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- s. 135: … Konvents. Z.: Herr Jakob, Priester u. Pfarrer in Ruda (Raudten, Kr. Steinau), Jakusko v. Wandris (Wandritsch, Kr. Steinau), Nik., Erbvogt v. Steinau,…
- s. 222: … und recht- mäßigen Nachfolgern das Patronatsrecht im Dorfe Ransow (Ransen, Kr. Steinau) auf ihre Bitte zum ewigen und nach ihrem Belieben zu…
- s. 226: … besessenen Wald, Hegewalt u. Gola genannt, der nach Prziberaw (Przybor, Kr. Steinau) gehört u. neben den bischöfl. Gütern in Prichau (Preichau, Kr.…
- s. 226: … folgt bestimmen: vom Wege, auf dem man von Leswin (Lehsewitz, Kr. Steinau) nach Przibra (Przybor, Kr. Steinau) bis an die Furt 2)…
- s. 226: … dem man von Leswin (Lehsewitz, Kr. Steinau) nach Przibra (Przybor, Kr. Steinau) bis an die Furt 2) Abgebildet bei Roehl i. d.…
- s. 227: … durch die Oder im unteren Teile des Dorfes Prechaw (Preichau, Kr. Steinau) geht. Hierbei soll im übrigen der Weg durch die Güter…
- s. 248: … Bruder, andererseits über gewisse Grenzen zwischen den Dörfern Boraschin (Borschen, Kr. Steinau) u. Tharchansdorph (Tarxdorf, Kr. Steinau) in die Wahl der vorsichtigen…
- s. 248: … zwischen den Dörfern Boraschin (Borschen, Kr. Steinau) u. Tharchansdorph (Tarxdorf, Kr. Steinau) in die Wahl der vorsichtigen Männer, Herrn Heinr. Predyl, Othto…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.30 Regesten zur schlesischen Geschichte 1338-1342, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad; Randt, Erich
Rok vydání:
1930
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
384
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorrede
- 1: Edition
- 300: Register
Strana 227
1342. März, April.
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durch die Oder im unteren Teile des Dorfes Prechaw (Preichau, Kr. Steinau) geht. Hierbei soll
im übrigen der Weg durch die Güter des gen. Wolfram in Prziberaw und das Sandgebiet,
Zant genannt, nach dem Hofe in Prechau u. der Mühle daselbst für ewige Zeiten ohne irgend-
welche Behinderung zu Pferd, zu Fuß u. zu Wagen frei u. offen sein. Außerdem sollen Wolfram
oder seine u. seiner Erben Fischer an dem gen. Ufer wie bisher fischen dürfen, so lange nicht
Wolfram im Dorfe Schlauswitz (Schleschwitz, Kr. Wohlau) an seinem Oderufer eine Mühle neu
errichten will, was ihm ohne Behinderung u. Schädigung der Preichauer Mühle zu tun frei stehen
soll. Wird die Mühle in Schlauswitz gebaut, dann soll auch ihr ein freier Zugangsweg durch
die gen. Güter in Preichau offen stehen. o. Z. — Bresl. Staatsarch. Rep. 135 D 390 = (Privilegien-
buch der Städte u. Dörfer der Weichbilder Wohlau u. Steinau), fol. 292 f. Die aus dem
16. Jahrh. stammende Eintragung, deren erste Zeilen in deutscher Sprache, der eigentliche
Urkundeninhalt aber im lateinischen Urtext geschrieben sind, trägt die Uberschrift: „George Ratzbors
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gerechtickeitt ober die fischereie in der Oder.
nach März 191). Die des Mordes an Johann von Schwengfeld Verdächtigen sollen in Liegnitz
gefangen genommen und durch Herzog Boleslaw auf Verlangen des Bischofs Preczlaus diesem
nach Ottmachau ausgeliefert worden sein, wo sie vor dem Bischof eingestanden hätten, diesen
Mord für 30 Mark auf Anstiften der Breslauer Ratmannen Merkelin, Schertelczan und Hellenbold
begangen zu haben. — Chronica princ. Polon. bei Stenzel, Script. rer. Siles. I, 137. Unglaub-
würdige2) Nachricht, agft u. a. bei Klose, Von Breslau. II, 169; Heyne, Bistumsgeschichte I,
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748 f u. Grünhagen, König Johann u. Bischof Nanker v. Breslau, S. 90.
