg. m. d. spitzrunden
Siegel des Abtes. Auf der Rückseite der Urk. der gleichzeitige Vermerk: „litera concordie super
greniciis inter Boraschin et Tarchanstorph; hec litera iacet contra literas Stinauienses“ und ein
späterer Vermerk: „Concordia grenitiarum Tarchsdorf cum uilla Boraschin. Item den Kessel
6858
See und das Gemünde betr.“
Juni 22 (in vigilia vigilie Johannis Baptiste)2). Liegnitz, auf dem Schloß (dat. et act.).
Wenceslaus u. Ludwig3), Gebr., Herzöge v. Schles. u. Herren v. Liegnitz, bek., daß ihre getreuen
Liegnitzer Ratmannen oder Bürger auf ihre Bitten, auch um sie als Getreue mit Rat u. Hilfe nicht
zu verlassen, sich freiwillig verpflichtet haben, 100 Mark jährl. u. ewigen Zinses in u. auf gewissen
hzgl. Einkünften, die sie (die Herzöge) aus zwingender Notwendigkeit wegen ihrer Schulden4)
den ehrenfesten Männern Rychlo v. Legnicz (Liegnitz) u. Hanko Saxo (Sachs), Bresl. Bürgern,
rechtmäßig verkauft haben, diesen u. deren Erben u. rechtmäßigen Nachkommen aus den er-
1) Als Steinauer Bürger sind nur Heinr. Schenke u. Heinr. v. Lubens aufzufassen (vgl. Urk. v. 14. Juni 1342,
Reg. 6853). 2) Schirrmacher, Liegn. UB, 89 u. Rößler, Urkunden Hzg Ludw. v. Brieg Nr. 17 haben die Da-
tierung Juni 23; vigilia vigilie ist aber der zweite Tag vor einem Fest, mithin hier, da Joh. Bapt. auf den
3) Grotefend, Stammtafeln IX, 1 u. 2. Hzg Boleslaw III. v. Liegnitz u. Brieg
24. VI. fällt, der 22. Juni 1342.
hatte 1312 zugunsten der gen. beiden Söhne der Regierung entsagt u. sich mit Brieg begnügt (Sammter, Chronik
4) Durch die Verschwendung ihres Vaters: s. Griinhagen. Geschichte Schlesiens Bd I, S. 186.
v. Liegn. 1. 241).