vor März 24 (in iudicio bannito prox. ante diem Palmarum). Liegnitz. Im gehegten Ding
vor dem Erbrichter Franczco u. den Schöffen Peter Clauigeri, Arnold v. Nizza (Neisse), Jakob
Vrowenstat (Fraustadt), Hertlo, Johann Conradi, Hanco Michelsdorf u. Wenceslaus wird Johann,
Schwiegersohn des Siffrid Helker, wegen Verwundung des Webers Wyglo auf dessen Antrag
verfestet. — A. d. Liegnitzer Stadtbuch der Verfestungen (1339—1354) abgedr. b. C. J. Schuchard,
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Die Stadt Liegnitz. Ein deutsches Gemeinwesen etc. (1868), S. 155.
April 1 (kal. Aprilis). 0. O. Ritter Mathaeus [v. Pannwitz] 3) stiftet für den St. Lorenz-
Altar in der Glatzer Pfarrkirche jährlich 41/2 Mark für eine täglich zu lesende Messe. — Aus
Balbinus, Vita venerabilis Arnesti (1664), pag. 296, abgedr. i. d. Geschichtsquellen der Grafschaft
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Glatz, hrg. v. Volkmer u. Hohaus Bd. I, S. 74.
April 3 (feria quarta in conductu Pasche). Breslau (dat.). Die Bresl. Ratmannen bekennen
unter Transsumierung des allgemeinen Judenschutzbriefes vom 16. Okt. 1341 (Reg. 6690), daß sie kraft
dieser Urk. König Johanns u. der [nicht bek.] Bestätigungsurk. ihres erlauchten Herrn, des Mark-
grafen Karl v. Mähren, Erstgeborenen ihres königl. Herrn, die Juden Muscho v. Strelin (Strehlen),
dessen Sohn Daniel u. Ysaac, dessen Schwiegersohn, mit ihrer ganzen Familie u. ihren Kost-
1) Vgl. S. 226 Anm. 4. — In der Angabe der Chron. princ. Pol. 137 heißt es: „Porro post dimidium
annum (nach 1341, Sept. 28; vgl. Regg. 6676 u. 6677) malefactores predicti capti sunt in Legenicz ...
2) Vgl. Grünhagen a. a. O. S. 90 Anm. 2: „Klose II, 169 macht mit Recht darauf aufmerksam, daß ein Merkelinus
unter den Konsulen jener Zeit gar nicht vorkommt, und ebenso ist es in betreff Hellinbolds zu bemerken, daß
dieser, wenn er gleich in der Nanker'schen Sache sehr tätig war, doch unter den Konsulen von 1340, mit welchen
allein Schwenkinfeld zu tun hatte, sich nicht befindet, auch ist es kaum denkbar, daß bei der bald darauf
[s. unter 1342 Mai 6] erfolgten Versöhnung der Breslauer mit dem Bischof die Anstifter des Mordes, wenn sie
wirklich bekannt gewesen wären, ohne jede Strafe davongekommen sein sollten, wenigstens ewige Verbannung
3) Nach Jos. Kögler, Chroniken
hätte sie doch treffen müssen, aber wir lesen gar nichts weiter davon“.
der Grafschaft Glatz, Bd. I (Glatz 1841), S. 317 u. 339, der aus der im Glatzer Pfarrarchiv unter Lit. E 1 a
befindl. „Informatio de parochiali ecclesia Glac. facta a Gregor. Rumer Provinciali“ 1627 u. aus der Glatzer
Kollegienchronik mitteilt, das Matthaeus von Panevicz zum Altar des heil. Laurenz einen jährl. Zins von 31/2 Mark,
der auf dem Dorfe Mikowicz (Mügwitz, Kr. Glatz) haften sollte (4 marc. min. 1/2 fert. super uilla Mikovicz) haftete.
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